Mit der Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCAR) verfügt der europäische Kryptomarkt über einen umfassenden regulatorischen Rahmen. Für Emittenten, Anbieter und Kryptowerte-Dienstleister ergeben sich daraus Anforderungen an Zulassung, Compliance, Governance und den Umgang mit unterschiedlichen Tokenarten. Gleichzeitig müssen Unternehmen Schnittstellen zum Geldwäscherecht, zur Transfer of Funds Regulation (TFR) und zur Marktmissbrauchsregulierung berücksichti
Die Umsetzung von Finanzsanktionen stellt Finanzinstitute vor komplexe rechtliche und operative Fragen. Neben den geltenden EU-Wirtschaftssanktionen gewinnt insbesondere die aktuelle Rechtsprechung an Bedeutung: Entscheidungen zur indirekten Anwendung von Sanktionen, zur europäischen Blocking-Verordnung sowie zu Haftungsfragen bei nicht ausgeführten Transaktionen können unmittelbare Auswirkungen auf interne Prozesse und Einzelfallentscheidungen haben. Auch der Umgang mit mögl
Mit der Weiterentwicklung des europäischen Rechtsrahmens steigen die Anforderungen an die Geldwäscheprävention für Versicherer. Neben den bestehenden gesetzlichen Pflichten rücken insbesondere ein risikoorientiertes Vorgehen, Kundensorgfaltspflichten, Überwachung und Meldewesen sowie die künftigen Vorgaben der EU-Geldwäsche-Verordnung in den Fokus. Für Versicherungsunternehmen stellt sich damit die Frage, wie regulatorische Anforderungen fachlich korr
Finanzsanktionen und Embargos stellen Unternehmen im Finanzsektor vor anspruchsvolle operative und rechtliche Fragen. Besonders relevant ist die sanktionsbezogene Fallbearbeitung, wenn das Screening von Kunden oder Geschäftspartnern einen Treffer erzeugt. Dann müssen Verantwortliche prüfen, welche Verbote greifen, welche Melde- oder Genehmigungspflichten bestehen und welche Maßnahmen im konkreten Fall erforderlich sind. Das Online-Seminar „Sanktionsbezogene Fallbearbei
Die MaRisk-Novelle 2026 stellt Kredit- und Finanzinstitute vor die Aufgabe, materielle Neuerungen von Klarstellungen und redaktionellen Anpassungen zu unterscheiden. Die MaRisk 06/2026 betreffen unter anderem Verantwortlichkeitserklärungen, die Abgrenzung zu DORA, langfristige Anforderungen im Umgang mit Umweltrisiken sowie Änderungen in Kredit-, Liquiditäts- und Risikoberichtsprozessen. Damit ergeben sich Auswirkungen auf Governance, Risikomanagement, Kontrollfunktionen und Dokum
KI geprüft, freigegeben, im Einsatz. Monate später ändern sich Funktionen, Daten oder Nutzerkreis. Wann wird aus einer richtigen Entscheidung von gestern ein Risiko von morgen?
Mit der EU-AML-Verordnung (EU-AML-VO), der 6. EU-Geldwäsche-Richtlinie sowie den dazugehörigen technischen Standards verändern sich die regulatorischen Rahmenbedingungen der Geldwäscheprävention grundlegend. Für Verpflichtete entstehen daraus konkrete Anpassungsbedarfe bei Governance, Risikoanalyse, KYC-Prozessen, Verdachtsmeldungen sowie Screening und Monitoring. Hinzu kommen Entwicklungen in der Verwaltungspraxis von BaFin und Financial Intelligence Unit (FIU), di
Die Umsetzung von Sanktionsregelwerken zählt zu den anspruchsvollsten Aufgaben im Compliance-Management von Finanzinstituten. Neue europäische Vorgaben, geopolitische Entwicklungen sowie steigende Erwartungen der Aufsichtsbehörden führen dazu, dass Institute ihre Sanktionsprozesse kontinuierlich anpassen und dokumentieren müssen. Gleichzeitig gewinnen die Verzahnung von Sanktionsmanagement, Geldwäscheprävention und KYC-Prozessen sowie eine belastbare Governance
Mit dem BRUBEG als nationaler Umsetzung der europäischen Capital Requirements Directive VI (CRD VI) verändern sich die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an Kreditinstitute in zentralen Bereichen der Governance, Risikosteuerung und Unternehmensorganisation. Im Fokus stehen insbesondere die stärkere Verantwortung der Geschäftsleitung, die Integration von ESG-Risiken in die Unternehmenssteuerung sowie erweiterte Anforderungen an Kontroll- und Entscheidungsprozesse. Für Ins