Gabriel bringt Migranten und Quereinsteiger für Steinbrücks Schattenkabinett ins Spiel

Kurz vor dem SPD-Parteitag am Sonntag in Augsburg hat SPD-Chef Sigmar Gabriel Erwartungen an das Schattenkabinett von Kanzlerkandidat Peer Steinbrück formuliert. Mit Blick auf die Zusammensetzung des so genannten Kompetenzteams sagte Gabriel der "Bild-Zeitung" (Samstagsausgabe) : "Peer Steinbrück wird sicher auch überlegen, ob nicht auch Quereinsteiger oder jemand aus dem Migrantenkreis unsere Politik bereichern können." Steinbrück wolle, dass "d

SPD-Chef Gabriel verteidigt Steinbrück gegen Kritik

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat Kanzlerkandidat Peer Steinbrück gegen Kritik verteidigt. Gabriel sagte der "Bild-Zeitung" (Samstagausgabe): "Steinbrück ist der Richtige. Wir brauchen endlich an der Spitze Deutschlands wieder jemanden, der was von Wirtschaft versteht und den Finanzmarkt bändigt. Und der die Unternehmen nicht auch noch mit einer völlig chaotischen Energiepolitik drangsaliert. Und genau dafür ist er der Beste." Gabriel betonte, dass der Wahl

General-Motors-Chef warnt vor Überforderung Deutschlands bei Euro-Rettung

Der Chef des zweitgrößten Automobilkonzerns der Welt General Motors (GM), Dan Akerson, warnt vor einer Überforderung Deutschlands bei der Rettung des Euro. Akerson sagte der "Bild am Sonntag": "Auf Dauer kann kein einzelnes Land einen ganzen Kontinent finanzieren. Gegenwärtig ist Deutschland aber so etwas wie die Notenbank Europas." Gleichzeitig betonte Akerson die Bedeutung des Euro für die Weltwirtschaft: "Es ist sehr wichtig, dass der Euro er

GM-Chef sieht Russland als wichtigen Zukunftsmarkt für Opel

General-Motors-Chef Dan Akerson sieht in Russland den wichtigsten Zukunftsmarkt für Opel. In einem Doppelinterview zusammen mit Opel-Chef Karl-Thomas Neumann sagte Akerson der "Bild am Sonntag": "Für Opel ist Russland von großer Bedeutung. Denn schon in wenigen Jahren könnte der russische Markt größer werden als der deutsche." Opel-Chef Karl Thomas Neumann sieht das auch so: "In Russland haben wir im vergangenen Jahr über 80.000 Fahrz

Spitzenpolitiker der Union gehen hart mit SPD-Wahlprogramm ins Gericht

Unmittelbar vor Beginn des SPD-Parteitags an diesem Sonntag gehen Spitzenpolitiker der Union hart mit dem Wahlprogramm der Sozialdemokraten ins Gericht. Unions-Fraktionschef Volker Kauder sagte der "Bild am Sonntag": "Die Pläne der SPD und ihres Kanzlerkandidaten sind Gift für Wachstum sowie für Arbeits- und Ausbildungsplätze in Deutschland. Das sollte Herr Steinbrück wissen. Aber er muss wohl den Linken in der SPD einen Preis zahlen." CSU-Generalsekr

NSU-Prozess: Edathy begrüßt Entscheidung des Verfassungsgerichts

Der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages, Sebastian Edathy (SPD), hat die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Platzvergabe an Journalisten beim NSU-Prozess in München begrüßt. "Die Karlsruher Entscheidung ist ein hilfreicher Beitrag zur Befriedung eines unnötigen Streits", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagausgabe). Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, erklärte: &

NSU-Prozess: Beckstein begrüßt Entscheidung des Verfassungsgerichts

Bayerns früherer Innenminister und Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) begrüßt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, beim Prozess gegen die mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Z. in München mehr Plätze für türkische Medien zu ermöglichen. "Die Zulassung von Medien ist nicht gut gelaufen. Das war eine sehr unerfreuliche und unschöne Geschichte. Deshalb begrüße ich die Entscheidung des Bundesverfassungsgeri

NSU-Prozess: Integrationsbeauftragte Böhmer begrüßt Entscheidung des Verfassungsgerichts

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), hat die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Vergabe von Medienplätzen im NSU-Prozess begrüßt. "Bei diesem Prozess schaut die ganze Welt auf uns. Das Vertrauen der Migranten in den Rechtsstaat war durch die Aufdeckung der NSU-Morde erschüttert. Durch Transparenz und Offenheit kann es wieder hergestellt werden", sagte Böhmer der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Daz

NSU-Prozess: FDP fordert 20 Prozent der Journalistenplätze für ausländische Medien

Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die Platzvergabe beim NSU-Prozess hat der integrationspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Serkan Tören, das Oberlandesgericht München aufgefordert, ein Fünftel der Journalistenplätze an ausländische Medien zu vergeben. Der Tageszeitung "Die Welt" sagte Tören, das Urteil sei zu begrüßen. "Es bestätigt die Auffassung der Kritiker", so der FDP-Politiker. Er sag

Zeitung: Kretschmann warnt vor Substanzbesteuerung

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und sein Stellvertreter, der SPD-Landesvorsitzende Nils Schmid, haben ihre Parteivorsitzenden aufgefordert, die steuerpolitischen Vorschläge in ihren Wahlprogrammen zu korrigieren. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in ihrer Samstagsausgabe. "Eine Besteuerung von Betriebsvermögen kann, je nach konkreter Ausgestaltung, das Eigenkapital aufzehren und die Investitionsm&o