Die Lufthansa soll nach den Worten ihres Chefs Christoph Franz nach der aktuellen Schrumpfkur wieder auf Wachstumskurs gehen. "Langfristig werden wir weiter wachsen. Denn auch die Nachfrage nach Flugreisen wächst weltweit", sagte Franz dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Die Lufthansa streicht seit einiger Zeit Strecken, kürzt die Kapazitäten und hat die Flottengröße bis 2015 eingefroren. Nach Ansicht von Franz wird es in 15 Jahren nur noch wenige gr
Das Kanzleramt geht davon aus, dass vor der Bundestagswahl keine Einigung mit Frankreich über die wichtigsten Probleme Europas möglich ist. Paris habe kein Interesse daran, sich bis zum September mit der Bundesregierung in grundlegenden Fragen zu einigen, sagte der europapolitische Berater der Kanzlerin, Nikolaus Meyer-Landrut, am vorvergangenen Donnerstag auf einer Konferenz der deutschen EU-Botschafter im Auswärtigen Amt, wie der "Spiegel" berichtet. Berlin will deshal
Der konservative Berliner Kreis der CDU drängt Kanzlerin Angela Merkel, im Bundestagswahlkampf verstärkt die Stammwähler der Partei anzusprechen. "Die Union sollte selbstbewusst zu ihren Werten stehen, ihre eigenen Anhänger mobilisieren und die Unterschiede zu anderen Parteien deutlich machen", heißt es laut einem Bericht des Nachrichten-Magazins "Der Spiegel" in dem "Beitrag des Berliner Kreises zum Wahlprogramm der CDU". Merkels Wahlkampf
Das Verteidigungsministerium plant offenbar den Export von rund 40 ausrangierten Bundeswehrhubschraubern des Typs Bo 105 nach Pakistan in den kommenden Jahren. Dies geht aus einem Brief von Staatssekretär Thomas Kossendey an den Verteidigungsausschuss vom 24. April hervor, wie der "Spiegel" berichtet. Demnach sei unter Beachtung aller Rahmenbedingungen "eine Abgabe grundsätzlich möglich". Kossendey schränkt ein, dass vor dem Export eine "Demilitarisie
Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger hat der neuen eurokritischen Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) eine deutliche Absage erteilt. "Eine Rückkehr zur D-Mark wäre für die Metall- und Elektroindustrie fatal", sagte Dulger im Interview mit dem "Handelsblatt" (Montagausgabe) mit Blick auf die Kernforderung der Protestpartei, den Austritt Deutschlands aus der Eurozone. "Die Folge wäre eine deutliche und dauerhafte Aufwertung, d
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat im Wahlkampf harte Auseinandersetzungen mit der eurokritischen Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) angekündigt. Die Niedersachsen-Wahl habe gezeigt, dass die Union jede Stimme brauche, sagte Schäuble in einem "Focus"-Interview. "Deshalb setzen wir uns auch mit der AfD auseinander. Das tun wir nicht überheblich, aber in der festen Überzeugung, dass eine gemeinsame Währung im deutsch
Die schwache Autonachfrage in Deutschland gefährdet die Existenz vieler Kfz-Betriebe. Die bereits 2012 gesunkenen Renditen werden nach Einschätzung des Zentralverbands des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) im laufenden Jahr weiter einbrechen. "Wir bewegen uns in Richtung Nulllinie – und sind angesichts der Rabattschlacht froh, wenn es eine schwarze Null wird", sagte ZDK-Präsident Robert Rademacher dem "Tagesspiegel" (Montagausgabe).
Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dazu aufgefordert, noch vor den Wahlen ein Gesetz zur Begrenzung der steigenden Energiekosten auf den Weg zu bringen. "Bereits vor einem Jahr hat die Bundeskanzlerin die Energiewende richtigerweise zur Chefsache erklärt. Es ist an der Zeit, diesen Führungsanspruch einzulösen", sagte der BDI-Chef in einem "Spiegel"-Interview. Er sei entt&au
Das schlechte Abschneiden des Mercedes-Benz-Transporters Citan bei einem Crash-Test könnte auch für Konzernchef Dieter Zetsche Folgen haben: Im Unternehmen wächst die Kritik an dem Daimler-Chef. Das Nachrichten-Magazin "Der Spiegel" zitiert einen hochrangigen Manager mit den Worten: "Der Dieter kann es nicht." Der Aufsichtsrat hat Zetsches Vertrag zwar erst vor kurzem um drei Jahre verlängert. Doch ein Aufsichtsrat sagt: "Wenn es so weitergeht, mü
Vor dem FDP-Parteitag sieht Bundesaußenminister Guido Westerwelle seine Partei als Garantin für solide Haushaltspolitik und Wirtschaftswachstum. "Die deutsche Opposition will die Steuern hierzulande massiv erhöhen, um das Schuldenmachen in Europa zu erleichtern. Wer das nicht will, braucht die FDP, denn eine solche Politik ist mit uns nicht zu machen", sagte Westerwelle der "Bild am Sonntag". Der frühere FDP-Chef hob außerdem die Rolle der Liberalen