Der Fachkräftemangel beschäftigt Unternehmen und Verwaltungen gleichermaßen. Über Mitarbeiterbindung wird deshalb intensiv diskutiert. Häufig geht es dabei um Unternehmenskultur, flexible Arbeitsmodelle oder Arbeitgeberattraktivität. Deutlich seltener steht eine andere Frage im Mittelpunkt: Können Menschen in ihrer Organisation überhaupt wirksam sein?
Generationenmanagement ist ein strategisches Führungs-, Kommunikations- und Kulturthema und hat nichts mit Diversity zu tun, stellt der Begründer des Generationenmanagements Ralf Overbeck klar.
In vielen mittelständischen Unternehmen läuft noch immer fast alles über die Geschäftsführung. Entscheidungen werden nach oben gezogen, Bereichsleiter sichern sich ab und selbst kleinere Themen landen „vorsichtshalber“ auf dem Tisch des Chefs. Was nach Kontrolle aussieht, wird in der Praxis schnell zum strukturellen Engpass.
Autor: Reinhard F. Leiter, Executive Coach München
In den klimatisierten Etagen der deutschen Wirtschaft macht sich ein gefährliches Phlegma breit. Während man sich in Sonntagsreden noch immer als "Exportweltmeister" und "Innovationsmotor" feiert, leidet das Land bei Licht besehen an einer schleichenden Erosion des Anspruchs. In einer Gesellschaft, in der das Streben nach oben oft als unsolidarisch diffamiert wird und jede Form von Elite unter Generalverdacht
Nur 14 % wollen führen, 43 % lehnen ab: 2025 fehlten 28.180 Führungskräfte. Generationenexperte Ralf Overbeck sieht darin den Gipfel eines Wertewandels und fordert ein Umdenken in der Führungskultur.
Unternehmerische Entscheidungen entstehen oft unter Unsicherheit. Der Business Council von Gesa Heiten bietet Führungskräften einen geschützten Raum für Reflexion und Perspektivwechsel.