Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft fordert die Regierung
auf, die Rente mit 67 zu verteidigen. Eine Wiederabsenkung des
Renteneintrittsalters auf 65 Jahre würde bedeuten, dass kommende
Generationen für die Fehlentscheidungen von heute in Haftung genommen
werden.
Prof. Bernd Raffelhüschen vom Forschungszentrum
Generationenverträge in Freiburg hat für die Initiative Neue Soziale
Marktwirtschaft drei mögliche Konsequenzen einer Wiederabsenkung des
Teilhabe an der Gesellschaft, mehr Lebensqualität und
größtmögliche Selbständigkeit bis ins hohe Alter – dies waren die
Forderungen auf dem Zukunftsforum Langes Leben, das gestern Abend in
Berlin zu Ende ging. Auf dem Kongress wurden am 15. und 16. September
unter Schirmherrschaft des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ) und
des Bundesforschungsministeriums (BMBF) neue Lösungen für mehr
Lebensqualität in einer Gesellschaft des langen Lebens vorges
Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen
und Jugend, Kristina Schröder, hat heute (Freitag) die 6. "Woche des
bürgerschaftlichen Engagements" in Berlin eröffnet. Die vom
Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) organisierte
Aktionswoche läuft bis zum 26. September 2010. Sie steht unter dem
Motto "Engagement macht stark!" und stellt bürgerschaftliches
Engagement in seiner breiten Vielfalt vor. Bundesweit finden mehr
Kindersterblichkeitsrate seit 1990 um ein Drittel
gesunken
Die weltweite Kindersterblichkeitsrate geht weiter zurück: Im
Vergleich zu 1990 ist die Zahl der Kinder, die ihren fünften
Geburtstag nicht erleben, um ein Drittel von jährlich 12,4 Millionen
auf 8,1 Millionen (2009) gesunken. 1990 lag die
Kindersterblichkeitsrate bei 89 Kindern von 1.000 Lebendgeburten;
2009 waren es 60 von 1.000. Das ist das Ergebnis einer neuen
Schätzung der Vereinten Nationen, die UNICE
Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat in einem
Beitrag für DIE ZEIT begründet, warum seine Partei den umstrittenen
Buchautor und Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin ausschließen müsse.
Über Probleme der Zuwanderung könne und müsse offen gestritten
werden, schreibt Gabriel. Sarrazin aber bereite mit seiner Kritik an
muslimischen Zuwanderern "den Boden für die Hassprediger im eigenen
Volk". Das sei mit der Programmatik der SPD nicht zu verein
In der Bundesrepublik sind seit der
Wiedervereinigung mindestens 137 Menschen bei Angriffen von Neonazis
und anderen rechten Gewalttätern ums Leben gekommen. Das ergeben
gemeinsame Recherchen der ZEIT und ZEIT ONLINE, des Tagesspiegels
sowie des Online-Portals Tagesspiegel.de. Die Zahl der Todesopfer
rechter Gewalt ist demnach fast dreimal so hoch wie von
Bundesinnenministerium und Polizei bislang gemeldet. Die Regierung
spricht von lediglich 47 Toten. Für das Jahr 1994 und den
Vor einem erneuten Verfassungsbruch warnt der
Paritätische Wohlfahrtsverband anlässlich der heute bekannt
gewordenen Überlegungen im Bundesarbeitsministerium, die statistische
Bezugsgruppe für die Neuberechnung der Hartz IV-Regelsätze zu
wechseln. Sollten die Leistungen für Hartz IV-Empfänger durch
statistische Tricksereien künstlich klein gerechnet werden, werde der
Vorschlag vor dem Bundesverfassungsgericht keinen Bestand haben.
Noch bis zum 1. Oktober können sich Interessierte für eine Fortbildungsveranstaltung unter der Überschrift "Welche Werte halten unsere Gesellschaft zusammen?" anmelden. Die in Form eines Sokratischen Gespräches geplante Diskussion findet vom 15. bis 16. Oktober 2010 in Berlin-Steglitz statt.
Aus Anlass der aktuellen Debatte zu Fragen der
Integration in Deutschland macht der Präsident des Deutschen
Caritasverbandes (DCV), Peter Neher, deutlich: "Bei allem Wissen über
Mängel darf nicht übersehen werden, dass die Mehrheit der Menschen
mit Migrationshintergrund unauffällig und integriert in Deutschland
lebt", so Neher. Diese Menschen als gleichberechtigte Mitglieder der
Gesellschaft und nicht als problematische Sondergruppe anzuerkennen,
sei ein