Neun von zehn Unternehmen nutzen einen Breitbandanschluss

In Deutschland haben im vergangenen Jahr fast neun von zehn Unternehmen (88 Prozent) einen Breitbandanschluss genutzt. Das teilte der Branchenverband Bitkom mit. 2003 waren es noch deutlich weniger als die Hälfte (42 Prozent). Damit hat sich die Breitbandnutzung in der Wirtschaft innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt. Allerdings hat sich der Anteil der Unternehmen mit Breitband-Anschlüssen seit 2009 nicht mehr weiter erhöht. Vor allem kleine Unternehmen verzichten derzeit

Zahl der Arbeitslosen steigt im Januar auf 3,138 Millionen

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Januar auf 3.138.000 gestiegen. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg mit. Das sind 298.000 Arbeitslose mehr als im Dezember. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg die Zahl der Arbeitslosen um 54.000. Die Arbeitslosenquote stieg im Januar um 0,7 Punkte auf 7,4 Prozent. "Die ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben auf dem Arbeitsmarkt nur wenige Spuren hinterlassen. Der aktuelle Anstieg der Arbei

DAX startet mit leichten Verlusten

Die Börse in Frankfurt hat nach dem Handelsstart am Donnerstag zunächst leichte Kursverluste verzeichnet. Kurz vor 09:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 7.799,16 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,16 Prozent im Vergleich zum Vortag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine der Deutschen Bank, von Fresenius SE und Infineon. Die Aktien von Fresenius Medical Care sowie VW und Daimler bilden die Schlusslichter der Liste.

Steuerzahlerbund sieht großes Einsparpotenzial bei Projektförderungen

Der Bund der Steuerzahler sieht im Bundeshaushalt 2013 ein erhebliches Einsparpotenzial bei sogenannten Projektförderungen. Das geht aus einer Analyse des Verbands für "Handelsblatt-Online" hervor. "Bei näherer Betrachtung vieler Zuwendungen ist ernsthaft zu hinterfragen, ob hier tatsächlich ein – gemäß der strikten Vorgabe der Bundeshaushaltsordnung – `erhebliches Interesse` des Bundes vorliegt oder diese der Unterstützung von Partikularinteres

Lehrer-Pensio­nierungen wegen Dienst­unfähig­keit auf Rekord­tief

Rund 20.900 verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer sind im Jahr 2011 in den Ruhestand versetzt worden. Darunter waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 4.000 Lehrkräfte, die aufgrund von Dienstunfähigkeit in Pension gingen. Seit Beginn der statistischen Erfassung im Jahr 1993 waren noch nie so wenige Lehrer aufgrund von Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt. Bis 2001 war es noch mehr als jede zweite Lehrkraft. Im Durchschnitt waren die Lehrkräfte, die im Jahr

Zahl der Erwerbs­tätigen weiter gestiegen

Die Zahl der Erwerbs­tätigen in Deutschland ist im Dezember 2012 weiter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, waren Ende des vergangenen Jahres insgesamt 41,8 Millionen Menschen erwerbstätig, 291.000 oder 0,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Seit Jahresbeginn 2012 hat sich der Vorjahresabstand im Zuge der nachlassenden konjunkturellen Dynamik aber deutlich verringert. Im Januar 2012 hatte die Zahl der Erwerbstätigen noch um 1,4 Prozent über dem Vor

Deutsche Bank verzeichnet Milliardenverlust

Die Deutsche Bank hat im vierten Quartal 2012 einen Verlust nach Steuern von rund 2,2 Milliarden Euro verzeichnet. Das teilte das Finanzinstitut am Donnerstag in Frankfurt am Main mit. Im Vorjahresquartal stand bei Deutschlands größtem Geldhaus noch ein Gewinn nach Steuern von 200 Millionen Euro zu Buche. Gründe für den Milliardenverlust sind Rechtsstreitigkeiten, die das Ergebnis im vierten Quartal mit rund einer Milliarde Euro belasteten, und der Konzernumbau. Die Deutsche

Dena-Chef rechnet mit Blockade für Strompreis-Bremse im Bundesrat

Stephan Kohler, Chef der halbstaatlichen Dena (Deutsche Energie-Agentur), ist überzeugt, dass sich die Bundesländer im Bundesrat gegen die Strompreis-Bremse von Umweltbundesminister Peter Altmaier (CDU) quer stellen werden. "Die Bundesländer haben schon in der Vergangenheit parteiübergreifend große Einigkeit gezeigt, wenn es darum ging, Kürzungen der Einspeisevergütung zu verhindern", sagte Kohler der "Neuen Westfälischen". Zudem sieht

Publizist Todenhöfer: Westen muss mit Assad verhandeln

Der Publizist Jürgen Todenhöfer hat den Westen und vor allem die USA aufgefordert, Gespräche mit Syriens Machthaber Baschar al-Assad zu beginnen. In ein einem Gastbeitrag für den "Kölner Stadt-Anzeiger" sieht Todenhöfer Verhandlungen als "eine sinnvolle Lösung für den tragischen Bruderkrieg" an. "Die USA müssten bereit sein, mit Assad zu verhandeln. Wie einst mit den Führern der Sowjetunion. Von denen hat Ronald Reagan ni