Die Börse in Frankfurt hat nach dem Handelsstart am Mittwoch zunächst leichte Kursverluste verzeichnet. Kurz vor 09:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 5.750,92 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,40 Prozent gegenüber dem Vortag. An der Spitze der Kursliste stehen die Aktien von Münchener Rück, Beiersdorf und Fresenius Medical Care. Die Aktien von BMW, Bayer und VW bilden die Schlusslichter der Liste.
Die Betriebe des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungsbereiches in Deutschland haben im Jahr 2009 einen Umsatz von rund 44,6 Milliarden Euro mit Gütern für den Umweltschutz erwirtschaftet. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Davon entfielen mit 27,3 Milliarden Euro mehr als 60 Prozent dieser Umsätze auf Waren, Bauleistungen und Dienstleistungen für den Klimaschutz. Der Umsatz mit Waren für den Klimaschutz belief sich auf 20,1 Milliarden Euro
Der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer, will sich in die Kanzlerkandidatenwahl der SPD nicht einmischen. Das sagte er der Zeitung "Neue Westfälische". In der Vergangenheit hatte der DGB-Chef einige Vorbehalte gegenüber dem möglichen Bewerber Peer Steinbrück erkennen lassen, aber davon will Sommer nun nichts mehr wissen. "Wer Spitzenkandidat der SPD 2013 sein wird, muss die SPD selbst entscheiden. Ich mische mich nicht in die Personalen
Nach ihrem Parteitag in Berlin sind die Sozialdemokraten im Ansehen der Wähler gestiegen. In der wöchentlichen Forsa-Umfrage für das Magazin "Stern" und den Fernsehsender RTL kletterte die Partei im Vergleich zur Vorwoche um zwei Punkte auf 28 Prozent. Grüne und Linke mussten dagegen Verluste hinnehmen: Die Grünen fielen um 2 Punkte zum zweiten Mal in diesem Jahr auf ihr Jahrestief von 14 Prozent, die Linke sank um einen Punkt auf 8 Prozent. Die Piraten konnten
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble muss wegen des Rettungsschirms ESM einem Medienbericht zufolge nun doch einen Nachtragshaushalt im kommenden Jahr erstellen. Nach einem Bericht der "Bild-Zeitung" unter Berufung auf Koalitionskreise will Schäuble den Entwurf voraussichtlich im Juni 2012 vorlegen. Demnach soll der Nachtragshaushalt "unmittelbar vor dem 1. Juli" vorgelegt werden. Es gehe um die ESM-Einlage von 4,3 Milliarden Euro oder möglicherweise noch h&o
Das Bundeskabinett wird nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" an diesem Mittwoch den bisherigen Leiter der Europaabteilung im Finanzministerium, Thomas Steffen, zum neuen Staatssekretär berufen. Der 49-Jährige solle die Nachfolge von Jörg Asmussen antreten, der Anfang Januar ins Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB) wechselt. Steffen, zuvor in führender Position bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) täti
In der Debatte um weitere Hilfen für kriselnde Euro-Länder will die SPD Bundesbankpräsident Jens Weidmann vor den Haushaltsausschuss des Bundestags zitieren. Weidmann müsse darlegen, warum er dem Internationalen Währungsfonds nur dann weitere 45 Milliarden Euro an Krediten zur Verfügung stellen wolle, wenn der Bundestag dem zustimme, sagte der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider, der "Süddeutschen Zeitung". Die B
Die schwarz-gelbe Koalition wird durch die Beschlüsse des europäischen Gipfels zu einer Korrektur ihrer Haushaltspläne für das kommende Jahr gezwungen. "Wir werden spätestens im Juni 2012 einen Nachtragshaushalt vorlegen", sagt der haushaltspolitische Sprecher der Union, Norbert Barthle, der "Süddeutschen Zeitung". "Darin werden zusätzliche Ausgaben von 4,3 Milliarden Euro vorgesehen sein." Gezwungen wird das Regierungsbündnis
Führende Wirtschaftsverbände halten wenig vom Vorstoß der EU-Kommission, einen elektronischen Berufsausweis in Europa einzuführen. Damit will die Kommission im Kampf gegen den drohenden Fachkräftemangel die Anerkennung einer Berufsausbildung erleichtern und transparenter machen. Dagegen fürchten die Verbände nach einem Bericht der "Welt" mehr Verwirrung und mehr Bürokratie. "Es ist zu befürchten, dass die Einführung eines Berufsau
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy sind sich nicht darüber einig, wie der neue EU-Vertrag formal gestaltet wird. Merkel will den geplanten "Fiskalpakt" für die Euro-Zone mit den Statuten des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) vertraglich zusammenbinden. Dagegen will Van Rompuy zwei Verträge vorlegen: Einen über die Fiskalunion der Euro-Zone und einen anderen über den endgültigen Euro-Rettungssch