Mit ihrem heutigen Vorschlag zur Lohnuntergrenze
verabschiedet sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion von den Grundsätzen
der Tarifautonomie. Das sagte der Präsident des Bundesverbands
Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Helmut Heinen, heute in Berlin.
Das Konzept der Union gehe an den Realitäten vorbei. So gebe es
Branchen, die aus guten Gründen nach Stücklohn und nicht nach
Stundenlohn bezahlten. Für Zeitungszusteller bestünden hohe
Freiheitsgrade bei ihrer
Die Kölner Ford-Werke werden in Kürze bei der
Bundesagentur für Arbeit einen Antrag auf Kurzarbeit stellen. Nach
Informationen des "Kölner Stadt-Anzeiger" soll die Fahrzeugfertigung
in Köln zwischen Mai und Oktober an bis zu 16 Tagen ruhen. Nach
aktuellem Stand der Planungen werden zunächst an bis zu acht Tagen
vor den Sommer-Werksferien die Bänder stillstehen. Die betroffenen
4000 Beschäftigten in der Fahrzeugfertigung erhielten von Fo
– Tariflöhne steigen um 5,0 Prozent
– Variabler Bonusanteil für die Mitarbeiter erreicht Rekordhöhe
von 20.000 CZK
– Monatsbeitrag des Unternehmens zur Rentenzusatzversicherung der
Beschäftigten steigt um 100 CZK auf 800 CZK
Die Unternehmensleitung von SKODA AUTO hat zum 20. April 2012 die
Tarifgespräche mit den Vertretern der Gewerkschaft OS KOVO
erfolgreich abgeschlossen. Rückwirkend ab dem 1. April 2012 ist ein
neuer Tarifvertrag wir
Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser hat
die IG Metall angesichts einer bevorstehenden Eskalation im
Tarifkonflikt ermahnt, "nicht kaputt zu machen, was über Jahre
aufgebaut wurde". "Ein Arbeitskampf wäre ein Rückschritt", sagte er
im Interview der "Stuttgarter Zeitung" (Samstagausgabe). "Im
Verhältnis der Tarifparteien zueinander könnte es einen Knacks
geben."
Die Gewerkschaft lässt die Muskeln spielen. Mit
seiner Streikdrohung will Verdi-Chef Frank Bsirske den Druck auf die
Arbeitgeber im öffentlichen Dienst erhöhen. Das klingt nach einem
harten Arbeitskampf, der überwiegend auf dem Rücken der Bürger
ausgetragen würde. 6,5 Prozent mehr Geld – ist das den
hochverschuldeten Kommunen wirklich zuzumuten? Aber auch in der
Metallindustrie sind die Fronten verhärtet. 6,5 Prozent mehr Lohn –
angesichts prall gef
Martin Winterkorn verdient rund 45 500 Euro – am Tag. Das ist ein
Facharbeiterlohn fürs ganze Jahr. So überragend kann der Mann gar
nicht sein, dass dieser Abstand gerechtfertigt wäre. Wie gering
müsste man die Leistung des Facharbeiters schätzen, um diese
Verteilung als fair zu empfinden? Doch der Aufschrei hält sich in
Grenzen. Immerhin beinhaltet das Anreizsystem für die Boni des
VW-Vorstandschefs Komponenten wie Mitarbeiterzufriedenhei
Nun hat dann doch die Vernunft gesiegt in
verfahrener Lage. Die gemeinsame Entscheidung zur
Vertragsverlängerung des RAG-Stiftungschefs Wilhelm Bonse-Geuking ist
eine Entscheidung für das Land NRW, die Steuerzahler und nicht
zuletzt für Evonik und deren Mitarbeiter. Ohne eine Lösung wäre das
politische Hauen und Stechen im NRW-Landtagswahlkampf mit doppelter
Härte weitergegangen – mit negativen Folgen für den geplanten
Evonik-Börsengang. Welcher Anle
Der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen wird beim
diesjährigen Gewerkschaftstag von dbb beamtenbund und tarifunion vom
11. bis 14. November 2012 in Berlin nicht für eine dritte Amtszeit
kandidieren. Dies teilte der 64-Jährige, der seit November 2003 an
der Spitze des gewerkschaftlichen Dachverbandes steht, heute in
Berlin mit.
"Nach 17 arbeitsintensiven und äußerst spannenden Jahren in der
Bundesleitung des dbb – davon fast neun Jahre als Vorsitzender –
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Oliver Burkhard, IG-Metall-Chef in
Nordrhein-Westfalen, hat das Management von General Motors (GM) für
sein Vorgehen in Sachen Opel scharf kritisiert. "GM produziert in
punkto Opel seit Jahren Fehlentscheidungen in Serie. Groß denken,
statt klein planen – das wäre das richtige Motto", sagte Burkhard den
Zeitungen der WAZ Mediengruppe (Freitagsausgabe). Anstatt Menschen
"Angst zu machen und Standorte und Belegschaften gegeneinander
auszuspielen, sollte GM endl
Nach Informationen der Zeitungen der
WAZ-Mediengruppe (Freitagausgaben) sollen die von Kündigung bedrohten
11.200 Mitarbeiter der insolventen Drogeriemarkt-Kette Schlecker 80
Prozent ihres letzten Nettolohns erhalten, wenn sie in die extra zu
gründenden Transfergesellschaften wechseln. Wie die Zeitungen aus
Betriebsratskreisen erfuhren, werde die reguläre Verweildauer in den
Auffanggesellschaften sechs Monate betragen. Für schwer zu
vermittelnde Ex-Schlecker-Mitarbeiter