Die Union muss in der Wählergunst erneut leichte Verluste hinnehmen: Nach der Meta-Analyse aller in der letzten Woche durch die großen Meinungsforschungsinstitute veröffentlichten Umfragen kommen CDU und CSU auf 39,3 Prozent, wenn heute Bundestagswahlen wären. Das sind 0,5 Punkte weniger als in der Vorwoche. Die SPD kommt auf 26,3 Prozent, ein leichtes Plus von 0,3 Prozentpunkten. Die FDP gewinnt 0,1 Punkte hinzu und landet bei 4,8 Prozent, die Grünen klettern um 0,1 Pr
Nach den Diskussionen in den eigenen Reihen über Tempolimit und über die ersten Vorschläge für Peer Steinbrücks Schattenkabinett rückt SPD-Chef Sigmar Gabriel jetzt wieder die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin ins Zentrum der politischen Abrechnung. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zerstöre nicht nur für Jahre das Vertrauen der Bürger in Europa, sondern organisiere "heimlich über die Europäische Zentralbank" eine europäis
Wegen der gestiegenen Zahl beim Wohnungseinbruchsdiebstahl fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) verbesserte steuerliche Anreize zur Sicherung der eigenen vier Wände. "Während Vermieter Investitionen in die Sicherheit ihrer Wohnung bei der Steuererklärung absetzen können, bleiben die Besitzer von Eigenheimen weitgehend auf den mitunter hohen Kosten sitzen", sagte der scheidende GdP-Vorsitzende Bernhard Witthaut der "Welt am Sonntag". Er könne sic
Der Lübecker Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern Dräger sieht sich selbst gegenüber Konkurrenten wie General Electric, Philips oder Siemens im Nachteil. "Es stimmt, wir haben in der Medizintechnik einen Nachholbedarf", sagte Vorstandschef Stefan Dräger der "Welt am Sonntag". Dräger müsse mehr für Forschung und Entwicklung tun. Im Bereich der Patientenmonitore wolle das Unternehmen bei Systemlösungen eine führende Position erreic
Offenbar hat sich die Deutsche Telekom noch nicht abschließend festgelegt, wie sie in drei Jahren mit Vielsurfern umgehen will. "Der Wettbewerb ist so hart, dass wir ohnehin nur das verkaufen können, was sich am Markt durchsetzen lässt", sagte Telekom-Chef René Obermann im Gespräch mit der "Welt am Sonntag". Bisher hieß es dazu, dass der Konzern nicht zurückrudern wolle. Zielsetzung bleibe es, Kunden zu halten und vor allem neue zu gewin
Deutschland kümmert sich kaum noch um Ausbau und Instandhaltung seiner Infrastruktur. Nach Berechnungen des Beratungsunternehmens McKinsey für die "Welt am Sonntag" sind die Infrastruktur-Investitionen auf den niedrigsten Stand der letzten 20 Jahre gesunken. "Deutschland ist deutlich hinter andere Länder zurückgefallen", heißt es in der Studie. Für die Instandhaltung und den Ausbau von Straßen, Schienennetzen, Wasserwegen, Häfen und F
Die Piratenpartei hat auf ihrem Parteitag eine "Unvereinbarkeitserklärung" für die Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) verabschiedet. Der spontan eingebrachte Antrag fand am späten Samstagabend eine Mehrheit. Piratenpartei-Chef Bernd Schlömer begrüßte die Entscheidung. "Denn selbst, wenn vielleicht im Einzelfall Überschneidungen zwischen den Piraten und der neuen Partei erkennbar sein mögen, trennen uns entscheidende P
Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat ein schärferes Vorgehen gegen Steuerhinterziehung gefordert. Die strafbefreiende Selbstanzeige solle abgeschafft werden, sagte Kraft der "Welt am Sonntag". Als Ausnahme nannte sie Bagatellfälle. Zugleich kündigte sie für das Jahresende ein Modell für ein Unternehmensstrafrecht an. Es sei falsch, dass in Deutschland nur einzelne Mitarbeiter von Banken verklagt werden könnten,
Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft dringt auf rasche Maßnahmen gegen den Anstieg der Strompreise. Eine Kürzung der Stromsteuer um 25 Prozent wäre sinnvoll, sagte die stellvertretende SPD-Vorsitzende der "Welt am Sonntag". "Sollte der Bund keine weiteren Gespräche führen wollen, hätte die Bundesregierung jeden weiteren Anstieg der Strompreise allein zu verantworten." Kraft verwies auf Vorschläge von SPD
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hat Verständnis für die Entscheidung von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (beide CDU), ihr Amt zugunsten der Familie aufgeben zu wollen. Von der Leyen sagte "Bild am Sonntag": "Wenn das ihre Entscheidung ist, habe ich dafür großes Verständnis. Wie auch immer sich Mütter oder Väter zwischen Kindern und Beruf entscheiden, das Wichtigste ist, dass sie zufrieden sind." Von der Leyen se