Mehr als 200.000 Arbeitnehmer mussten im Jahr 2012 wegen der Rente mit 67 länger arbeiten. Dies geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linkspartei hervor, die der "Welt" vorliegt. Demnach gingen 2012 rund 202.000 Beschäftigte mit 65 Jahren und einem Monat in Rente. Weitere 1.415 Personen gingen mindestens zwei Kalendermonate nach Vollendung ihres 65. Lebensjahres in den Ruhestand. Damit waren rund 30 Prozent des Jahrgangs von 1947 von der Re
Der Grünen-Vorschlag für einen vegetarischen Tag in Kantinen hat den FDP-Politiker Lars Lindemann zu einem drastischen Vergleich bewogen: Auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte der Berliner Bundestagsabgeordnete am Dienstag eine Montage aus einem Grünen-Logo und einem NS-Propagandabild, wie der "Tagesspiegel" (Mittwochausgabe) berichtet. Allerdings wurde der Vergleich auf Betreiben der Parteizentrale schon wenig später wieder entfernt. Das Plakat zeigt eine
Die Zuwanderer in Österreich identifizieren sich immer mehr mit ihrer neuen Heimat. Das geht aus dem Integrationsbericht 2013 hervor, der am Dienstagvormittag in der österreichischen Hauptstadt Wien vorgestellt wurde. Demnach lebten im Jahr 2012 rund 1,58 Millionen Migranten in Österreich. Deren Identifikation mit der Alpenrepublik hat sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht: 57,1 Prozent der Migranten fühlen sich in Österreich heimisch. 2011 gaben dies lediglich 55,5
Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) hat in seinem am Dienstag vorgestellten Klimaschutzreport eine deutliche Einsparung von Kerosin konstatiert: "Die deutschen Fluggesellschaften haben es geschafft, innerhalb eines Jahres 352 Millionen Liter Kerosin einzusparen," sagte Klaus-Peter Siegloch, Präsident des BDL. Pro Passagier und 100 Kilometer konnte der Durchschnittsverbrauch der BDL-Fluggesellschaften innerhalb eines Jahres von 3,92 auf 3,8 Liter verringert
Die Thüringer CDU-Landesvorsitzende und Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat die Äußerungen des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück zum Zusammenhang einer fehlenden Europa-Leidenschaft und der DDR-Sozialisation kritisiert: "Peer Steinbrück zeigt einmal mehr, dass er nicht nur die Bundeskanzlerin, sondern die Menschen in den neuen Ländern und ihre Geschichte nicht richtig kennt. Gerade die Bürgerinnen und Bürger aus der ehemaligen DDR
In der Debatte über die Fusion von Bundesländern hat der saarländische Wirtschafts- und Arbeitsminister Heiko Maas (SPD) eine Veränderung des Status quo abgelehnt. "Das Saarland lebt und mein Ziel ist es, dass dies so bleibt", sagte Maas der "Welt". "Die Menschen wissen: Als eigenständiges Bundesland kann man immer mehr erreichen wie als x-ter Regierungsbezirk in einem großen Flächenland." Maas sagte, durch die Schuldenbremse werd
Der Regierungsbeauftragte für die neuen Länder und Staatssekretär im Innenministerium, Christoph Bergner (CDU), hat Äußerungen des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück über die angeblich fehlende Leidenschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für Europa ungewöhnlich scharf zurückgewiesen. Steinbrücks These, dass Merkel für Europa ohne Leidenschaft sei, weil sie im Osten aufgewachsen sei, bedeute "eine Brüskierung der e
Die neue Chemie-Arbeitgeberpräsidentin Margret Suckale hat die politischen Parteien vor der Einführung einer gesetzlichen Frauenquote gewarnt. "Eine gesetzliche Quote führt nicht zu dem gewünschten Erfolg", warnte Suckale im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagausgabe). Suckale, die im Vorstand des Chemiekonzerns BASF das Personalressort führt, war im Juni zur neuen Präsidentin des Bundesarbeitgeberverbands Chemie (BAVC) ge
Ostdeutsche Ministerpräsidenten halten eine baldige Zusammenlegung ihrer Bundesländer für unrealistisch. "Unser Ziel ist eine Zukunft aus eigener Kraft. Wir setzen auf Kooperation, nicht auf Fusion mit den anderen norddeutschen Ländern", sagte Erwin Sellering (SPD), Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, der "Welt". Am Wochenende waren Stimmen laut geworden, die angesichts der 2020 greifenden Schuldenbremse und der sich dadurch abzeichnenden Fi
Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) fordert deutsche Unternehmen auf, Kunden nicht dadurch zu diskriminieren, dass sie ihre Dienste nur noch über das Internet anbieten. "Die Absicht der Wirtschaft, wo immer es geht Personalkosten zu sparen, darf nicht dazu führen, dass Menschen ohne Internetanschluss abgekoppelt oder benachteiligt werden", sagte Aigner der "Welt". "Egal ob Bankgeschäfte, Reisebuchung oder Kundendienst: Ich sehe es mit Sorge