Teurer Studienstart: Warum sich Sparen fürs Kind von Anfang an lohnt

Teurer Studienstart: Warum sich Sparen fürs Kind von Anfang an lohnt
 

– Ein Studium kostet monatlich im Schnitt 1.150 Euro

– Steigende Lebenshaltungskosten machen frühzeitige private Vorsorge fürs Studium unverzichtbar

– Zinseszins clever nutzen: Bei 100 Euro Sparrate pro Monat können die Einzahlungen über 18 Jahre auf 46.250 Euro ansteigen

Wenn im Oktober das Wintersemester beginnt, startet für viele junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt. Dieser ist mit erheblichen Kosten verbunden. Es ergeben sich für Studierende monatliche Ausgaben von durchschnittlich 1.150 Euro (1). Auf ein Bachelorstudium über 7 Semester hochgerechnet summiert sich dies auf rund 50.000 Euro. Laut dem Statistischen Bundesamt erhalten nur noch etwas mehr als 11 Prozent der Studierenden BAföG (2). Die Mehrheit bleibt damit direkt auf die Hilfe der Familie oder Nebenjobs angewiesen.

Mietpreise als Kostentreiber: Bis zu 800 Euro pro Monat

Je nach Hochschulstandort variieren die Wohnkosten stark. Da günstige Wohnheime der Studierendenwerke nur knapp 10 Prozent abdecken, müssen 90 Prozent der Studierenden auf den freien Markt ausweichen (3). Im Bundesdurchschnitt zahlen sie für ein WG-Zimmer 505 Euro. Damit geben Studierende mit eigener Haushaltsführung im Schnitt 53 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für Wohnen aus (4). Laut Daten des Statistischen Bundesamts gelten rund 62 Prozent der Studierenden durch ihre Wohnkosten als überbelastet. Als überbelastet gilt, wer mehr als 40 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens für Miete und Nebenkosten ausgeben muss.

Die Mietpreise variieren je nach Stadt enorm. Besonders drastisch zeigt sich das im Städtevergleich: Während Spitzenreiter München mit durchschnittlich 800 Euro pro Zimmer sehr teuer ist, folgen Metropolen wie Berlin (650 Euro) und Hamburg (620 Euro) dicht dahinter. Am anderen Ende des Spektrums stehen deutlich günstigere Standorte wie Chemnitz, wo ein Zimmer im Schnitt bereits ab etwa 290 Euro zu haben ist (5). Die Standortauswahl kann auf die gesamte Studiendauer gesehen einen durchschnittlichen Unterschied von über 20.000 Euro ausmachen und bildet für Studierende und ihre Familien einen wichtigen Faktor in der zukünftigen Finanzplanung.

Finanzieller Bedarf und zeitliche Belastung im Studienalltag

Neben der Miete treiben Verpflegung, Krankenversicherung und Lehrmittel den Monatsbedarf für Studierende bundesweit auf 900 bis 1.200 Euro. Semestertickets und Studentenrabatte helfen nur bedingt. Dazu kommen dicht getaktete Bachelor- und Masterstudiengänge sowie geforderte Pflichtpraktika oder Auslandsaufenthalte, wodurch sich Nebenjobs oft nur schwer mit den Anforderungen des Studiums vereinbaren lassen. Die finanzielle Rückendeckung durch die Familie wird dadurch zunehmend entscheidend.

Kim Felix Fomm, Anlageexperte bei Raisin, erklärt:

„Ein Studium ist eine der besten Investitionen in die Zukunft von Kindern, stellt Familien finanziell jedoch oft vor große Hürden. Wer die Vorsorge früh auf mehrere Schultern verteilt, nimmt später enormen Druck heraus. Schon 25 oder 50 Euro monatlich von Eltern, Großeltern und Verwandten in ein breit gestreutes ETF-Portfolio bilden bis zum 18. Geburtstag eine solide Basis.“

Frühzeitige Vorsorge: So sind knapp 50.000 Euro erreichbar

Wer früh in ein Kinderdepot investiert, nutzt den langen Anlagehorizont optimal aus. Bei einer Zielrendite von 7,6 Prozent p.a. wachsen monatlich 100 Euro über 18 Jahre auf 46.250 Euro an und das bei einer Eigenleistung von nur 21.600 Euro. Auch Großeltern und Paten können ganz einfach mit sparen und selbst mit kleinen Beträgen einen großen Unterschied machen.

Steuern sparen mit dem Raisin Kinderdepot

Das volldigitale Kinderdepot von Raisin bietet eine einfache, automatisierte ETF-Vermögensverwaltung zu geringen Gebühren von 0,2 Prozent im Jahr. Durch ein steueroptimiertes Rebalancing werden die jährlichen Steuerfreibeträge der Kinder von bis zu 13.348 Euro optimal ausgeschöpft. Außerdem bleibt durch das Rebalancing das Risikoprofil stabil.

Risikohinweise

Die angenommene Rendite von 7,6 Prozent pro Jahr ist nach Fondskosten und ggf. Ordergebühren ausgewiesen. Steuern (Kapitalertragsteuer, Solidaritätsbeitrag und ggf. Kirchensteuer), die beim Verkauf des ETF anfallen können, wurden für die Modellrechnung der Einfachheit halber nicht berücksichtigt.

Frühere Wertentwicklungen, Modellrechnungen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Wertentwicklungen. Bitte beachten Sie unsere Risikohinweise.

Über Raisin

Raisin ist eine weltweit führende Plattform für Spar- und Anlageprodukte. Das 2012 gegründete Fintech verbindet Verbraucherinnen und Verbraucher mit Banken in der EU, dem Vereinigten Königreich und den USA. Dadurch erhalten sie bessere Zinsen und Banken eine diversifizierte und günstige Refinanzierung. Unsere Vision ist es, einfaches Sparen und Investieren ohne Hürden anzubieten und so den globalen 160-Billionen-Euro-Markt zu erschließen. Raisin beschäftigt derzeit weltweit mehr als 800 Mitarbeitende aus über 75 Ländern. Heute verwaltet die Plattform über 80 Milliarden Euro von einer Million Anlegerinnen und Anlegern. Mit ihrer Geldanlage haben diese bereits über sieben Milliarden Euro an Erträgen generiert.

Methodologie/Quellen:

1: Die Grundlage für die Daten zu den monatlichen Ausgaben für Studierende bildet die dritte DSW-Erhebung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland (Deutsches Studierendenwerk, 2021).

2: Die Daten zu der Geförderten-Quote unter den Studierenden stammt von der Nachverfolgung der amtlichen BAföG-Daten des Statistischen Bundesamtes durch das DSW (Deutsches Studierendenwerk, 2025).

3: Die Kennzahlen zur Wohnheimversorgung in Studierendenwohnheimen bildet die statistische Übersicht des DSWs zum Wohnraum für Studierende in Deutschland aus 2021 (Deutsches Studierendenwerk, 2021).

4: Die Daten zu den Ausgaben der Studierenden-Haushalte im Schnitt stammen von der Auswertung des Statistischen Bundesamts (Destatis, 2025).

5: Die Daten zu Wohnkosten stammen von den erhobenen Daten des Moses Mendelssohn Instituts (MMI) in Kooperation mit der Plattform WG-Gesucht.de. Die Daten berücksichtigen auch möblierte Zimmer sowie Nebenkosten (Moses Mendelssohn Institut & WG-Gesucht.de (http://wg-gesucht.de), 2025).

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