Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, ist der Ansicht, dass sich Südeuropa in einer Megakrise befindet. "Die Massenarbeitslosigkeit ist ja kaum beherrschbar. Die Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland ist 64 Prozent, in Spanien ist sie über 55 Prozent. Die Gesamtarbeitslosigkeit in diesen beiden Ländern ist 27 Prozent", sagte Sinn am Mittwoch im "Deutschlandfunk". "Ich frage mich, wie lange die Länder das noch aushalten
Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag zunächst leichte Kursverluste verzeichnet. Kurz vor 12:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 8.251,10 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,59 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von K+S, Fresenius Medical Care und der Commerzbank. Die Aktien von Beiersdorf, ThyssenKrupp und der Deutschen Börse stehen am Ende der Liste.
SPD-Chef Sigmar Gabriel wirft Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) vor, die Aufklärung des westdeutschen Doping-Skandals zu verschleppen. "Trainer und Funktionäre, die in der ehemaligen DDR Doping organisiert haben, mussten sich völlig zu Recht vor Gericht verantworten. Für ihre West-Kollegen scheint das nicht zu gelten: Offensichtlich will Innenminister Friedrich sogar die Veröffentlichung ihrer Namen mit fadenscheinige Argumenten verhindern", sagte Gabrie
Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel ist davon überzeugt, dass die Bundestagswahl am 22. September über die Wahlbeteiligung entschieden wird: "Gehen weniger als 70 Prozent zur Wahl, gewinnt Frau Merkel. Gehen annähernd 80 Prozent hin, gewinnt die SPD", sagte Gabriel im Gespräch mit der Illustrierten "Bunte". Deswegen sei es die wichtigste Aufgabe der SPD, für eine hohe Wahlbeteiligung zu sorgen. Er wünsche sich Politiker, denen Dinge, mit denen sie
Jeder zweite Deutsche achtet beim Medikamentenkauf auf den günstigsten Preis. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsportals "www.apotheken-umschau.de". In dieser gaben 51,1 Prozent an, dass für sie bei vergleichbaren rezeptfreien Arzneimitteln in erster Linie der günstigste Preis entscheidend sei. 41,3 Prozent gaben zudem an, derartige Medikamente auch in Drogerien und Supermärkten zu kaufen, 15,7 Prozent greifen mittlerwe
SPD-Chef Sigmar Gabriel hat Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt zu einem gemeinsamen Praktikum auf dem Bau, im Krankenhaus oder im Supermarkt eingeladen. Das berichtet die "Bild-Zeitung" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf einen Brief Gabriels an den Arbeitgeberchef. Mit dem Praktikum könne sich Hundt einen "tieferen Einblick über die Realitäten des Arbeitslebens – und auch über die Höhe der Einkommen und zu erwartenden Rentenbezüge" verschaf
Die Börse in Frankfurt hat nach dem Handelsstart am Mittwoch zunächst leichte Kursverluste verzeichnet. Kurz vor 09:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 8.254,97 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,54 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von Merck, Fresenius Medical Care und K+S. Die Aktien von von Beiersdorf, Lanxess und der Deutschen Börse bilden die Schlusslichter der Liste.
Weil sein Antrag auf Subventionen beim Strompreis abgelehnt wurde, droht der finnische Edelstahl-Konzern Outokumpu mit der Schließung des Bochumer Werkes und dem Abbau von Jobs bei der Tochter VDM. Im Bochumer Edelstahl-Werk sind 550 Mitarbeiter beschäftigt, bei VDM arbeiten 1.600 Mitarbeiter. Outokumpu-Sprecherin Andrea Geile sagte der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe): "Es geht um insgesamt rund 34 Millionen Euro, davon betreffen 28 Millionen Euro die Elektrostahlw
Bayerns SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Christian Ude, hat angekündigt, im Falle eines Wahlsieges die Klage seines Landes beim Bundesverfassungsgericht gegen den Länderfinanzausgleich nicht zurückzuziehen. "Die Klage können wir ruhig laufen lassen. Sonst würde die CSU das Gräuelmärchen erfinden, ihre Klage wäre ohne Regierungswechsel erfolgreich gewesen", sagte Ude im Interview mit dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Im
Tausende ehemalige und aktive Soldaten bleiben seit Wochen auf Rechnungen von Ärzten, Apotheken oder Krankenhäusern sitzen. Der Deutsche Bundeswehrverband zählt fast 60.000 Fälle, in denen Betroffene Krankheitskosten vorgestreckt und noch kein Geld erstattet bekommen haben. "Da entwickelt sich ein riesiger Antragsstau", sagte der Vorsitzende des Verbands, Oberst Ulrich Kirsch, der "Welt". Besonders betroffen seien die Ehemaligen. "Viele warten inzwisc