CSU-Landesgruppenchefin Hasselfeldt sieht keinen Anlass für Volksabstimmung

CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt hat sich in den Streit zwischen Parteichef Horst Seehofer und der Europagruppe über den Sinn von Volksabstimmungen im Zusammenhang mit der Euro-Rettung eingemischt. Für eine Volksabstimmung gebe es keinen Anlass, sagte Hasselfeldt der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe). "Vor einer grundlegenden Änderung der EU-Verträge oder einer Übertragung wichtiger Zuständigkeiten von Mitgliedstaaten auf Europa ist ei

Brüderle fordert harte Haltung gegenüber Griechenland

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hat von der Bundesregierung eine harte Haltung gegenüber Griechenland gefordert. "Der deutsche Staatshaushalt ist kein Selbstbedienungsladen für andere Länder, daher erwarten wir für unsere Solidarität auch belastbare Zusagen der Griechen", sagte Brüderle dem "Handelsblatt" (Freitagsausgabe). Er habe "volles Vertrauen", dass Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) bei den Verhandlungen &u

Gabriel weist Forderung der Arbeitgeber nach Lohnzurückhaltung zurück

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat die Forderung der Arbeitgeber nach Lohnzurückhaltung zurückgewiesen. "Ich kann den immer gleichen Ruf der Arbeitgeber nach Lohnzurückhaltung nicht mehr hören", sagte Gabriel der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Die Beschäftigten hätten in den vergangenen Jahren Verzicht geübt. "Jetzt sprudeln die Gewinne wieder. Anständige Lohnerhöhungen sind deshalb ein Gebot der Gerechtigkeit." Sie seien

Patientenbeauftrager: Anstieg der Todesfälle durch Behandlungsfehler liegt auch an verbesserter Statistik

Die gestiegene Zahl der Todesfälle durch Behandlungsfehler und mangelhafte Medizinprodukte ist nach Einschätzung des Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU), auch auf eine verbesserte Dokumentations-Praxis zurückzuführen. "Immer mehr Ärzte und Krankenhäuser gehen zu Fehlermeldesystemen über. Und damit werden natürlich auch viel mehr Fehler erfasst", sagte Zöller der "Saarbrücker Zeitung" (Freitaga

CDU-Politiker Von Stetten kritisiert Äußerungen des griechischen Präsidenten Papoulias

In der Unionsfraktion gibt es massiven Unmut über die griechische Kritik an Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). "Das ist eine Unverschämtheit", kommentierte Christian von Stetten, Chef des Wirtschaftsflügels in der Unionsfraktion, in der Tageszeitung "Die Welt" die Äußerung des griechischen Präsidenten Karolos Papoulias. "Der griechische Staatspräsident müsste wissen: Ohne Wolfgang Schäuble wäre Griechenland sch

DAX am Mittag mit leichten Verlusten

Die Börse in Frankfurt hat am Donnerstagmittag zunächst leichte Verluste verzeichnet. Kurz vor 12:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 6.701,86 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,83 Prozent gegenüber dem Vortag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilscheine von Adidas, E.On und Linde. Die Aktien von Fresenius Medical Care, K+S und Deutsche Bank stehen am Ende der Kursliste.

SPD-Verteidigungspolitiker Arnold lehnt Veteranentag ab

Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, lehnt den von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) vorgeschlagenen Veteranentag ab. "So ein Tag würde nur als künstlich aufgepfropft empfunden", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitag-Ausgabe). "Und ich halte es für undenkbar, das Veteranengedenken auf den Volkstrauertag zu legen. Denn der Tag hat eine Tradition, die in hohem Maße mit unserer uns

Flughafenbetreiber und Lufthansa kritisieren Streikdrohungen

Der Flughafenbetreiber Fraport und die Lufthansa haben die Drohung der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) kritisiert, den Streik am Frankfurter Airport möglicherweise auf Freitag auszudehnen. Wie die Sprecher beider Unternehmen mitteilten, werde der Tarifkonflikt auf dem Rücken der Passagiere ausgetragen. Die GdF will an diesem Donnerstag von 15 bis 22 Uhr die Arbeit in den Bereichen Vorfeld-Aufsicht und Vorfeld-Kontrolle niederlegen. "Die Streikandrohung ist aus unserer Sicht a

Privatinsolvenzen von Deutschen über 60 Jahren gestiegen

Die Privatinsolvenzen bei Deutschen in der Altersgruppe 60 Jahre und älter sind im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 6,7 Prozent angestiegen. Das teilte die Wirtschaftsauskunftei Bürgel mit. Frauen ab 60 Jahren sind laut der Auswertung stärker von Verbraucherinsolvenzen betroffen als Männer. Im Vergleich zu den männlichen Senioren, deren Anstieg 3,3 Prozent beträgt, liegt der Zuwachs bei den weiblichen Senioren bei deutlichen 12,3 Prozent. In absoluten Zahlen st

DAX startet mit deutlichen Verlusten

Die Börse in Frankfurt hat nach dem Handelsstart am Donnerstag zunächst deutliche Kursverluste verzeichnet. Kurz vor 09:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 6.667,57 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 1,34 Prozent gegenüber dem Vortag. An der Spitze der Kursliste stehen die Aktien von Linde, Fresenius Medical Care und Deutsche Telekom. Die Aktien von HeidelbergCement, Deutsche Bank und Commerzbank bilden die Schlusslichter der Liste.