Westerwelle schockiert über Explosionen in Boston

Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat sich schockiert über die mutmaßlichen Terroranschläge beim Marathon-Lauf in Boston gezeigt. "Was nichts anderes als ein traditionsreiches, fröhliches Sportereignis für zehntausende Läufer und Hunderttausende Zuschauer aus Boston und aller Welt sein sollte, ist zu einer Tragödie geworden", sagte Westerwelle am Dienstag in Berlin. Der Außenminister äußerte die Hoffnung, dass die Ermittlun

Gast­gewerbe­um­satz im Fe­bru­ar ge­sun­ken

Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland haben im Februar 2013 real 2,5 Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahr. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Im Vergleich zum Vormonat stieg der Umsatz um 0,4 Prozent. Der Umsatz im Beherbergungsgewerbe war im Februar 2013 3,3 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Die Gastronomie setzte 2,1 Prozent weniger um als im Februar des Vorjahres. Innerhalb der Gastronomie sank der Umsatz der Caterer um 4,5 Prozent. In den ersten beid

Tarifverhandlungen bei der Deutschen Post vertagt

Die Tarifverhandlungen zwischen der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Deutschen Post sind am Montag nach der zweiten Runde vertagt worden. Das teilte die Post in Berlin mit. Bei den Tarifverhandlungen wurde insbesondere über die Verdi-Forderung nach einer Neufassung der Postzulage für die bei der Deutschen Post beschäftigten Bundesbeamten verhandelt. "Wir haben eingehend über eine Reihe von Detailfragen gesprochen, die Voraussetzung für die Vorlage eines kon

CDU-Wirtschaftsrat wirft CDU-Frauen Erpressung vor

Der Präsident des CDU-Wirtschaftsrates, Kurt Lauk, hat der Frauenunion im Streit um die Frauenquote und angesichts der Drohung, mit der Opposition zu stimmen, Erpressung vorgeworfen. "Es kann nicht die politische Kultur der CDU sein, dass eine Gruppe mit der Drohung, für Oppositionsanträge zu stimmen, die Führung der Partei erpresst und Parteitagsbeschlüsse nachträglich korrigiert", sagte Lauk der "Rheinischen Post". Lauk kritisierte erneut eine

Wirtschaft torpediert Quoten-Kompromiss der CDU

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Martin Wansleben, lehnt eine gesetzliche Quote für Aufsichtsräte von börsennotierten und mitstimmungspflichtigen Betrieben generell ab. Es sei im "ureigenen Interesse" der Unternehmen, das Potenzial geeigneter Frauen auch zu nutzen. "Doch Aufsichtsratskandidatinnen stehen von Branche zu Branche in sehr unterschiedlichem Ausmaß zur Verfügung", sagte Wansleben &qu

Umfrage: Wählerische Azubis schaden der Ausbildungsbilanz

Jedes fünfte Ausbildungsunternehmen kann Lehrstellen nicht besetzen, weil die Bewerber die Plätze gar nicht erst antreten. Vielfach bleiben sie dann dauerhaft unbesetzt. Das geht nach Information des "Handelsblatts" (Dienstagausgabe) aus der neuen Ausbildungsumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages hervor, die der Verband an diesem Dienstag vorstellt. "Leider bleiben viele Plätze unbesetzt, weil Jugendliche den Betrieb nicht informieren, wenn sie eine

DIW erwartet mittelfristig riesige Haushaltsüberschüsse

Neue Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigen, dass die Staatskassen rasant gesunden: Im Jahr 2017, am Ende der mittelfristigen Planungsperiode, werden die öffentlichen Haushalte in Deutschland einen Jahresüberschuss von 28 Milliarden Euro erzielen – und das bei geltendem Steuerrecht, also ohne die von SPD, Grünen und Linken geforderten Steuererhöhungen. Das berichtet das "Handelsblatt" in seiner Dienstagausgabe. Ursache f&uuml

SPD fordert „ordentlichen“ NSU-Prozess

Nach der Verschiebung des NSU-Prozesses durch das Oberlandesgericht München hat die SPD die Richter aufgefordert, ein reibungsloses Verfahren zu garantieren. "Den Angeklagten muss nun ein ordentlicher Prozess gemacht werden", sagte die stellvertretende SPD-Vorsitzende Aydan Özoguz der "Welt". Die türkischstämmige Abgeordnete sagte, es sei gut, dass der Start des NSU-Prozesses verschoben werde. "Nur so kann vernünftig sicher gestellt werden, dass

China investiert so viel wie nie in europäische Firmen

China hat im vergangenen Jahr nach Informationen der "Welt" so viel wie noch nie in europäische Unternehmen investiert. Mit 12,6 Milliarden Dollar, gut ein Fünftel mehr als im Jahr zuvor, ging 2012 jeder dritte Dollar, den China im Ausland investierte, nach Europa. Zu diesem Ergebnis kommt eine noch unveröffentlichte umfassende Studie über die Kapitalflüsse aus China, die der "Welt" vorliegt. Die Investitionen wachsen laut dem "A Capital Dragon I

Meiste Lehrstellen in München und Mecklenburg-Vorpommern

In fünf Bundesländern gibt es ein Überangebot an Lehrstellen: Dort überwiegt die Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze die der Bewerber. Das berichtet die "Welt" unter Berufung auf interne Statistiken der Bundesagentur für Arbeit (BA). "Der Lehrstellenmarkt hat sich von einem Angebots- zu einem Nachfragemarkt gedreht", sagte der zuständige BA-Vorstand Raimund Becker der Zeitung. An der Spitze liegen danach Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg