Linksparteichef Ernst würdigt Wulffs Mut und Engagement um Integration

Der Vorsitzende der Linkspartei, Klaus Ernst, hat die Verdienste von Ex-Bundespräsident Christian Wulff zur Integration gewürdigt. "Es war sehr mutig von ihm, zu sagen, dass der Islam zu Deutschland gehört, gerade wenn man bedenkt, aus welcher Partei er kommt", sagte Ernst den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Samstagsausgaben) und dem Onlineportal derwesten.de. "Seine Initiative für ein gemeinsames öffentliches Gedenken an die Opfer des Rechtsterrors war re

Zeitung: Sympathie bei den Grünen für Töpfer und Lammert als mögliche Wulff-Nachfolger

Die Grünen können sich vorstellen, einen Politiker der Union als Nachfolger von Bundespräsident Christian Wulff zu unterstützen. Wie die Tageszeitung "Die Welt" (Samstag) aus Führungskreisen der Grünen erfuhr, würde eine Kandidatur von Bundesratspräsident Norbert Lammert (CDU) wie auch des früheren Bundesumweltministers und ehemaligen Leiters des UN-Umweltprogramms, Klaus Töpfer (CDU), grundsätzlich auf Sympathie stoßen. Soll

Grünen-Chefin Roth: Auch Merkel hat das Amt des Bundespräsidenten beschädigt

Grünen-Chefin Claudia Roth wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel vor, das Amt des Bundespräsidenten beschädigt zu haben. "Frau Merkel hatte vor zwei Jahren die Chance, bei der Suche nach einem Nachfolger für Horst Köhler einen integren und hoch angesehenen Kandidaten zu benennen, der breiten Rückhalt in der gesamten Bevölkerung hatte, wie es bei Joachim Gauck der Fall war. Indem Frau Merkel damals diese Chance nicht nutzte, sondern sich auf Christian Wulff f

Staatsrechtler von Arnim: Wulff hat keinen Anspruch auf Ehrensold

Der Speyerer Staatsrechtler Hans Herbert von Arnim ist der Ansicht, dass dem zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff aufgrund der einschlägigen gesetzlichen Regelungen kein Ehrensold, also die Fortzahlung der vollen Amtsbezüge von jährlich 199.000 Euro bis zum Lebensende, zusteht. Von Arnim sagte im Radioprogramm NDR Info, die Gründe für Wulffs Rücktritt seien persönliche. Für einen solchen Fall sei keine Ehrensoldzahlung vorgesehen. W

Türken in Deutschland bedauern Wulff-Rücktritt

Der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, hofft, dass der Nachfolger von Christian Wulff im Amt des Bundespräsidenten ebenfalls positive Akzente in der Integrationsdebatte setzen wird. "Wir bedauern den Rücktritt von Herrn Wulff, respektieren aber seinen Schritt", sagte Kolat "Handelsblatt-Online". Denn Wulff habe in drei Bereichen Maßstäbe gesetzt, die für den neuen Bundespräsidenten als Messlatte gelten so

DAX am Mittag mit leichten Gewinnen

Die Börse in Frankfurt hat am Freitagmittag zunächst leichte Gewinne verzeichnet. Kurz vor 12:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 6.803,69 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,77 Prozent gegenüber dem Vortag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilscheine von HeidelbergCement, Infineon und Metro. Die Aktien von Fresenius Linde, Fresenius Medical Care und ThyssenKrupp stehen am Ende der Kursliste.

Rücktrittserklärung von Christian Wulff im Wortlaut

Christian Wulff hat am Freitag in Berlin seinen Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten erklärt. Die vollständige Erklärung im Wortlaut: "Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Bürgerinnen und Bürger, gerne habe ich die Wahl zum Bundespräsidenten angenommen und mich mit ganzer Kraft dem Amt gewidmet. Es war mir ein Herzensanliegen, den Zusammenhalt unserer Gesellschaft zu stärken. Alle sollen sich zugehörig fühlen, die hier bei uns in Deu

Staatsrechtler Battis hält Ehrensold für Wulff für gerechtfertigt

Der Berliner Staatsrechtler Ulrich Battis hat betont, dass Bundespräsident Christian Wulff nach seinem Rücktritt ein Ehrensold zusteht. "Die in dem entsprechenden Gesetz genannten politischen oder gesundheitlichen Gründe sind unbestimmte Rechtsbegriffe", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstagausgabe). "Und Wulffs Vorgänger Horst Köhler ist ja auch aus Gründen zurück getreten, die mehr im Persönlichen als im Politischen zu

Merkel will Wulff-Nachfolge mit SPD und Grünen abstimmen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will nach dem Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff den Kandidaten für die Nachfolge mit SPD und Grünen abstimmen. Das erklärte Merkel am Freitag in Berlin. CDU und CSU und FDP würden sich nun beraten und anschließend "unmittelbar" auf die Sozialdemokraten und Bündnis90/Die Grünen zugehen, so die Kanzlerin. "Wir wollen Gespräche führen mit dem Ziel, in dieser Situation einen gemeins

Bundespräsident Wulff zurückgetreten

Bundespräsident Christian Wulff hat am Freitag seinen Rücktritt erklärt. Deutschland brauche einen Präsidenten, der uneingeschränkt auf breiter Ebene das Vertrauen der Bevölkerung besitze, sagte das Staatsoberhaupt im Schloss Bellevue. Die Entwicklung der vergangenen Tage und Wochen habe gezeigt, dass dieses Vertrauen für ihn nicht mehr gegeben sei. "Ich trete deshalb heute zurück, um den Weg zügig für die Nachfolge frei zu machen", ver