Die Börse in Frankfurt hat am Donnerstagmittag zunächst leichte Kursgewinne verzeichnet. Kurz vor 12:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 6.000,57 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,10 Prozent gegenüber dem Vortag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilscheine von Deutsche Börse, BASF und Fresenius Medical Care. Die Aktien von Metro, Commerzbank und RWE stehen am Ende der Kursliste.
Der Bund der Steuerzahler hat die Einschätzung der OECD, wonach Griechenland zu Reformen nicht in der Lage ist, als vernichtendes Urteil für das Land bezeichnet und als Konsequenz erneut einen Ausschluss Griechenlands aus der Europäischen Währungsunion ins Gespräch gebracht. "Wer nicht einmal in der Lage ist, sich selbst vernünftig zu organisieren, von dem kann nicht erwartet werden, dass er die Milliardenhilfen der Euro-Partner sinnvoll einsetzt", sagte D
In den Beherbergungsbetrieben in Deutschland hat es im Oktober 2011 37,4 Millionen Gästeübernachtungen gegeben, ein Plus von fünf Prozent gegenüber Oktober 2010. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, erhöhte sich die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland im Vergleich zum Vorjahresmonat um vier Prozent auf 31,7 Millionen. Die Übernachtungszahl von Gästen aus dem Ausland stieg um sechs Prozent auf 5,7 Millionen. Im Zeitraum Januar
Deutsche Unternehmen haben im Jahr 2010 einen Umsatz von rund 1,32 Milliarden Euro aus der Binnenschifffahrt erzielt, ein Anstieg von 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit. Allerdings verlief die Entwicklung in den einzelnen Binnenschifffahrtsparten recht unterschiedlich. Zum Wachstum trugen vor allem die Umsätze aus der Trockengüterschifffahrt mit + 8,1 Prozent und aus der Personenbeförderung mit + 8,5 Prozent bei. Rü
In Deutschland sind im Jahr 2010 rund 9.884 Tonnen Fluorkohlenwasserstoffe (FKW, HFKW) in Unternehmen eingesetzt oder verarbeitet worden, eine Zunahme von 5,3 Prozent gegenüber 2009. Das teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit. Im Jahr 2009 war die Verwendung dieser Stoffe konjunkturbedingt um 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Zusätzlich wurden 2010 insgesamt 1.073 Tonnen Schwefelhexafluorid (SF6) abgesetzt, 13 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Jahr 2010 wu
Der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe ist im Oktober 2011 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 0,5 Prozent gegenüber September 2011 gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, erhöhte sich der Inlandsumsatz im Oktober 2011 um 0,5 Prozent. Die Umsätze mit ausländischen Abnehmern nahmen um 0,7 Prozent zu. Bezogen auf die Absatzrichtung des Auslandsgeschäfts ging der Umsatz mit der Eurozone um 0,7 Prozent zurück, der Umsatz mit de
In Wiesbaden beraten am Donnerstag die Innenminister von Bund und Ländern über die Konsequenzen aus der Neonazi-Mordserie. Auf ihrer Herbsttagung soll es auch um ein mögliches neues NPD-Verbotsverfahren gehen. Innenministerkonferenz-Chef Boris Rhein warnte allerdings vor überstürztem Vorgehen bei einem NPD-Verbot. "Wer will, dass ein NPD-Verbotsverfahren Erfolg hat, darf es nicht über das Knie brechen", sagte er der "Welt Online". Rhein pläd
Die Deutsche Polizeigewerkschaft hat vor der Innenministerkonferenz an diesem Donnerstag und Freitag in Wiesbaden dazu aufgerufen, auch über Alternativen zu einem möglichen NPD-Verbotsverfahren zu diskutieren. Natürlich gebe es die Gefahr, dass ein erneutes Verbotsverfahren scheitert. "Deshalb muss auch über Alternativen nachgedacht werden, um die NPD beispielsweise nicht länger vom Geld unserer Steuerzahlen profitieren zu lassen", sagte Verbandschef Rainer Wen
Nachdem das Bundeskabinett die schwarz-gelben Steuersenkungen ab 2013 auf den Weg gebracht hat, schließt der Haushaltsexperte der Union, Norbert Barthle (CDU), weitere Erleichterungen für die Bürger aus. Barthle sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Donnerstag): "Es gibt keine Spielräume für weitere Entlastungen." Wäre es nach den Haushältern der Fraktion gegangen, "hätte es sowieso keine Steuersenkungen gegeben". Er trage de
Der Euro-Rettungsplan von Kanzlerin Angela Merkel droht nach Einschätzung von Ansgar Belke, Wirtschaftsprofessor an der Universität Duisburg-Essen und Mitglied im Monetary Experts Panel des Europaparlaments, an einem entscheidenden Punkt zu scheitern. "Fatal ist, dass der von Frau Merkel eingeschlagene Weg, eine gehärtete Fiskalunion zur Voraussetzung für zeitlich begrenzte EZB-Eingriffe zu machen, zwar goldrichtig, aber wohl nicht rechtzeitig praktikabel sein wird"