Osnabrück. Die Sparmaßnahmen bei Volkswagen reichen nach Einschätzung des Automobilexperten Stefan Bratzel nicht aus, um aus der Krise zu kommen. "Einsparungen allein werden Volkswagen nicht retten", sagte der Leiter des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).
Zwar müsse VW "seine Kosten drastisch senken und das auch zügig". Die Überkapazitäten in den heimischen Werke
Osnabrück. Vor der entscheidenden Aufsichtsratssitzung bei VW in Wolfsburg an diesem Freitag appelliert Grünen-Co-Parteichef Felix Banaszak an die Konzernspitze, sowohl Werke als auch Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern. Auf die Auszahlung von Boni sollten die Vorstände verzichten. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte Banaszak: "Die VW-Spitze sollte ihren Kahlschlag auf Eis legen und beim Konfrontationskurs gegenüber Beschäftigten abr&
Der niedersächsische Bezirksvorsitzende der IG Metall in Niedersachsen kritisiert die diskutierten Sparpläne bei Volkswagen und die Kommunikation des Konzernvorstands. "Die Zeichen stehen auf Konflikt", sagte Thorsten Gröger im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). Es sei "klar, dass man eine Auseinandersetzung provoziert, die wir uns nicht wünschen. Aber auf die wir uns natürlich vorbereiten."
Der Ökonom Ferdinand Dudenhöffer fordert das Ende der 35-Stunden-Woche in der kriselnden deutschen Autoindustrie. "Das Problem der hohen Produktionskosten könnte man zumindest teilweise lösen, indem VW die 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich wieder einführt. So wie es gerade bei Mercedes diskutiert wird", sagte der Gründer des CAR-Instituts im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). Die Mitarbeiter müssten verzichten, wenn
Vor der Sitzung des VW-Aufsichtsrates zur Entscheidung über die geplanten Werksschließungen kritisiert Luigi Pantisano den Konzernvorstand. "Die Beschäftigten sind wütend und das zurecht. Sie erwirtschaften die Gewinne, die VW immer noch täglich einfährt", sagte der Vorsitzende der Linkspartei der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz).
Die Belegschaft habe sich auf den Wandel des Konzerns eingestellt. "Alles, was sie brauchen, ist ein Pla
Angesichts des anhaltenden Rückgangs von Industrie-Arbeitsplätzen warnt der Arbeitgeberverband NiedersachsenMetall vor einer gravierenden Deindustrialisierung in Deutschland und fordert ein rasches politisches Gegensteuern. "Deutschland verliert schleichend industrielle Substanz", sagte Hauptgeschäftsführer Volker Schmidt im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). Schmidt betonte weiter: "Denn wo Investitionen ausbleiben, Produkt
Sommerliche Temperaturen wünschen sich im Urlaub viele. Doch im Job können sie schnell zur Belastung werden. Steigende Temperaturen, direkte Sonneneinstrahlung oder stickige Räume fordern Beschäftigte heraus. Umso wichtiger ist es zu wissen, welche Schutzmaßnahmen Arbeitgeber treffen müssen und welche Rechte Arbeitnehmer haben. Die ARAG Experten mit einer rechtlichen Einordnung.
Welche Pflichten hat der Arbeitgeber in den heißen Monaten?
Grundsätzlich g
Köln. SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf will die unterschiedliche Altersversorgung von Beamten und Angestellten beenden. "Für mich ist der entscheidende Punkt zur Stabilisierung unseres Rentensystems, dass endlich alle in das gleiche System einzahlen", sagte Klüssendorf dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwochausgabe). Dies betreffe zu verbeamtende Menschen genauso wie Politiker und Ärzte oder Anwälte, die sich "bislang mithilfe eig
In der Debatte um die Reform des Arbeitszeitgesetzes hat der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Jörg Dittrich, sich für einen mehrjährigen Testlauf für eine flexible Wochenarbeitszeit ausgesprochen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte Dittrich: "Ich bin dafür, die Wochenhöchstarbeitszeit auszuprobieren. Wenn wir nach zwei oder drei Jahren feststellen sollten, dass es unerwünschte Auswüchse gibt, ko
Vor dem anstehenden Treffen der Bundesregierung mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden hat der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Jörg Dittrich, eine Senkung der Lohnzusatzkosten auf 40 Prozent als "Game Changer" für die Wirtschaft bezeichnet. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte Dittrich: "Wenn wir die Lohnzusatzkosten von fast 43 Prozent dauerhaft in Richtung 40 Prozent senken, reden wir über Entlastun