Mehr Schließungen als Gründungen in Deutschland

Im vergangenen Jahr wurden nach einem Bericht des "Handelsblatts" (Montagsausgabe) mehr Unternehmen geschlossen als gegründet. Das wird das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) am Montag in Bonn bekannt geben. 376.400 Unternehmer gaben ihr Geschäft auf, aber nur 350.000 Menschen gründeten ein Unternehmen oder Kleingewerbe. Die neue IfM-Präsidentin Friederike Welter sagte: "Einen noch stärkeren Einbruch haben Gründungen durch ausländische

Koalitionsstreit um „Homo-Ehe“ wird schärfer

Die FDP erhöht den Druck auf die CSU, den Widerstand bei der Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften aufzugeben. "Die müssen sich bewegen", sagte die bayerische FDP-Generalsekretärin Miriam Gruß zu Süddeutsche.de, "es ist überfällig". Familie sei dort, wo Menschen generationenübergreifendend Verantwortung übernehmen würden. Gruß verwies im Gespräch mit Süddeutsche.de weiter auf die Entscheidung des

CSU warnt vor Öffnung neuer „Verhandlungskapitel“ über EU-Beitritt der Türkei

Die CSU warnt vor einer Öffnung neuer Kapitel bei den EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei, wie sie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Wochenende vorgeschlagen hat. Manfred Weber, Vizefraktionschef der EVP im Europaparlament und CSU-Präsidiumsmitglied, sagte der Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe): "Das Öffnen neuer Verhandlungskapitel ist das falsche Signal." Es sei besser, mit der Türkei genauso wie mit den nordafrikanischen Staaten oder

Analyse: Banken verdienen kräftig an Unternehmenskrediten

Deutsche Bank, Commerzbank, die Landesbanken und auch die Sparkassen – alle wollen im Geschäft mit Firmenkrediten wachsen. Der Hauptgrund für das rege Interesse ist simpel: mit den Unternehmern verdienen die Banken noch richtig Geld. Das belegt eine Analyse des Finanzspezialisten Barkow Consulting für das "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Danach erzielen die Kreditinstitute hier eine Rendite von rund 13 Prozent auf das eingesetzte Kapital. "So verdienen die Banken au

„Bild“: Bundesbank-Gewinn erneut niedriger als geplant

Die Bundesbank wird in diesem Jahr erneut weniger Gewinn an den Bund überweisen als geplant. Wie die "Bild-Zeitung" (Montagausgabe) meldet, wird die Zahlung an den Bund voraussichtlich unter einer Milliarde Euro liegen. Die Zeitung beruft sich auf Informationen aus dem Bundesfinanzministerium. Danach muss die Bundesbank wegen der Eurokrise und den Finanzrisiken bei Geschäftsbanken erneut hohe Rückstellungen bilden. Offiziell sind im Bundesetat für das laufende Jahr

Albig sieht bei Energiewende Zukunft für Nachtspeicheröfen

Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) erwartet im Zusammenhang mit der Energiewende eine Wiederbelebung der Nachtspeicheröfen. In einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe) sagte er, das Hauptproblem für die Haushalte sei nicht der Strompreis, sondern die Wärmekosten. "Wenn die Netze ausgebaut sind und die Speichertechnik ausgereift ist, werden wir viel stärker als heute auch mit Strom heizen k&ou

Zeitung: 40.000 Vorschläge zum SPD-Regierungsprogramm eingegangen

Nach Informationen des "Tagesspiegels" sind bei der SPD zum Abschluss ihres Bürgerdialogs rund 40.000 Beiträge mit inhaltlichen Ideen und Vorschlägen zum Regierungsprogramm der Sozialdemokraten eingegangen. 350 Veranstaltungen hat es gegeben und auf Karten oder online konnten Parteimitglieder und Nicht-Mitglieder ihre Anregungen einbringen. Laut einer Parteisprecherin wurden diese Vorschläge gesammelt und in sechs Themenblöcke, die sich herauskristallisiert h&a

Albig warnt vor Wahlkampf Steinbrück gegen Merkel

Der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Torsten Albig (SPD), hat seine Partei davor gewarnt, einen Wahlkampf Steinbrück gegen Merkel zu führen. Das wäre ein Fehler, sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagausgabe). "Wir müssen im Wahlkampf deutlich machen, dass so ein Schicksal wie das von David McAllister in Niedersachsen auch Frau Merkel ereilen wird", so Albig. Diese Aussicht werde die eigene Partei motivieren. "Steinbr&uum

Wehrbeauftragter und Politiker kritisieren De Maizières Soldaten-Aussage

Verteidigungsminister Thomas de Maizière erntet mit seiner Kritik an der Bundeswehr breiten Widerspruch. Hellmut Königshaus, der Wehrbeauftragte des Bundestags, sagte der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe): "Ich habe nicht den Eindruck, dass die Soldatinnen und Soldaten nach Anerkennung gieren." Auch die FDP-Verteidigungsexpertin Elke Hoff widersprach dem Minister: "So sehr ich die Arbeit des Ministers ansonsten schätze: An dieser Stelle teile

Bericht: Unternehmer Kögel trennt sich von Media Control GfK International

Der Unternehmer Karlheinz Kögel verkauft nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" seine Anteile an der Media Control GfK International GmbH. Bislang hält Kögel 30 Prozent an dem Joint Venture, 70 Prozent gehören der GfK. Nach dem Verkauf wird sie alleiniger Eigner des Unternehmens sein, das Marktforschung und Verkaufscharts von Büchern, Musik und Filmen anbietet. Das Mutterunternehmen Media Control jedoch gehört Kögel weiterhin zu 100