Der insolvente Druckmaschinenbauer Manroland wird zerschlagen. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, werde der Konzern in drei Unternehmen aufgeteilt. Dabei übernimmt der Mischkonzern Possehl das Werk in Lübeck und möglicherweise später auch den Standort Plauen. Das Offenbacher Werk soll mit einem nicht genannten Investor saniert werden. Aufspaltung galt zuletzt als die wahrscheinlichste Option. "Das Unternehmen wird so, wie es derzeit aufgestellt ist, eher schwer e
Der DAX hat den elektronischen Handel in Frankfurt am Main am Mittwoch mit leichten Gewinnen beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 6.354,57 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,34 Prozent im Vergleich zum Vortag. Am oberen Ende der Kursliste waren die Anteilsscheine von Infineon, Heidelbergcement und Henkel zu finden. Am Ende der Liste standen die Aktien von E.on, ThyssenKrupp und RWE.
Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat bestätigt, dass sich unter den Todesopfern bei einem Überfall auf eine Reisegruppe in Äthiopien auch zwei Deutsche befanden. Wie Westerwelle am Mittwoch weiter mitteilte, sei das Schicksal von weiteren Deutschen, die ebenfalls zur Reisegruppe gehörten noch ungeklärt. Die Touristen wurden in der Nacht zum Dienstag im Nordosten Äthiopiens angegriffen. Die Reisegruppe soll nach Angaben des äthiopischen Generalkonsuls
Der für Ende Januar geplante Streik an den 600 kommunalen Kliniken fällt aus. Das berichtet die "Rheinische Post" (Donnerstagausgabe). Demnach einigten sich die Ärztegewerkschaft Marburger Bund und die kommunalen Arbeitgeber bei Sondierungsgesprächen auf Eckpunkte für einen Tarifvertrag. Diese sehen eine Gehaltserhöhung von 2,9 Prozent ab Januar 2012 vor. Die Bezahlung der Bereitschaftsdienste soll in gleicher Höhe angepasst werden. Zudem bekommen die
Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) will nach Informationen des "Tagesspiegels" (Donnerstagausgabe) den Schwund landwirtschaftlicher Flächen in Deutschland stoppen. Die außerlandwirtschaftliche Inanspruchnahme wertvoller Agrarflächen müsse verringert werden, heißt es in der neuen Charta für Landwirtschaft und Verbraucher, die Aigner an diesem Donnerstag auf der Grünen Woche in Berlin vorstellen will. Bei der Frage der Flächennutzung mü
Sollten die Länderinnenminister bei ihrem Informationsboykott gegenüber dem Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr) in Sachen Akteneinsicht zur rechtsterroristischen Mordserie in Deutschland bleiben, muss nach Ansicht der FDP über bundesgesetzliche Konsequenzen zur Eingrenzung des Föderalismus nachgedacht werden. Hartfried Wolff, Innenexperte der FDP-Bundestagsfraktion, sagte gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" (Donnerstag-Ausgabe): "Die Haltung der L&
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat die Reformpläne von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) zur Pflegeversicherung scharf kritisiert. "Es ist unverantwortlich, zusätzliche Leistungen anzubieten, ohne die Frage ihrer dauerhaften Finanzierung beantworten zu können. So darf keine Pflegereform angegangen werden", sagte Hundt der Tageszeitung "Die Welt" (Donnerstagausgabe). Hundt forderte eine "langfristige Lösung". Die Finanzierung der
Der Fiskalpakt zur Durchsetzung neuer Regeln für die Staatshaushalte in Europa droht aufgeweicht zu werden. Dies gehe aus einer aktuellen Fassung des Vertragsentwurfs vom 10. Januar hervor, berichtet die Wochenzeitung "Die Zeit". Laut dem aktuellen Papier sollen die neuen Haushaltsregeln nur noch über "verbindliche, dauerhafte – vorzugsweise verfassungsrechtliche – Bestimmungen" in nationales Recht umgesetzt werden. In einem älteren Entwurf heißt es, die
Benzin und Diesel sind in Deutschland gegenüber der vergangenen Woche etwas günstiger geworden. Wie der ADAC mitteilte, kostet ein Liter Super E10 derzeit im bundesweiten Mittel 1,540 Euro. Das ist ein Minus von 0,6 Cent gegenüber der Vorwoche. Um denselben Betrag verringerte sich auch der Preis für einen Liter Diesel. Er kostet derzeit 1,449 Euro. Nach Angaben des ADAC ist der leichte Preisrückgang der beiden Kraftstoffsorten auf die etwas niedrigeren Rohölnotierun
Der Staatsrechtler Hans Herbert von Arnim hat die "unkontrollierte Selbstbedienung" der deutschen Politiker scharf kritisiert. Laut von Arnims Schätzung in einem Gastbeitrag für das Online-Magazin stern.de verschlingen die Zuwendungen an Parteien, Fraktionen, Stiftungen und Abgeordnetenmitarbeiter insgesamt 500 Millionen Euro pro Jahr. Allein die Bundestagsfraktionen hätten ihre staatlichen Mittel seit 1950 um das 450fache gesteigert. Diese Finanzströme würden