Schäffler rechnet mit Euro-Austritt Zyperns

Der FDP-Finanzexperte Frank Schäffler rechnet mit einem Euro-Austritt von Zypern. Schäffler glaube, dass der Fall Zypern "noch längst nicht gelöst" sei, sagte der Freidemokrat am Mittwoch im Deutschlandfunk. "Ich glaube, am Ende wird Zypern es nicht schaffen, innerhalb des Euros zu bleiben", so Schäffler weiter. Mit Blick auf die Ankündigung der zyprischen Regierung, die Banken in der Insel-Republik am morgigen Donnerstag wieder zu öffnen, z

DAX startet nahezu unverändert

Die Börse in Frankfurt hat nach dem Handelsstart am Mittwoch zunächst kaum Kursveränderungen verzeichnet. Kurz vor 09:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 7.870,13 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,12 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von SAP, Infineon und Heidelbergcement. Die Aktien der Deutschen Bank, Allianz sowie von Lanxess bilden die Schlusslichter der Liste.

Kauflaune der Deutschen stabil

Die Kauflaune der Bundesbürger bleibt stabil: Der für den April vorausberechnete Konsumklimaindex der GfK notiert bei 5,9 Punkten und bleibt im Vergleich zum Vormonat damit unverändert, wie die Marktforscher der GfK am Mittwoch in Nürnberg mitteilten. "Der Aufwärtstrend des Konsumklimas ist damit jedoch zum Stillstand gekommen", so das Fazit der Konsumforscher. Die um 3,1 Punkte gestiegenen Konjunkturerwartungen zeigten "eine gewisse Gelassenheit der Konsu

Sparerbeteiligung bei Bankenrettung: Koalitionspolitiker kritisieren EU-Pläne

Führende Koalitionspolitiker haben Pläne der EU-Kommission scharf kritisiert, wonach künftig auch reiche Sparer außerhalb von Zypern an der Rettung angeschlagener Banken beteiligt werden sollen. "Das Modell Zypern lässt sich nicht einfach eins zu eins auf ganz Europa übertragen. Zypern ist ein Spezialfall", sagte Unionsfraktionsvize Michael Meister der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). In Zypern gehe es nicht um die Schieflage einer einzelne

Niebel verteidigt Nord-Mali-Besuch ohne Personenschutz

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat seine umstrittene Entscheidung verteidigt, trotz Warnungen des Bundeskriminalamtes ohne Personenschützer den Norden Malis besucht zu haben. "Am Ende haben sich alle sicher gefühlt. Denn es gab einen ausreichenden Schutz durch die örtlichen Sicherheitskräfte", sagte Niebel der "Saarbrücker Zeitung" (Mittwochausgabe). Niebel räumte ein, dass es zu unterschiedlichen Lagebeurteilungen gekommen sei. &qu

Mißfelder findet scharfe Kritik aus Zypern falsch

Der Außenpolitik-Experte der Unionsfraktion, Philipp Mißfelder (CDU), hat sich gegen die scharfe Kritik der Zyprer an Deutschland gewandt. "Deutschland entscheidet ja nicht allein in Europa. Deshalb ist es falsch, uns immer wieder so scharf zu kritisieren", sagte Mißfelder der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Als erstes trage Zypern die Verantwortung für das Hin und Her. "Eine Rettung zum Nulltarif kann niemand erwarten."

Sachsen will ab 2023 kein Geld mehr aus Finanzausgleich

Die schwarz-gelbe Koalition in Sachsen will mittelfristig kein Geld mehr aus dem Länderfinanzausgleich annehmen. Der "Bild-Zeitung" (Mittwochausgabe) sagte der Fraktionsvorsitzende der FDP im sächsischen Landtag und stellvertretende FDP-Chef, Holger Zastrow, Sachsen wolle seinen Nehmerlandstatus aufgeben. "Wir haben den Ehrgeiz, in absehbarer Zeit zu den besten Ländern Deutschlands zu gehören. Das sollte in zehn bis 15 Jahren möglich sein", sagte Zast

Textilkonzern Steilmann plant langfristig mit Modekette Adler

Das Textilunternehmen Steilmann will nach Angaben von Firmenchef Michele Puller langfristig Mehrheitseigentümer der Modekette Adler bleiben. "Wir sind keine kurzfristigen Investoren", sagte Puller den Zeitungen der Essener "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Mittwochausgabe). "Wir wollen, dass Adler börsennotiert bleibt. Und wir wollen so viel Streubesitz wie möglich", erklärte der Unternehmer, der Geschäftsführer und Anteilseigner der

DAX schließt im Plus

Der DAX hat den elektronischen Handel in Frankfurt am Main am Dienstag mit leichten Kursgewinnen beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 7.879,67 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,11 Prozent im Vergleich zum Vortag. Am oberen Ende der Kursliste waren die Anteilsscheine von Heidelbergcement, Lanxess und Continental zu finden. Am unteren Ende der Liste standen die Papiere der Deutschen Lufthansa sowie von Siemens und der Deutschen Telekom.

Zypern-Krise: Grüne und Linke geben Euro-Gruppen-Chef Rückendeckung

Politiker von Grünen und Linkspartei stützen die Äußerungen von Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem, wonach der Umgang mit in Schieflage geratenen Banken in Zypern als Vorbild in anderen Euro-Krisenstaaten dienen könnte. Dijsselbloem solle auf seinen deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble (CDU) einwirken, damit dieser nicht länger europäische Regelungen zur Abwicklung von Krisenbanken blockiere. "Denn Deutschland stemmt sich nach wie vor gegen ei