Die Chefin der Börse München, Christine Bortenlänger, hat das EU-Verbot der Fusion zwischen den Börsen Frankfurt und New York scharf kritisiert. "Die Sichtweise der EU, die Megabörse dominiere mittels ihrer Tochterunternehmen Eurex aus Frankfurt und Liffe aus London mit einem Marktanteil von 90 Prozent den europäischen Derivatehandel greift viel zu kurz", schreibt sie in einem Gastkommentar für die Onlineausgabe des "Handelsblatts". Angesich
Die Furcht der Deutschen vor einer Übermacht der Chinesen ist geringer geworden. In einer Forsa-Umfrage für das Magazin "Stern" erklärten zwar 30 Prozent der Befragten, sie hätten Angst vor dem Aufstieg des Riesenreiches – es sind aber zehn Prozent weniger als bei einer entsprechenden Umfrage vor einem Jahr. Der großen Mehrheit (68 Prozent) bereitet aktuell die Entwicklung Chinas zu einer immer stärkeren Wirtschaftsmacht keine Sorge. Vorbehalte haben die
Der Streit zwischen den für die Energiewende zuständigen Ministern Norbert Röttgen (CDU) und Philipp Rösler (FDP) verschärft sich. Wie die Wochenzeitung "Die Zeit" berichtet, sorgt nun die von Röslers Wirtschaftsministerium vorgelegte "Abschaltverordnung" für Zwist. Der Vorschlag "sollte abgelehnt werden", heißt es laut der Zeitung in einem Vermerk aus Röttgens Umweltministerium. Laut Verordnungsentwurf sollen Industrieb
Die Börse in Frankfurt hat nach dem Handelsstart am Mittwoch zunächst leichte Kursgewinne verzeichnet. Kurz vor 09:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 6.506,33 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,73 Prozent gegenüber dem Vortag. An der Spitze der Kursliste stehen die Aktien von Infineon, HeidelbergCement und RWE. Die Aktien von Siemens, Münchener Rück und BMW bilden die Schlusslichter der Liste.
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat FDP-Chef Philipp Rösler in Schutz genommen. "Es bringt nichts, jemanden, der neu im Amt ist, mit seinem Vorgänger zu vergleichen", sagte sie in einem Interview dem "General-Anzeiger". Rösler habe einen "anderen Stil" als der frühere Parteivorsitzende Guido Westerwelle. Der 38-Jährige kämpfe "gerne mit dem feingeschliffenem Wort". Man solle ihm Zeit geben. Leut
Die Union liegt in der Sympathie der Wähler weiter mit großem Vorsprung vorn. In der wöchentlichen Forsa-Umfrage für das Magazin "Stern" und den Fernsehsender RTL kommt sie wie in der Vorwoche auf 36 Prozent. Dies sind 9 Punkte mehr als die SPD, die erneut 27 Prozent erreicht. Die Grünen verharren bei 15 Prozent, die FDP bleibt zum dritten Mal in Folge bei ihrem Tief von 3 Prozent. Die Linke kann sich um einen Punkt auf 8 Prozent verbessern. Für die Pirat
Bundesbank-Vorstand Rudolf Böhmler warnt die Politik davor, Griechenland insolvent gehen zu lassen. "Eine unkontrollierte Pleite Griechenlands oder gar ein Austritt würde große Verwerfungen auf den Finanzmärkten mit sich bringen", sagte Böhmler in einem Interview mit der "Welt" (Mittwochausgabe). Eine Insolvenz "könnte für die übrigen Euro-Staaten sehr viel teurer werden als der gegenwärtig eingeschlagene Weg", so Bö
Wie die "Süddeutsche Zeitung" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf Branchenkreise berichtet, hat die Bionade-Gründerfamilie ihre restlichen Anteile an Radeberger verkauft und zieht sich nun vollständig aus dem Unternehmen zurück. Der Hersteller der Öko-Brause gehört damit künftig vollständig zum Getränkekonzern Radeberger. Die Familie besaß zuletzt noch rund ein Drittel der Anteile an der Firma. An diesem Mittwoch sollen die Beschä
Bundespräsident Christian Wulff erwartet einem Bericht der Tageszeitung "Die Welt" (Mittwochausgabe) zufolge von seinem Ex-Sprecher Olaf Glaeseker eine Stellungnahme zu den Bestechlichkeitsvorwürfen, die die Staatsanwaltschaft Hannover gegen Glaeseker erhebt. Das berichtet die Zeitung unter Berufung auf das Bundespräsidialamt. Wie eine Sprecherin mitteilte, habe das Präsidialamt unmittelbar nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe in den Medien auch Glaeseker um ein
Im Streit um den Verbleib des Atommülls im Forschungszentrum Jülich hat Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) der rot-grünen NRW-Landesregierung Entgegenkommen signalisiert. "Wenn die Experten sagen, dass die Sicherheitsstandards auch in Jülich über 2013 hinaus eingehalten werden, dann wird selbstverständlich auch diese Bewertung in unsere gemeinsamen Überlegungen eingehen", sagte Schavan der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe).