Im Zusammenhang mit der Schieflage der zyprischen Laiki-Bank hat der Finanzexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Frank Schäffler, schwere Vorwürfe gegen den Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, erhoben. Es sei skandalös, dass die EZB und Draghi gewusst hätten, dass die zyprische Notenbank unter ihrem Präsidenten Panikos Dimitriadis mindestens seit Juni 2012 die "bankrotte" Laiki-Bank mit Notfall-Liquiditätshilfen (ELA) fina
Die Börse in Frankfurt hat am Donnerstagmittag zunächst kaum Kursveränderungen verzeichnet. Kurz nach 12:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 7.765,00 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,08 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Am oberen Ende der Kursliste stehen die Aktien von Heidelbergcement, Infineon und Daimler. Am unteren Ende der Liste stehen die Papiere von Bayer, der Lufthansa und von Fresenius Medical Care.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) erhält Beistand von höchster Stelle: Der Internationale Währungsfonds (IWF) stellt Schäuble für seine Haushaltspolitik ein gutes Zeugnis aus. "Ich glaube, dass die deutsche Haushaltspolitik im Großen und Ganzen angemessen ist", sagte Olivier Blanchard, Chefvolkswirt des IWF, im Gespräch mit der Wochenzeitung "Die Zeit". Schäuble war zuletzt international unter Druck geraten. Insbesonder
Der innenpolitische Sprecher der CSU, Hans-Peter Uhl, ist der Ansicht, dass ein etwaiges NPD-Verbot nicht dazu beitragen würde, rechtes Gedankengut zu bekämpfen. "Wir können das Problem nur durch konsequente Bekämpfung des Gedankenguts und nicht durch ein obrigkeitsstaatliches Verbot von Gedanken lösen", sagte Uhl am Donnerstag im Gespräch mit dem Fernsehsender Phoenix. Die NPD sei eine "sterbende Partei" und würde "von 99 Prozent der B
Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, fordert eine konkrete Zusammenarbeit des Westens mit Russland. "Das russische Vertrauen in den Westen und umgekehrt wird nicht dadurch wachsen, dass man sich gegenseitig gute Absichten ankündigt, sondern es geht eigentlich nur durch konkrete Zusammenarbeit im Einzelnen", sagte Ischinger am Donnerstag im Deutschlandfunk. Man müsse beispielsweise die Aktivitäten der NATO so durchführen, dass s
Die Börse in Frankfurt hat nach dem Handelsstart am Donnerstag zunächst leichte Kursgewinne verzeichnet. Kurz vor 09:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 7.784,29 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,33 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von Continental, Heidelbergcement und ThyssenKrupp. Die Aktien von Merck, Bayer und der Commerzbank bilden die Schlusslichter der Liste.
Der Güterumschlag der Seeschifffahrt ist im vergangenen Jahr um 1,1 Prozent gegenüber 2011 gestiegen. Insgesamt wurden 2012 in deutschen Seehäfen 299,4 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Im Vorjahr waren es noch 296,1 Millionen Tonnen gewesen. Im Jahr 2008 – vor der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise – hatte der Seegüterumschlag 320,6 Millionen Tonnen betragen, sieben Prozent mehr als im Jahr 2012.
Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe sind im Februar des laufenden Jahres um preisbereinigte 1,8 Prozent gegenüber Februar 2012 gesunken. Dabei nahm die Baunachfrage im Hochbau um 5,1 Prozent ab, während sie im Tiefbau um 2,0 Prozent zunahm, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Der Gesamtumsatz belief sich im Februar 2013 demnach auf rund 4,4 Milliarden Euro, ein Plus von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch die Zahl der in den
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die sich zuletzt wegen ihres Sparkurses in Europa wachsender Kritik ausgesetzt sah, bekommt Unterstützung aus Großbritannien: Die britische Regierung sei "in diesem Punkt völlig auf einer Linie mit Bundeskanzlerin Merkel", sagte der britische Botschafter in Berlin, Simon McDonald, der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). "Diese Politik des harten Sparens verlangt Opfer, aber sie ist unverzichtbar, wenn wir diese Kri
Die SPD will im Fall eines Wahlsiegs die von Kassenpatienten selbst bezahlten individuellen Gesundheitsleistungen (Igel) beim Arzt per Gesetz stark einschränken. "Wir wollen die Leistungen komplett untersagen, die mehr Schaden als Nutzen haben", sagte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Zudem sollten diese Leistungen in den Arztpraxen nur noch an Tagen erbracht werden, an denen die Patienten keine von den Kassen finanzierte