Mit Steuererhöhungen für Reiche und anderen "Gerechtigkeitsversprechen" haben sich die Grünen in Berlin für die Bundestagswahl positioniert. Das steuerfreie Einkommen soll von 8.130 auf 8.712 Euro erhöht werden, alle Singles mit einem Bruttoeinkommen von 60.000 Euro oder weniger sollen steuerlich entlastet werden. Bei Ehepaaren soll es nach den Vorstellungen der Grünen darauf ankommen, wie die Einkommen verteilt sind. Das Haushaltseinkommen bis zu 60.000 E
Deutschland steuert laut eines Zeitungsberichtes angeblich in den nächsten Jahren auf die Vollbeschäftigung zu. "Arbeit findet sich: Das wird sich in den nächsten fünf bis zehn Jahren als Grundgefühl durchsetzen", sagte Joachim Möller, Arbeitsmarktforscher der Bundesagentur für Arbeit, der F.A.S. Schon heute lebt ein Viertel der Deutschen in Landkreisen mit Vollbeschäftigung. Künftig wird sich das Phänomen ausbreiten, erwartet Wirtschaf
Telekom-Chef René Obermann hat die umstrittenen Internettarife seines Konzerns in einem Antwortschreiben an Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) verteidigt und die Kritiker seinerseits scharf angegriffen. In der aktuellen Debatte, so Obermann, würden "Begriffe wie Netzneutralität und Sicherstellung von Wettbewerb dahingehend missbraucht, einen Flatrate-Anspruch auf unbegrenztes Datenvolumen im Internet zu zementieren", heißt es in dem Schreiben, da
Die Bundesregierung gerät mit ihrer Haltung zu der von der EU geplanten "Konzessionsrichtlinie" zunehmend in Bedrängnis. Der Entwurf der EU-Kommission sieht vor, dass Kommunen, die private Firmen an der Wasserversorgung beteiligen, ihre Konzessionen häufiger europaweit ausschreiben müssen als bisher. Besonders Wirtschaftsminister Rösler (FDP) hält an der Initiative fest. Die Opposition, Kommunalpolitiker aller Parteien, die CSU und Landesverbände von
Dutzende Bundeswehrsoldaten und Polizisten von Bund und Ländern arbeiten einem Medienbericht zufolge illegal für militärische Sicherheitsunternehmen: Sie verstoßen damit gegen das Soldaten- und das Beamtengesetz. Wie Recherchen der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" ergaben, waren in den vergangenen Jahren mehrere Dutzend aktive Soldaten für deutsche und ausländische Firmen in Afghanistan und anderen Kriegsgebieten oder auf Handelsschiffen am Horn
FDP-Politiker Wolfgang Kubicki sieht große Defizite bei der juristischen Aufarbeitung von Wirtschaftsdelikten in Deutschland. "Richter und Staatsanwälte sind überwiegend mangelhaft in betriebswirtschaftlichen und steuerrechtlichen Fragen ausgebildet", sagt er der "Welt am Sonntag". Immer noch werde die Ausbildung darauf ausgerichtet, juristische Generalisten zu produzieren. Das nötige Fachwissen, das die Richter an den Wirtschaftsstrafkammern bräucht
Jeder zweite Deutsche hält den Islam für eine Bedrohung. Zu diesem Ergebnis kommt laut der "Welt am Sonntag" der neue "Religionsmonitor" der Bertelsmann Stiftung. 50 Prozent, der Deutschen sind zudem überzeugt, dass der Islam nicht nach Deutschland passt. Dieser Ansicht sind auch 18 Prozent der Muslime in Deutschland. Er zeigt: Die Hälfte der Bevölkerung teilt nicht die Auffassung von Ex-Bundespräsident Christian Wulff, dass der Islam nach Deutsc
Der Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub aus Mannheim will seine Wettbewerbsposition mit Zukäufen weiter stärken. "Übernahmen können schon eine Rolle spielen", sagte Firmenchef Stefan Fuchs der "Welt am Sonntag". In der Branche gebe es heute noch "rund 600 unabhängige Anbieter. Darunter sind einige hochinteressante Firmen", so der Vorstandsvorsitzende des im M-Dax der Deutschen Börse gelisteten Familienunternehmens. Das Geld für m
Das Demokratieverständnis ist bei Muslimen in Deutschland offenbar ausgeprägter als bei Ostdeutschen. Zu diesem Ergebnis kommt laut der "Welt am Sonntag" der neue "Religionsmonitor" der Bertelsmann Stiftung. Während 80 Prozent der Muslime den Satz "Die Demokratie ist eine gute Regierungsform" bejahen, sind es bei den Ostdeutschen nur 76 Prozent. In Westdeutschland liegt die Zustimmung bei 88 Prozent. Unter den Konfessionen ist die Zustimmung bei den P
FDP-Chef Philipp Rösler hat seine Partei aufgefordert, sich für eine Mindestlohn-Regelung zu öffnen. "Was passiert dort, wo es keine Tarifpartner gibt, die einen gemeinsamen Mindestlohn verhandeln können, wo es also weiße Flecken gibt? Für die Menschen, die dort leben, ist es kein Trost, wenn man sie auf die Segnungen der Tarifautonomie verweist", sagte Rösler dem "Tagesspiegel" (Sonntagausgabe). Für diese Menschen müsse die FDP A