In Deutschland fließt mehr als die Hälfte des Wagniskapitals für IT- und Internet-Start-ups nach Berlin. Das teilten der Hightech-Verband Bitkom und der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) mit. Junge Berliner Unternehmen aus der IT- und Internetbranche haben demnach im Jahr 2012 Venture Capital in Höhe von 133,3 Millionen Euro erhalten. Noch 2009 wurden gerade einmal 34,2 Millionen Euro investiert, die Summe hat sich damit binnen drei Jahren fast
Die Börse in Frankfurt hat nach dem Handelsstart am Montag zunächst leichte Kursgewinne verzeichnet. Kurz vor 09:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 7.865,56 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,65 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von HeidelbergCement, Fresenius Medical Care und Münchener Rück. Die Aktien von BASF, Bayer und Merck bilden die Schlusslichter der Liste.
Die 16 Bundesländer haben im ersten Quartal kräftig von sprudelnden Steuereinnahmen profitiert: Insgesamt gaben sie 3,1 Milliarden Euro mehr aus, als sie einnahmen. Das zeigt eine neue Übersicht des Bundesfinanzministeriums, die dem "Handelsblatt" (Montagausgabe) vorliegt. Das Länderdefizit war damit um 1,6 Milliarden Euro geringer als im Vorjahreszeitraum. Dank hoher Steuereinnahmen legten die Einnahmen der Bundesländer um 3,5 Prozent zu. Die Ausgaben stiegen
In der Tarifauseinandersetzung am hessischen Standort des Online-Versandhändlers Amazon in Bad Hersfeld stehen die Zeichen immer mehr auf Arbeitskampf: Wie die Gewerkschaft Verdi am Montag mitteilte, stimmten 97,6 Prozent der Mitglieder bei der in der vergangenen Woche durchgeführten Urabstimmung für Streik. An dem Votum hatten sich 78 Prozent der Verdi-Mitglieder beteiligt. "Mit diesem eindeutigen Votum aus der Urabstimmung werden Streiks bei Amazon in Bad Hersfeld immer wah
Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat angekündigt, bis zur Verabschiedung des Endlagersuchgesetzes im Bundestag und Bundesrat Anfang Juli auch die umstrittene Zwischenlager-Frage zu klären. "Ich möchte, dass wir uns in allen wesentlichen Fragen vor der Verabschiedung im Bundestag und Bundesrat Anfang Juli geeinigt haben", sagte Altmaier der "Rheinischen Post". "Das gilt für die strittige Frage des Zwischenlagers der Castor-Behälter",
Die Grünen-Politikerin und NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann hat den Wahlkampf in Bayern mit dem Wahlkampf 2010 in NRW verglichen, der zu einem Machtverlust der Union führte. "Der Skandal, dass Abgeordnete ihre Ehefrauen beschäftigen und aus Steuermitteln bezahlen, erinnert mich stark an den Image-Skandal um Jürgen Rüttgers im NRW-Wahlkampf 2010", sagte Löhrmann der "Rheinischen Post". Bei solchem Gebaren seien die Menschen sehr sensibel.
Der Daimler-Konzern hat Gespräche mit dem Wettbewerber Renault über die Produktion eines gemeinsamen Fahrzeugs in Düsseldorf aufgenommen. "Renault hat bereits großes Interesse an einer Zusammenarbeit bei großen Transportern bekundet, und wir haben das Interesse gerne aufgenommen, die ersten Gespräche laufen", sagte Daimler-Sprecherin Uta Leitner der "Rheinischen Post". Ein Viertel des Düsseldorfer Sprinter-Werkes ist mit der Produktion des
Die Union will einen Steuerbonus für Investitionen in die energetische Gebäudesanierung in der kommenden Legislaturperiode wieder auf den Tisch bringen. "Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir im Koalitionsvertrag der nächsten Wahlperiode einen neuen Anlauf für die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung nehmen", sagte Altmaier der "Rheinischen Post". "Ich halte das für absolut unverzichtbar, wenn es uns gelingen
Die Integrationsministerin von Baden-Württemberg, Bilkay Öney (SPD), fordert mehr Aufklärung über den Islam. Die in der Türkei geborene Ministerin sagte der "Welt": "Auch junge Muslime selbst sind manchmal schlecht über den Islam informiert. Ethikunterricht oder Projekte zur Toleranzerziehung an den Schulen können einen wichtigen Beitrag leisten." Öney sieht auch die Muslime in der Verantwortung, etwas für wechselseitige Toleranz z
Der Versicherungskonzern ERGO plant weitere Einsparungen. "Der Druck auf dem Unternehmen, die Kosten zu senken, wird auch nach 2014 erhalten bleiben", sagte ERGO-Chef Torsten Oletzky der "Welt". Die Versicherungsgruppe, die aus einem Zusammenschluss von Hamburg-Mannheimer und Victoria-Versicherungsgesellschaft hervorgegangen ist, streicht in diesem Jahr 200 Arbeitsplätze im Innendienst und will bis Anfang 2014 die Zahl der Regionaldirektionen von 218 auf 120 reduzieren.