Die Börse in Frankfurt hat am Freitagmittag zunächst leichte Kursverluste verzeichnet. Kurz vor 12:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 8.303,03 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,18 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von ThyssenKrupp, Continental und der Commerzbank. Die Aktien von Beiersdorf, BASF und der Deutschen Telekom stehen am Ende der Liste.
In der Debatte über die NSA-Spähaffäre hat die FDP schwere Vorwürfe gegen SPD und Grüne erhoben. FDP-Fraktionsvize Volker Wissing sprach dabei dem SPD-Fraktionsgeschäftsführer und Vorsitzenden des Parlamentarischen Kontrollgremiums zur Überwachung der Geheimdienste, Thomas Oppermann, jede Glaubwürdigkeit ab. "Herr Oppermann versucht den Eindruck zu erwecken, als stünde seine Partei für den Schutz der Privatsphäre, dabei fand ein Gr
Commerzbank-Chef Martin Blessing rechnet nicht damit, dass der Bund sein Aktienpaket in naher Zukunft verkaufen wird. Er sehe nicht, "dass der Bund bei dem aktuellen Aktienkurs ein Interesse daran hat, auszusteigen", sagte er in einem Interview mit dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Dass der 17-Prozent-Anteil des Staates an einen strategischen Investor, also zum Beispiel an eine andere Bank gehen wird, hält er für unwahrscheinlich. "Strategische Investoren wo
Die FDP ist nach Ansicht der Grünen eine "familienpolitische Gurkentruppe". "Die FDP hat in vier Jahren Regierungsbeteiligung familienpolitisch keinen Stich gemacht", sagte die Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik der Grünen-Bundestagsfraktion, Katja Dörner, am Freitag in Berlin. Das zeige die Antwort der schwarz-gelben Regierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen, inwieweit die familienpolitischen Forderungen der FDP aus deren Wahlprogramm zur
Das Schienenchaos in der Region um Mainz sorgt nach Informationen der "Welt" für einen handfesten Konflikt bei der Deutschen Bahn. Die Arbeitnehmervertreter hätten über viele Monate auf die Unterbesetzung in den Stellwerken, die jetzt in der Rhein-Main-Region zu wochenlangen Zugausfällen führen werden, hingewiesen, sagte der Chef der Verkehrsgewerkschaft EVG, Alexander Kirchner, der Zeitung. "Der Gesamtbetriebsrat hat mir gesagt, dass er das Thema in den v
Die Börse in Frankfurt hat nach dem Handelsstart am Freitag zunächst leichte Kursgewinne verzeichnet. Kurz vor 09:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 8.340,84 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,27 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere der Commerzbank, Lufthansa sowie von K+S. Die Aktien von Fresenius Medical Care, Lanxess und der Telekom bilden die Schlusslichter der Liste.
Nach Einschätzung von Politikwissenschaftlern wird die SPD im Wahlkampf von der Debatte über die NSA-Spähaffäre kaum profitieren können. In einem eher themenarmen Wahlkampf gehe es der SPD um ihren Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann vor allem darum, die Glaubwürdigkeit der Regierung zu erschüttern. "Ob die Materie Datenschutz hier besonders hilfreich ist, halte ich aber für zweifelhaft", sagte Thomas Saalfeld, Professor an der Ot
Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Michael Hartmann, hat betont, dass der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier bereit ist, der Forderung der FDP Folge zu leisten und im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKG) Rede und Antwort zum NSA-Skandal zu stehen. "Wenn das gewollt ist, ist Frank-Walter Steinmeier bereit, in vollständiger Offenheit zu berichten", sagte Hartmann der "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). "Warum sollte er ni
Der frühere Bundeswirtschaftsminister Werner Müller soll offenbar neuer Vorsitzender der Kommission zur bundesweiten Suche nach einem Atommüll-Endlager werden. Das berichtet die "Rheinische Post" (Freitagausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise. Danach haben sich Vertreter der schwarz-gelben Bundesregierung mit SPD und Grünen auf den Chef der RAG-Stiftung geeinigt. Müller selbst ist im Urlaub und war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Der bishe
Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin hat dem Bundeskanzleramt in der NSA-Affäre widersprüchliche Aussagen vorgeworfen. "Entweder Kanzleramtsminister Pofalla hat das Parlamentarische Kontrollgremium falsch informiert. Oder die Behauptung ist falsch, das von Steinmeier unterzeichnete Abkommen erlaube die NSA-Ausspähung", sagte Trittin der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Entweder habe die Bundesregierung, wie behauptet, von der NSA-Ausspähung ei