Die Auslagerung geldwäscherelevanter Funktionen und Aufgaben stellt Finanzinstitute vor komplexe aufsichtsrechtliche und organisatorische Herausforderungen. Mit der europäischen Anti-Geldwäsche-Verordnung (AMLR) werden die Anforderungen an die Steuerung und Kontrolle ausgelagerter Prozesse weiter präzisiert. Besonders relevant ist die fortbestehende Verantwortung der verpflichteten Institute für die Einhaltung geldwäscherechtlicher Vorgaben. Dies betrifft unter ande
Die Auslagerung geldwäscherelevanter Funktionen gewinnt vor dem Hintergrund zunehmender regulatorischer Anforderungen und steigender Spezialisierung im Finanzsektor an Bedeutung. Gleichzeitig verschärfen sich die aufsichtsrechtlichen Erwartungen an die Steuerung, Kontrolle und Dokumentation solcher Auslagerungen. Mit der geplanten EU-AML-Verordnung (AML-VO) werden bestehende Vorgaben weiter harmonisiert und konkretisiert, wodurch sich zusätzlicher Handlungsbedarf für Institut
Rund drei Viertel der deutschen Banken setzen bei der Zahlungsverkehrsabwicklung bereits jetzt auf Outsourcing. Etwa die Hälfte der Institute plant in absehbarer Zeit weitere Auslagerungen, wie eine Studie von PPI AG und ibi research zeigt.