Arbeitgeberpräsident Hundt greift Gewerkschaften scharf an

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt kritisiert die Gewerkschaft Verdi wegen der Warnstreiks an deutschen Flughäfen scharf. Hundt sagte gegenüber der "Bild-Zeitung": "Es ist unverantwortlich, völlig utopische Lohnforderungen von 30 Prozent und mehr auf dem Rücken der Fluggäste und Fluggesellschaften auszutragen." Das Sicherheitspersonal hatte am Freitag an den Flughäfen Köln-Bonn und Hamburg die Arbeit niedergelegt. Knapp 250 Flüge wu

Bericht: Attacke auf Bundestagsabgeordnete in Afrika

Auf den Autokonvoi von sechs Bundestagsabgeordneten in Sansibar ist nach einem Bericht der "Bild-Zeitung" (Samstagausgabe) ein Anschlag verübt worden. Ein bislang Unbekannter habe demnach am Freitagmorgen das Vorausfahrzeug des Konvois mit einem schweren Wurfgeschoss attackiert, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Teilnehmerangaben. Der Konvoi befand sich auf dem Weg vom Hotel zum Flughafen von Sansibar. Der Fahrer des Wagens wurde leicht verletzt. Die Bundestagsabgeordneten,

Bundesregierung versetzte 53 Spitzenbeamte in einstweiligen Ruhestand

Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat seit ihrem Amtsantritt 53 beamtete Staatssekretäre und Abteilungsleiter in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Das berichtet die "Bild-Zeitung" (Samstagausgabe) unter Berufung auf Zahlen des Bundesinnenministeriums. Danach wurden seit Oktober 2009 insgesamt 19 beamtete Staatssekretäre, zwei stellvertretende Regierungssprecher und 32 Abteilungsleiter in den Ruhestand geschickt. Sie erhalten bis zu drei Jahre lang 71,75 Prozent des letzte

DAX schließt mit leichten Verlusten

Der DAX hat den elektronischen Handel in Frankfurt am Main am Freitag mit leichten Kursverlusten beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 7.593,51 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,49 Prozent im Vergleich zum Vortag. Am oberen Ende der Kursliste waren die Anteilsscheine von Lanxess, Merck und Henkel zu finden. Am unteren Ende der Liste standen die Papiere der Deutschen Telekom, der Deutschen Börse und von Eon.

Tarifstreit im öffentlichen Dienst: Länder wollen keinen Gegenvorschlag machen

Auf die angekündigten Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Bundesländer reagiert der Verhandlungsführer der Länder, Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD), mit demonstrativer Gelassenheit. "Ich weiß, dass diese Streiks das gute Recht der Gewerkschaften sind und fast ein Ritual bei solchen Verhandlungen", sagte Bullerjahn der "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstagausgabe). Er lasse sich aber "nicht so leicht ins Bockshorn jagen&q

Steuergewerkschaft schlägt Maßnahmen gegen globale Steuertrickser vor

Der Vorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft, Thomas Eigenthaler, hält ein wirksames Vorgehen gegen Steuerschlupflöcher für internationale Großkonzerne nur für möglich, wenn die führenden Wirtschaftsmächte geschlossen agieren. Ansonsten sei die "ärgerliche und kaum bezwingbare" moderne Form der Steuervermeidung durch die sogenannte Download-Industrie nicht in den Griff zu bekommen, sagte Eigenthaler "Handelsblatt-Online". &quo

Bundesregierung will israelischen Bürgern im Ausland Hilfe gewähren

Die Bundesregierung will israelischen Staatsbürgern konsularischen Beistand gewähren. Wie das Auswärtige Amt der Tageszeitung "Die Welt" bestätigte, werden darüber derzeit Gespräche mit dem israelischen Außenministerium geführt. Danach sollen deutsche Auslandsvertretungen israelischen Staatsbürgern künftig in jenen Ländern Unterstützung anbieten, in denen Israel selbst nicht konsularisch vertreten ist. Erste Gespräche da

SPD-Finanzexperte verteidigt Commerzbank-Chef Blessing gegen Kritik

Der finanzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Lothar Binding, hält die Kritik an Commerzbank-Chef Martin Blessing im Zusammenhang mit seinem Gehalt für unberechtigt. Binding verwies auf das sogenannte Finanzmarktstabilisierungsfondsgesetz, dem zufolge die Obergrenze für Vergütungen von 500.000 Euro überschritten werden dürfe, sofern das Unternehmen mindestens die Hälfte der geleisteten Rekapitalisierungen zurückgezahlt habe oder die geleistete

SPD will gegen Betreuungsgeldgesetz vor Verfassungsgericht ziehen

Die SPD will gegen das von Bundespräsident Joachim Gauck an diesem Freitag unterzeichnete Betreuungsgeldgesetz vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. "Die SPD hat stets an der Verfassungsmäßigkeit des Betreuungsgeldes gezweifelt", sagte Thomas Oppermann, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, der "Süddeutschen Zeitung". "Eine Klage ist in Vorbereitung, die Grünen müssen davon allerdings noch überzeugt

Parteienforscher sehen schwierige Zukunft für FDP

Mehrere Parteienforscher sehen die FDP vor einer schwierigen Zukunft. "Nimmt man die aktuellen Umfragewerte als Richtgröße, ist in der Tat eine drastische Reduzierung der Fraktionsstärke der FDP-Bundestagsfraktion zu erwarten, selbst wenn die FDP den Wiedereinzug in den Bundestag schafft", sagte der Politikwissenschaftler und Parteienforscher Everhard Holtmann von der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg "Handelsblatt-Online". "Ein solcher A