Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) hat die Pläne der Deutschen Bank kritisiert, wieder in den Markt für Agrarspekulationen einzusteigen. "Die Deutsche Bank hat die Zeichen der Zeit offenbar nicht erkannt", sagte Aigner dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). "Ich erwarte, dass ein klarer Trennstrich gezogen wird zwischen verantwortungsvollen Investitionen, die hilfreich sind im Kampf gegen den Hunger, und Transaktionen, die Preisschwankungen weltweit verst&a
NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) reagiert mit scharfer Kritik auf die Drohung von GM-Manager und Opel-Aufsichtsratschef Steven Girsky, das Werk Bochum bereits Ende 2014 zu schließen zu wollen, sollte es zu keiner Einigung auf einen Sanierungsplan kommen. "Ich gehe davon aus, dass die Automobilproduktion bis 2016 weiter geführt wird", sagte Duin der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Mittwochausgabe). "Notwendig ist es jetzt, dass alle Beteiligten k
Die Grünen wollen künftig auch millionenhohe Erbschaften und Schenkungen besteuern. Sie unterstützen damit eine Forderung des Vize-Präsident des Bundesfinanzhofs (BFH), Hermann-Ulrich Viskorf, der sich für eine spürbare Erhöhung der Erbschaftsteuer ausgesprochen hatte. "Wir fordern eine gerechte Erbschaftsteuer, die auch millionenhohe Erbschaften und Schenkungen umfasst", sagte die Grünen-Finanzexpertin Lisa Paus "Handelsblatt-Online".
Der Landesvorsitzende der bayerischen Grünen, Dieter Janecek, hat sich gegen die Festlegung seiner Partei auf ein rot-grünes Lager mit der SPD ausgesprochen. "Wir Grünen sind nicht Teil eines Lagers", sagte Janecek der Tageszeitung "Die Welt" (Mittwochausgabe). Zwar plädiere er eindeutig dafür, "dass wir im Wahlkampf für Rot-Grün kämpfen", wobei dies die Grünen "eigenständig mit unseren Themen" und mit dem
Die Börse in Frankfurt hat am Dienstagmittag zunächst leichte Kursverluste verzeichnet. Kurz vor 12:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 7.722,78 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,34 Prozent im Vergleich zum Vortag. Am oberen Ende der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Siemens, Merck und Bayer. Am unteren Ende der Liste stehen die Papiere der Deutschen Bank, von RWE und Continental.
Die FDP-interne Gruppierung "Liberaler Aufbruch" des Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler hat eine Initiative zur Rettung der Liberalen gestartet. In einer "Handelsblatt-Online" vorliegenden Rundmail an alle FDP-Kreisverbände ruft Schäffler die Parteibasis dazu auf, unabhängig von Entscheidungen der Parteiführung um Philipp Rösler und Rainer Brüderle in die Offensive zu gehen. "Warten Sie bitte nicht auf personalpolitische Entscheidun
Zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrages hat der französische Staatspräsident François Hollande am Dienstag Bundeskanzlerin Angela Merkel in der französischen Botschaft in Berlin empfangen. Die beiden Politiker sprachen zu diesem Anlass auch mit Gästen aus Frankreich und Deutschland. Im Anschluss war Hollande zu Besuch bei Bundespräsident Joachim Gauck im Schloss Bellevue. Am Dienstag finden anlässlich des Jubiläums zudem g
50 Jahre nach Unterzeichnung des Élysée-Vertrags zur deutsch-französischen Zusammenarbeit ist Frankreich Deutschlands wichtigster Handelspartner: Von Januar bis November 2012 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Waren im Wert von 97,5 Milliarden Euro nach Frankreich exportiert und Waren im Wert von 60,2 Milliarden Euro von dort importiert. Bereits seit dem Jahr 1961 ist Frankreich ohne Unterbrechung das wichtigste Exportland für deutsche Waren. Bei den Import
56 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland achten nach Einschätzung ihres Arbeitgebers zu wenig auf eine gesunde Ernährung. Das sind Ergebnisse der Studie "Gesundheit im Unternehmen" der Süddeutschen Krankenversicherung und der mhplus-Krankenkasse in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut. So rangiert seit Jahren die Currywurst trotz gesunder Alternativangebote auf der Liste der beliebtesten Kantinenessen ganz oben. Auch die Bereitschaft, die zu sich genommenen Kalorien
In den Unternehmen der deutschen IT- und Telekommunikationsbranche werden derzeit rund 175 Jugendliche mit schweren Behinderungen in IT-Berufen ausgebildet. Das teilte der Hightech-Verband Bitkom auf Grundlage einer Umfrage unter Mitgliedsfirmen sowie eigenen Berechnungen mit. Damit komme auf 170 IT-Auszubildende etwas weniger als ein Azubi mit schweren Behinderungen, die Quote liegt bei 0,6 Prozent. Die Unternehmen bilden derzeit vor allem aus sozialer Verantwortung junge Menschen mit schweren