Die deutschen Behörden bereiten sich nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" auf einen terroristischen Anschlag durch Biowaffen vor: In einer zweitägigen Übung würden die Krisenstäbe auf Bundes- und Landesebene im November die Reaktion auf "außergewöhnliche biologische Bedrohungslagen" testen. "Als Ausgangslage der Großübung wird ein toxikologischer Angriff einer ideologisch geprägten Tätergruppe a
Der Streik der Lufthansa-Flugbegleiter und ihrer Kabinengewerkschaft UFO vom vergangenen Sommer dient anderen Beschäftigtengruppen im Konzern inzwischen als Vorbild. Nach dem erfolgreichen Ausstand ihrer fliegenden Kollegen wollen nun auch die Bodenbediensteten enger zusammenrücken – und dadurch schlagkräftiger werden, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" am Sonntag vorab. Anders als etwa Stewardessen und Piloten sind die Abfertigungs- und Flughafenmitarbeiter
Deutsche Billigläden wie Aldi oder Lidl können weiterhin nicht vom schwierigen wirtschaftlichen Umfeld profitieren: Sie steigerten ihren Umsatz im vergangenen Jahr nur um 2,4 Prozent, während normale Supermärkte wie Edeka oder Rewe mit 4,7 Prozent fast doppelt so kräftig zulegten. Das geht laut dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" aus einer Erhebung der Nürnberger Marktforschungsgruppe GfK hervor. Schon im Jahr 2011 waren die Discounter im Vergleich zu sog
Die deutsche Familienpolitik und viele ihrer milliardenschweren Förderinstrumente sind weitgehend wirkungslos und teilweise sogar kontraproduktiv. Zu diesem Urteil kommt laut dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" ein von der Bundesregierung beauftragter Gutachterkreis in einem internen Zwischenbericht. Das Kindergeld erweise sich als "wenig effektiv". Das Ehegattensplitting sei "ziemlich unwirksam", die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartner in der gesetzl
Mit zwei Kunstgriffen will Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ein Versprechen der Regierungskoalition einlösen: einen "strukturell ausgeglichenen Haushalt" für 2014, bei dem die laufenden Einnahmen und Ausgaben sich decken. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" am Sonntag vorab. Nach neuesten Berechnungen fehlen dazu noch rund vier Milliarden Euro. Wie die Lücke geschlossen werden soll, präsentierte sein Staatssekretär Werner Gat
Die Union muss in der Wählergunst leichte Verluste hinnehmen. Nach der Meta-Analyse aller in der letzten Woche durch die großen Meinungsforschungsinstitute veröffentlichten Umfragen kommen CDU und CSU auf 40,5 Prozent, wenn heute Bundestagswahlen wären. Das sind 0,7 Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche. Die SPD kommt auf 27 Prozent, was einem Plus von 0,2 Punkten entspricht. Die FDP kann um 0,1 Punkte auf 4,3 Prozent zulegen, die Grünen kommen auf 14,2 Prozent (Vor
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat ihren Anspruch auf einen Platz im Team von Kanzlerkandidat Peer Steinbrück unterstrichen. "Als Teil der Parteispitze werde ich mich weiterhin intensiv um die Themen Wirtschaft und Energie kümmern", sagte Kraft im Interview des Nachrichtenmagazins "Focus". Sie forderte ferner, die SPD solle nicht nur auf soziale Gerechtigkeit setzen, sondern auch auf Wirtschaftsthemen. Es gehe nicht nur um "
Eine Mehrheit der Deutschen misst der aktuellen Sexismus-Debatte große Bedeutung bei, selbst betroffen fühlt sich aber eine Minderheit. Laut einer Emnid-Umfrage für das Nachrichtenmagazin "Focus" zufolge halten 80 Prozent der Befragten eine gesellschaftliche Diskussion über den richtigen Umgang der Geschlechter miteinander für wichtig. Unter den Frauen ist der Anteil mit 85 Prozent noch höher, doch auch drei Viertel der Männer (75 Prozent) sind diese
Sexismus ist nach den Worten von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) "weit verbreitet in unserer Gesellschaft". Die Regierungschefin Nordrhein-Westfalens sagte im Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus", Sexismus gebe es überall, nicht nur in der FDP. "Das ist keine Frage der Parteizugehörigkeit." Bei der Debatte um Sexismus im Alltag gehe es auch "nicht darum, dass ich mich nicht wehren kann", so die SPD-Politikerin. "Es geh
Schwarz-Grün ist nach Ansicht von Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt unwahrscheinlicher denn je geworden. In einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung" sagte die Spitzenfrau der Grünen für die nächste Bundestagswahl: "Wir schauen uns die Inhalte an. Da sehen wir bei der Union nur Trennendes". Inhaltlich treffe dies die Punkte Betreuungsgeld, ausgebremste erneuerbare Energien, die Ablehnung einer Frauenquote, die Blockade eines g