Brüderle sieht keine Bundestags-Mehrheit für Hilfsantrag Zyperns

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle rechnet nicht damit, dass ein Antrag Zyperns auf Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm vom Bundestag grünes Licht bekommt. "Bei Zypern gibt es sehr viele Fragezeichen. Nach dem bisher Bekannten sehe ich keine Mehrheit für Finanzhilfen", sagte der FDP-Politiker der "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe). Brüderle begründete seine ablehnende Haltung mit den unklaren Finanzverhältnissen im Euro-Staat. Es gebe klare Regeln

Wirtschaftsforscher: Berlin profitiert vom BER-Verzögerung

Nach Einschätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) profitiert die Berliner Wirtschaft von den Verzögerungen beim Bau des neuen Hauptstadtflughafens in Schönefeld. Zur Begründung sagte der IW-Experte Klaus-Heiner Röhl "Handelsblatt-Online", dass erst die Verlagerung des Flugbetriebs von Tegel zum neuen Grußflughafen "statistisch die Wertschöpfung und Arbeitsplätze des Standortes Tegel ins brandenburgische Schönefeld verschieb

DAX am Mittag nahezu unverändert

Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag zunächst kaum Kursveränderungen verzeichnet. Kurz vor 12:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 7.698,50 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,03 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Am oberen Ende der Kursliste stehen die Aktien von Telekom, HeidelbergCement und der Commerzbank. Am unteren Ende der Liste stehen die Papiere von Lanxess, Allianz und Volkswagen.

Gescheitertes Forschungsprojekt: Justizministerin fordert Aufklärung von Zollitsch

Nach dem Scheitern des Forschungsprojekts zur Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche hat Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) vom Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, Aufklärung gefordert. Der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagsausgabe) sagte sie: "Der Vorwurf, Zensur und Kontrollwünsche behinderten eine unabhängige Aufarbeitung, sollte durch den Vorsitzenden der Bischofskonferenz schnell aus

Bericht: Finanzministerium will Platzeck nicht als BER-Aufsichtsratschef

Nach Informationen der Wochenzeitung "Die Zeit" drängt das Bundesfinanzministerium darauf, nicht wie bisher geplant den Brandenburger Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) zum neuen Vorsitzenden der Berliner Flughafengesellschaft zu wählen. Stattdessen solle ein unabhängiger Experte aus der Wirtschaft Chef des Aufsichtsrates werden. Damit solle eine bessere Kontrolle der Geschäftsführung ermöglicht werden. Geschäftsführung und Aufsicht

Von der Leyen: Arbeitslose müssen sich an Regeln halten

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) unterstützt Leistungskürzungen für Arbeitslose, die auf Angebote nicht eingehen. Der "Zeit" sagte die Ministerin: "Dass häufiger als früher Zahlungen gekürzt oder gestrichen werden, hat mit der intensiveren Betreuung zu tun und damit, dass wir eine Million offene Stellen haben. Wer Angebote wiederholt nicht annimmt, braucht offenbar keine Unterstützung, weil er andere Einkommensquellen hat."

FDP stürzt in Umfrage auf zwei Prozent ab

Der anhaltende Führungsstreit um Parteichef Philipp Rösler lässt die FDP in der Wählergunst weiter abstürzen. Laut dem am Mittwoch veröffentlichten "Stern"/RTL-Wahltrend des Meinungsforschungsinstituts Forsa kommen die Liberalen bundesweit nur noch auf zwei Prozent. In der letzten Erhebung vor Weihnachten lag die FDP noch bei vier Prozent. Es ist zugleich das schlechteste Ergebnis der Liberalen bei Forsa seit Mitte Februar 2012. Die Union legte zugleich au

Zeitung: Telekomkonzerne arbeiten an Europanetz

Die größten europäischen Telekommunikationskonzerne arbeiten einem Zeitungsbericht zufolge am Aufbau eines gemeinsamen Kontinentalnetzes. Nach Informationen der "Financial Times" sind an dem Projekt neben der Deutschen Telekom auch France Télécom, Telecom Italia und Telefónica aus Spanien beteiligt. EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia sei über die Idee bei einem privaten Treffen mit den Chefs der Konzerne informiert worden. Mit dem Kontinen

DAX startet mit leichten Gewinnen

Die Börse in Frankfurt hat nach dem Handelsstart am Mittwoch zunächst leichte Kursgewinne verzeichnet. Kurz vor 09:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 7.725,89 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,39 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere der Commerzbank, von Infineon und SAP. Die Aktien von Lanxess, Allianz und Adidas bilden die Schlusslichter der Liste.

Schweine­bestand in Deutschland weiter gestie­gen

Der Schweine­bestand in Deutschland ist weiter gestie­gen. Anfang November 2012 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 28,3 Millionen Tiere gehalten. Damit stieg der Schweinebestand innerhalb des letzten halben Jahres um rund 0,5 Prozent. Gleichzeitig ging die Zahl der Betriebe, die mindestens 50 Schweine oder zehn Zuchtsauen hielten, um 1,7 Prozent zurück. Der Rinderbestand stieg im vergangenen Halbjahr um 0,2 Prozent auf rund 12,5 Millionen Tiere. Die Zahl der Milc