Der Spitzenkandidat der Grünen für die Bundestagswahl, Jürgen Trittin, hat die Kritik des Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Eric Schweitzer, an den rot-grünen Steuerplänen scharf zurückgewiesen. Schweitzer hatte die Pläne als "Fluch für Familienunternehmen" und "Segen für Heuschrecken" bezeichnet und erklärt, dass dadurch 450.000 Jobs verloren gingen. Trittin sagte dazu dem "Handelsbl
Vor dem Grünen-Parteitag an diesem Wochenende wehrt sich der Spitzenkandidat, Jürgen Trittin, gegen Vorwürfe, die grünen Steuerpläne bedrohten den Mittelstand. Von der geplante Vermögensabgabe, die Privatbürger und Personengesellschaften zahlen sollen, seien "90 Prozent aller Unternehmen nicht betroffen", sagte er dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Wer die Abgabe vermeiden wolle, dem empfiehlt Trittin die Gründung einer GmbH: "Ic
Opel will in Bochum mit der Autoproduktion Ende 2014 auch das Warenverteilzentrum am Werk schließen. Das bestätigte ein Unternehmenssprecher der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Freitagausgabe). Das Werk III mit rund 420 Beschäftigten wird vom GM-Partnerunternehmen Cat Logistics betrieben. Aus diesem Lager werden Opel-Händler in ganz Europa beliefert. Bisher hieß es lediglich, über die Zukunft des Warenlagers sei noch nicht entschieden worden. Nun be
Der DAX hat den elektronischen Handel in Frankfurt am Main am Donnerstag mit leichten Kursgewinnen beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 7.832,86 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,95 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Am oberen Ende der Kursliste waren die Anteilsscheine von Infineon sowie von HeidelbergCement und BASF zu finden. Am unteren Ende der Liste standen die Papiere von Fresenius SE, der Deutschen Post und Merck.
Der Gründer und Vorstandsvorsitzende des Finanzvertriebs DVAG, Reinfried Pohl, übt heftige Kritik an der Finanzindustrie. "Viele bei den Banken und ihre Produktdesigner kannten kein Maß und keine Mitte", sagte Pohl dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). "Ich halte von vielen Produkten dieser Branche gar nichts." Er rechnet nicht damit, dass die Finanzkrise, die durch hochspekulative Produkte ausgelöst wurde, abgehakt ist. "Ich fürchte, d
Bei einer Besichtigung des Gaskraftwerks Irsching 5 durch den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer und Eon-Chef Johannes Teyssen am Freitag soll nach Recherchen des ARD-Hauptstadtstudios eine Lösung für das defizitäre Gaskraftwerk verkündet werden. Ein Vertrag für diese Lösung solle vom Übertragungsnetzbetreiber Tennet und den Betreibern von Irsching 5 (Eon, HSE, Mainova, N-Ergie) am Rande einer Gesellschafterversammlung unterschrieben werden. Ir
Die Bundesregierung verbessert die Finanzierung von jungen Unternehmen, sogenannte Start-ups, mit einem Investitionszuschuss für Wagniskapital. Das Programm startet nach Informationen des "Handelsblatts" (Freitagausgabe) aus dem Bundeswirtschaftsministerium am 15. Mai 2013. Für die Förderung stehen über die Jahre 2013 bis 2016 insgesamt 150 Millionen Euro an Bundesmitteln bereit. Die EU-Kommission hat die dafür nötige beihilferechtliche Genehmigung fü
Der Bundestag hat sich gegen einen eigenen Antrag zum Verbot der rechtsextremen NPD ausgesprochen. Der Antrag der SPD-Fraktion fand am Donnerstag im Parlament keine Mehrheit: 326 Abgeordnete stimmten dagegen, dafür votierten 211 Parlamentarier. Es gab 40 Enthaltungen, vor allem auf Seiten der Grünen. Vor der Abstimmung hatte SPD-Parlamentsgeschäftsführer Thomas Oppermann eindringlich für den NPD-Verbotsantrag geworben. Es sei unerträglich, dass mit der NPD eine Part
Unmittelbar vor dem am Freitag beginnenden Bundesdelegiertentreffen der Grünen hat SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier den potenziellen Koalitionspartner auf einen engen Schulterschluss im Wahlkampf eingeschworen und Rot-Grün als bessere Alternative für das Land dargestellt. "Rot-Grün ist die bessere Regierung für Deutschland", sagte Steinmeier der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). "Wir haben schon einmal gezeigt, dass wir zusammen gut r
Wegen der Verfassungsklage Bayerns und Hessens gegen den Länderfinanzausgleich gerät die grundlegende Neuregelung der innerstaatlichen Finanzbeziehungen ins Stocken. Wie die "Saarbrücker Zeitung" (Freitagausgabe) berichtet, sollen zentrale Themen anders als bisher geplant in diesem Jahr nicht mehr konkret angegangen werden. Das geht aus einer Beschlussvorlage zum nächsten Treffen der Ministerpräsidenten am 16. Mai in Berlin hervor, die der Zeitung vorliegt. Urs