Welthungerhilfe bekennt sich zu weiterem Hilfseinsatz in Afghanistan

Die Deutsche Welthungerhilfe, die trotz zunehmender Gewalt an ihrer Entwicklungszusammenarbeit in Afghanistan festhält, sieht sich durch die jüngste Entwicklung in ihrer Ansicht bestätigt, dass erst nach Ende der militärischen Auseinandersetzungen die eigentliche Aufbauarbeit Erfolg haben könne. Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe, sagte in einem Gespräch mit der "Leipziger Volkszeitung" (Dienstag-Ausgabe): "Wir werden län

Linken-Chef Ernst: „Große Koalition der Rentenkürzer“ für Altersarmut verantwortlich

Der Vorsitzende der Linkspartei, Klaus Ernst, hat die "Große Koalition der Rentenkürer von Union, SPD, FDP und Grünen" für die "wachsende Gefahr millionenfacher Altersarmut" verantwortlich gemacht. Anlässlich einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), die eine Zunahme der Altersarmut innerhalb der nächsten zehn Jahre vorhersagt, kritisierte Ernst, dass "die Durchschnittsrente heute schon deutlich unter der Arm

Bundesregierung will Erwerbstätigkeit von Älteren steigern

Im Kampf gegen den drohenden Fachkräftemangel setzt sich die Bundesregierung konkrete Ziele. Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet, soll bis 2020 die Quote der erwerbstätigen 55- bis 64-Jährigen auf 60 Prozent steigen und die Zahl der Langzeitarbeitslosen um 20 Prozent gesenkt werden. Dies gehe aus dem Konzept zur Sicherung des Fachkräftebedarfs hervor, auf das sich die beteiligten Ressorts unter Federführung des Arbeitsministeriums am vergangenen

SPD und Grüne wollen Stasi-Überprüfung nur bei konkretem Verdacht

SPD und Grüne wollen die von der schwarz-gelben Koalition geplante Ausweitung von Stasi-Überprüfungen im öffentlichen Dienst nicht ohne weiteres mitmachen und haben einen entsprechenden Antrag in den Bundestag eingebracht. Das berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung". "Schwarz-Gelb will eine Ausweitung der Regelüberprüfung auf Stasi-Mitarbeit im öffentlichen Dienst auf A 13 oder E 13 besoldete Beamte oder Angestellte", sagte Bundestagsvizepr&a

Umfrage: Hälfte der Deutschen findet Atomausstieg richtig

Fast jeder zweite deutsche Bundesbürger hält den Atomausstieg bis 2022 für richtig. Allerdings führen deutlich mehr als die Hälfte den Kurswechsel von Schwarz-Gelb auf keine höhere Einsicht, sondern auf die schnöde Sorge vor weiteren Wahlniederlagen zurück, so eine Umfrage von Infratest Dimap im Auftrag des "DeutschlandTrend". Von ihrem "Nein, danke" zum Atomstrom profitieren deshalb CDU und CSU zumindest vorerst nicht. Sie verlieren so

Statistik: Fast 28 Prozent der Führungskräfte sind weiblich

Annähernd 28 Prozent der Führungspositionen in privaten Unternehmen in Deutschland sind mit einer Frau besetzt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stieg der Anteil weiblicher Chefs in den letzten Jahren an und erreichte im Jahr 2010 mit 27,7 Prozent einen neuen Höchststand. Weibliche Führungskräfte sind vor allem in kleineren Betrieben präsent: In Betrieben mit bis zu 49 Beschäftigten waren 35,0 Prozent der Führungspositionen mit einer Frau besetzt,

Umfrage: Jeder Dritte durchforstet auf Arbeit Jobbörsen

Drei von zehn Angestellten sehen sich während ihrer Arbeitszeit offenbar nach einer neuen Stelle um. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Onlinejobportals "Monster" unter 2.000 Angestellten. 16 Prozent würden demnach mit der Stellensuche mehr als fünf Arbeitsstunden pro Woche verbringen. Jeder Vierte habe während seiner Arbeitszeit bereits mit den Personalverantwortlichen eines möglichen neuen Arbeitgebers telefoniert. Einige der Befragten gaben z

Staatsministerin Böhmer fordert Chancengleichheit für Migranten auf Wohnungsmarkt

Die Bundesbeauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer (CDU), hat mehr Chancengleichheit für Menschen aus Zuwandererfamilien auf dem Wohnungsmarkt gefordert. Auf einem Kongress des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen in Berlin sagte sie: "Für das Gelingen von Integration ist es entscheidend, dass Migranten auch die Möglichkeit haben, attraktive Wohnungen anzumieten und Wohneigentum zu bilden." Ein gutes Wohn

Schauspielerin Karoline Herfurth: „Was ich gar nicht leiden kann, ist der Begriff Halbgeschwister“

Ihre Eltern trennten sich als sie zwei Jahre alt
war. Sie hat sieben Geschwister, der jüngste Bruder ist sechs Monate
alt. "Ich bin in einer großen Patchworkfamilie aufgewachsen, mit
vielen Eltern", sagt Karoline Herfurth im Interview mit dem
Frauenmagazin EMOTION (Ausgabe 7/2011 ab morgen im Handel). "Was ich
gar nicht leiden kann, ist der Begriff Halbgeschwister. Ich bin mit
ihnen groß geworden. Es sind also ganze Geschwister und ganze
Familien." Ob

„Bild“: Bundesfreiwilligendienst droht zum Fiasko zu werden

Der am 1. Juli beginnende Bundesfreiwilligendienst droht zu einem Fiasko zu werden. Laut "bild.de" ist noch immer unklar, wie viele der benötigten 30.000 Helfer in gut drei Wochen wirklich zur Verfügung stehen. Von den derzeit noch rund 20.000 Zivildienstleistenden haben sich 14.300 bereit erklärt, ihren Dienst vorerst freiwillig weiter zu verrichten, um einen drohenden Pflegenotstand in Altenheimen und Krankenhäusern abzuwenden. Das bestätigte der Staatssekret