Die Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen, Ulrike Elsner, hat mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten für die Krankenkassen bei der Finanzierung von Kliniken gefordert. "Es macht keinen Sinn, allen Krankenhäusern Jahr für Jahr mehr Geld in die Hand zu geben", sagte Elsner der Tageszeitung "Neues Deutschland" (Donnerstagausgabe). Damit verfestige man unwirtschaftliche Strukturen anstatt die Versorgung der Versicherten zu verbessern. Die derzeit wirke
31 Prozent der Beschäftigten in Deutschland haben kein Vertrauen in die Fähigkeiten ihrer Vorgesetzten. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Mitteldeutschen Rundfunks. Die Erhebung zeigt auch, dass grundsätzlich Männer ihre Chefs kritischer beurteilen als weibliche Beschäftigte: Nur jede vierte Frau (26 Prozent) bemängelt deren Führungsqualitäten. Knapp die Hälfte aller Ostdeutschen ist laut der Umfrage davon überzeugt, dass Mi
Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) fordert die Einsetzung eines Bundesbeauftragten gegen Rechtsextremismus. Im Interview der "Welt" sprach die Ministerin für die Schaffung eines Staatsminister-Postens im Bundeskanzleramt aus. Der Beauftragte der Bundesregierung gegen Rechtsextremismus solle sich mit Fragen der Gesellschaftspolitik befassen, nicht mit der Gesetzgebung, schlug Leutheusser-Schnarrenberger vor. Die FDP-Politikerin forderte hierfür eine Zent
Dreiviertel aller Pharmaziestudenten sind Frauen. Das berichtet das Magazin "Apotheken Umschau" unter Berufung auf Zahlen der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Der Frauenanteil in Apotheken soll in Zukunft noch mehr zunehmen, schon heute sind von den insgesamt 59.000 berufstätigen Apothekern 67 Prozent Frauen. Seit 1875 ist Apotheker ein akademischer Beruf, seit 1899 wurden Frauen zum Studium zugelassen. Das Studium der Pharmazie, das sich mit der Beschaff
Der Autobauer Daimler will nach dem schlechten Abschneiden bei einem Crashtest für den Kastenwagen Citan Konsequenzen ziehen. "Das Ergebnis ist selbstverständlich völlig unbefriedigend. Damit müssen wir uns natürlich beschäftigen", sagte Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". "Dass unsere Wettbewerber auch nicht besser abschneiden, ändert nichts an dieser Tatsache", fügte Zetsche hinzu. D
Der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, hat gefordert, gesetzliche Mindestlöhne im Grundgesetz zu fixieren. "Wenn 90 Prozent der Bevölkerung seit Jahren für den Mindestlohn sind, dann ist das Grund genug, Lohnuntergrenzen in der Verfassung zu verankern", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung". "Das würde Arbeitnehmer auch in Zukunft vor den verheerenden Auswirkungen einer erneuten Regierungsübernahme marktradikaler Parteien wie der FDP
Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat sich strikt gegen eine Strafverschärfung bei Steuerdelikten ausgesprochen. In der Tageszeitung "Die Welt" verteidigte sie die bisherigen Regelungen: Die schwarz-gelbe Koalition habe 2011 "ein viel strengeres Korsett für eine strafbefreiende Selbstanzeige geschaffen". Sie halte nichts davon, "mit einem Schnellschuss in den letzten Wochen dieser Legislaturperiode unsere gute Regelung von 2011 mal eben
Verkehrswege sollen künftig verstärkt privatwirtschaftlich finanziert werden. Wie Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) in einem Gastbeitrag für die "Welt" ankündigte, werde man in der Verkehrsinfrastruktur neben einer entsprechenden Haushaltsfinanzierung "künftig auch verstärkt neue Wege gehen" müsse. "Dazu gehört für mich die verstärkte Nutzung Öffentlich-Privater-Partnerschaften ebenso wie eine stärkere
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hält die Kritik von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) an der Wirtschaftspolitik Frankreichs für falsch. "Angesichts der großen Herausforderungen der Eurokrise helfen Belehrungen unserer europäischen Freunde nicht weiter", sagte Kraft der "Rheinischen Post". In einem internen Papier des Bundeswirtschaftsministers stellt Berlin der sozialistischen französischen Regier
Unionsfraktionschef Volker Kauder hat die von SPD und Grünen geplante Abschmelzung des Ehegattensplittings scharf kritisiert. "Die von Rot-Grün angestrebte Abschaffung des Ehegattensplittings träfe vor allem Familien", sagte Kauder der "Rheinischen Post". "Heute entfallen 90 Prozent des Gesamtvolumens der Wirkung des Ehegattensplittings auf Paare mit Kindern", sagte der CDU-Politiker. Die Grünen wollten beim Ehegattensplitting "offenbar noch