SPD-Verteidigungsexperte fordert mehr Transparenz beim KSK

Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD im Bundestag, Rainer Arnold, hat nach dem Tod eines Elitesoldaten der Bundeswehr in Afghanistan mehr Transparenz beim Kommando Spezialkräfte (KSK) gefordert. "Ich bin der Auffassung, dass die Geheimhaltung bei KSK weit überzogen ist. Ich glaube schon, dass der gesamte Verteidigungsausschuss eigentlich das Anrecht darauf haben müsste, über den KSK besser informiert zu werden", sagte Arnold am Montag im Deutschlandfunk. Tro

Studie: Fast jedes fünfte Unternehmen in Deutschland hat keine Homepage

Fast jedes fünfte Unternehmen in Deutschland besitzt laut einer Studie keine eigene Internetseite. 18 Prozent der Unternehmen gaben im vergangenen Jahr an, keine eigene Homepage zu haben, wie der Hightech-Verband Bitkom nach Auswertung von Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat am Montag in Berlin mitteilte. Umgekehrt sind 82 Prozent der befragten Unternehmen im Web mit einem eigenen Auftritt präsent. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit auf dem se

DAX startet nahezu unverändert

Die Börse in Frankfurt hat nach dem Handelsstart am Montag zunächst kaum Kursveränderungen verzeichnet. Kurz vor 09:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 8.115,41 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,08 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von Linde, ThyssenKrupp und K+S. Die Aktien der Lufthansa, Commerzbank sowie von Eon bilden die Schlusslichter der Liste.

Rösler kritisiert Union in Terror-Debatte

FDP-Chef Philipp Rösler hat die Union in der jüngsten Terror-Debatte kritisiert. Diese sei "gerade dabei, wieder einmal Freiheitsrechte über Bord zu werfen, um Sicherheit zu gewinnen", sagte der Chef der Freidemokraten im Gespräch mit der "Leipziger Volkszeitung" (Montagausgabe). Sie werde dabei aber beides verlieren. Mit Blick auf die Steuerpolitik erklärte Rösler, dass man auch in der Union offenbar "die maximale Belastung der Bürger&

FDP fordert Union zu Verhandlungen über Mindestlohn auf

Nach ihrer Mindestlohn-Entscheidung hat die FDP die Union zu Verhandlungen über Gesetzesänderungen noch vor den Bundestagswahlen aufgerufen. "Ich fordere die CDU auf, in die Tradition von Ludwig Erhard zurückzukehren und unser Modell zu übernehmen", sagte der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner der "Rheinischen Post" (Montagausgabe). "Wenn die Union gesprächsbereit ist, dann kann unter anderem das Entsendegesetz umgehend ge&a

Verdi-Chef Bsirske plant weitere Amtszeit

Verdi-Chef Frank Bsirske will 2015 noch einmal für den Gewerkschaftsvorsitz kandidieren. "Ich kann mir durchaus vorstellen weiterzumachen", sagte Bsirske im Interview mit dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Damit äußerte sich der 61-Jährige zum erstem Mal über seine Zukunftspläne nach dem Ende seiner Amtszeit. Im Gewerkschaftslager war spekuliert worden, dass Bsirske in zwei Jahren aus Altersgründen nicht mehr antritt. Er habe sich bewusst

Ifo-Chef Sinn kritisiert deutsches Euro-Krisenmanagement

Der Chef des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, hat das deutsche Euro-Krisenmanagement kritisiert. "Die Horrorszenarien, die für einen Austritt gemalt werden, sind allesamt übertrieben", sagte Sinn in einem Interview mit der "Welt". Insbesondere stimme es nicht, dass die Exportindustrie bei einem Austritt der Bundesrepublik kaputt ginge, sagte der Wirtschaftsforscher. "Ein bisschen Aufwertung täte Deutschland gut, weil der Vorteil der Verbillig

Von der Leyen will nicht Bundeskanzlerin werden

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hat es ausgeschlossen, eines Tages die Nachfolge von Bundeskanzlerin Angela Merkel anzutreten. Der "Bild-Zeitung" (Montagausgabe) sagte die CDU-Politikerin: "Angela Merkel bleibt Kanzlerin bis mindestens 2017 und es gilt: Jede Generation in Deutschland hat einen Kanzler. Aus meiner Generation ist das Angela Merkel." Die Ministerin reagierte damit auf entsprechende Spekulationen in der Union. In Parteikreisen war nach ihrem vehement

Porsche-Betriebsratschef Hück droht mit „Streiksommer“

Einen Tag vor Beginn der dritten Tarifrunde im Pilotbezirk Baden-Württemberg erhöht Uwe Hück, Konzernbetriebsratsvorsitzender von Porsche, den Druck auf die Arbeitgeber. Der "Bild-Zeitung" (Montagausgabe) sagte Hück: "Das Angebot der Arbeitgeber ist eine Frechheit und respektlos den fleißigen Mitarbeitern gegenüber, die Milliardengewinne erarbeitet haben. Wenn es bis Pfingsten kein Ergebnis gibt, dann gehen wir in die Urabstimmung. Ab Juni könnt

Politiker besorgt über Sicherheit in Afghanistan

Politiker von Koalition und Opposition haben sich besorgt über die Sicherheit der deutschen Soldaten in Afghanistan geäußert. Der verteidigungspolitische Sprecher der Grünen, Omid Nouripour, rechnet mit wachsenden Gefahren für die Bundeswehr. "Die schrecklichen Ereignisse zeigen, wie gefährlich die Situation in Afghanistan weiterhin ist. Und die Gefahr für die deutschen Soldaten wird bis Ende 2014 eher zunehmen", sagte Nouripour der "Welt".