Daimler: Konzernchef Zetsche setzt auf Vertragsverlängerung

Der Daimler-Chef Dieter Zetsche ist zuversichtlich, dass sein Vertrag als Vorstandschef verlängert und er den Automobilhersteller bis 2018 führen wird. "Im Moment spricht vieles dafür, dass ich weiter an der Daimler-Spitze bleibe", sagte Zetsche der "Welt am Sonntag" (20.1.2013) am Rande der Detroit Motor Show. Aber im Februar werde das "keine Glaubensfrage mehr sein", sagte er. "Dann wird eine Entscheidung des Aufsichtsrats vorliegen." Zuvo

Tarifkonflikt: E.On will an Verhandlungstisch zurückkehren

Im Tarifkonflikt beim Düsseldorfer Energiekonzern E.on SE hat das Unternehmen die Gewerkschaften aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. "Wir haben uns bewegt, wir ringen darum, eine faire Lösung hinzubekommen", sagte E.on-Personalvorstand Regine Stachelhaus der "Welt am Sonntag" (20.1.2013). Die Hoffnung, dass ein Arbeitskampf noch auf den letzten Metern vermieden werden kann, gebe sie nicht auf: "Unsere Tür steht offen", erkl&aum

Arbeitgeberpräsident will Angleichung der Löhne von Zeitarbeitern

Der Präsident der Bundesvereinigung deutscher Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt, sieht beim Thema Zeitarbeit Defizite bei "Moral und Anstand" in Unternehmen. Einige hätten die Zeitarbeit dazu genutzt, um Kosten zu senken. Das sei nicht gut gewesen. "Dadurch wurde die Zeitarbeit – wie das Beispiel Schlecker zeigt – in die Schmuddelecke gedrängt, aus der wir sie herausholen wollten", sagte Hundt der "Welt am Sonntag" (20.1.2013). "Ich ha

Ex-Generalinspekteur hält Einsatz deutscher Kampftruppen in Mali für möglich

Die Bundeswehr wird sich nach Überzeugung des früheren Generalinspekteurs der Bundeswehr, Harald Kujat, auch mit Kampftruppen an dem Einsatz in Mali beteiligen müssen. Zu "Bild am Sonntag" sagte der der General a.D.: "Die Franzosen sind in Europa unsere engsten Verbündeten. Sollten sie um Hilfe aus Deutschland bitten – das gilt auch für Kampftruppen – könnten wir ihnen diese nicht verwehren." Entwicklungsminister Dirk Niebel hat sich hingegen geg

Malu Dreyer will an kostenlosen Kita-Plätzen festhalten

Die neue rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) will trotz Schuldenbremse an kostenlosen Kitaplätzen in ihrem Bundesland festhalten. Dreyer sagte "Bild am Sonntag": "Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Die Bildungskette von der Kita bis zum Studium muss gebührenfrei bleiben." Dies sei für ihre Regierung klar. Die Rückführung der Neuverschuldung stellte Dreyer aber nicht infrage: "Die Schuldenb

Umfrage: Union und SPD trennen 18 Prozentpunkte

Union und SPD liegen laut einer Emnid-Umfrage in der Wählergunst 18 Punkte auseinander. Das ist soviel wie noch nie beim Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut für "Bild am Sonntag" wöchentlich seit Herbst 2010 erhebt. Danach verliert die SPD im Vergleich zur Vorwoche erneut einen Prozentpunkt und erreicht nun 25 Prozent. Gleichzeitig kann die Union um zwei Prozentpunkte zulegen und kommt jetzt auf 43 Prozent. Hinzugewinnen kann auch der Koalitionspartner FDP

Gauck lädt zur ersten großen Rede ins Schloss Bellevue

Elf Monate nach Amtsantritt lädt Bundespräsident Joachim Gauck zu seiner ersten großen Rede ins Schloss Bellevue: Am 22. Februar werde das Staatsoberhaupt zum Thema Europa sprechen, sagte eine Sprecherin des Bundespräsidialamtes der "Bild am Sonntag". Als Gäste hat Gauck neben Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft auch rund 30 Botschafter der Kampagne "Ich will Europa", beispielsweise Fußballer Philipp Lahm, Schauspielerin Bettina

Unions-Wirtschaftsexperte fordert Ein-Euro-Scheine

Der Vorsitzende des Bundestags-Wirtschaftsausschusses, Ernst Hinsken (CSU), fordert die Einführung von Ein-Euro-Scheinen. In einem Brief an EZB-Präsident Mario Draghi schreibt Hinsken nach Informationen von "Bild am Sonntag": "Für eine Währung ist es entscheidend, das sie akzeptiert und genutzt wird – auch im Ausland. Hier kann gerade der Euro neben dem Dollar punkten." Es könne aber nicht sein, dass für kleine Dienstleistungen nur Dollar-Scheine

„Spiegel“: Regierung will für Atomkraftwerke im Ausland bürgen

Die Bundesregierung will auch in Zukunft mit deutschen Steuergeldern für den Bau von Atomkraftwerken im Ausland bürgen. Das geht aus einem Schreiben an den Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung hervor, das bald verschickt werden soll, berichtet der "Spiegel". Das Gremium, das die Nachhaltigkeitsstrategie der Regierung parlamentarisch begleitet, hatte sich Ende 2012 einstimmig dafür ausgesprochen, angesichts des deutschen Atomausstiegs keine Hermes-B&u

Gabriel und Steinbrück zu „Krisen-Gipfel“ zusammengetroffen

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel und SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück haben während eines vertraulichen Treffens am Freitagabend die angespannte Lage ihrer Partei erörtert. Das Vier-Augen-Gespräch im Anschluss an eine gemeinsame Wahlkampfkundgebung in Braunschweig sei am Donnerstag verabredet worden, berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Parteikreise. Nähere Angaben zu den Inhalten des Gespräches wurden zunächst nicht bekannt. In der