Der Welthunger-Index (WHI) 2026 bestätigt eine alarmierende Trendwende: Nach fast zwei Jahrzehnten deutlicher Fortschritte hat der weltweite Hunger seit 2018 wieder zugenommen. In 32 Ländern hat sich die Hungersituation verschlechtert. 57 Länder werden beim bisherigen Tempo bis 2030 nicht einmal ein niedriges Hungerniveau erreichen. Kriege und bewaffnete Konflikte, die Folgen der Klimakrise und wirtschaftliche Krisen verstärken sich gegenseitig. Der Bericht, den die Welthunge
Zwei Wochen, nachdem eine ungeheure Flutwelle im Bhotekoshi-Tal Menschen, Tiere und Häuser mit sich gerissen und Straßen, Brücken und Wasserkraftwerke zerstört hat, versorgt die Welthungerhilfe Überlebende in schwer erreichbaren Gebieten. Viele abgelegene Siedlungen im Distrikt Rasuwa an der Grenze zu Tibet sind nur noch per Hubschrauber zu erreichen. Die Hauptstraße durch das Tal, eine wichtige Verbindung zwischen Nepal und China, ist in weiten Teilen weggesp&uum
Trotz einer vor mehr als sechs Wochen vereinbarten Waffenruhe weiten sich die Kampfhandlungen im Libanon erneut aus. Die Sicherheitslage hat sich so drastisch verschlechtert, dass die Reise von Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) beim Anflug auf Beirut abgebrochen werden musste. CARE Deutschland warnt vor einer weiteren Zuspitzung der humanitären Krise, von der Millionen Menschen betroffen sind.
"Die jüngste Eskalation im Libanon verschärft eine bereits katastr
Die jüngste militärische Eskalation im Nahen Osten trifft den Libanon besonders hart und hat innerhalb weniger Tage eine massive humanitäre Krise ausgelöst. Intensive Luftangriffe und militärische Operationen in mehreren Landesteilen – insbesondere im Südlibanon und in Beirut – treiben hunderttausende Menschen in die Flucht. Nach offiziellen Angaben haben sich bereits 760.000 Menschen als intern Vertriebene registriert, 122.000 Menschen suchen Schutz in den übe
– Geschätzt 800.000 Kinder bis April 2026 von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen
– Nahrhafte und ausgewogene Lebensmittel sind kaum verfügbar
– Prekäre Lebensbedingungen erhöhen Gesundheitsrisiken für Kinder
Trotz der vor zwei Monaten getroffen Vereinbarung, mehr Hilfslieferungen in den Gazastreifen zu lassen, könnten in den kommenden Monaten vier von fünf Kindern in dem Küstenstreifen unter einer dramatischen Hungerkrise leiden. Laut den
In der sudanesischen Region Kordofan hat in den vergangenen Wochen die Gewalt dramatisch zugenommen. Die Belagerung von Gemeinden in Dilling und Kadugli (Südkordofan) verhindert den Zugang zu lebenswichtiger humanitärer Hilfe. Die Zivilbevölkerung ist von Nahrungsmitteln, Medikamenten und grundlegenden Dienstleistungen abgeschnitten.
In Kadugli und Umgebung hat sich der Konflikt zuletzt massiv verschärft. Zahlreiche Bewohner mussten aus der Stadt fliehen. Am 13. Dezember ka
Karl-Otto Zentel, Generalsekretär von CARE Deutschland, zu den jüngsten tödlichen Vorfällen bei Hilfsgüterverteilungen durch die Gaza Humanitarian Foundation (GHF) und zur geplanten Errichtung einer sogenannten "humanitären Stadt" auf den Trümmern von Rafah:
"Erneut sind mindestens 85 hilfesuchende Menschen bei einer Verteilung durch die Gaza Humanitarian Foundation (GHF) ums Leben gekommen. Wie viele Tote braucht es noch, bis erkannt wird, dass
Derzeit nur zehn Prozent der benötigten Mittel für die Bewältigung globaler Flüchtlingskrisen gedeckt / CARE Deutschland appelliert an die internationale Gemeinschaft, die Hilfsleistungen deutlich aufzustocken
Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni warnt CARE Deutschland vor der alarmierenden Unterfinanzierung der internationalen Flüchtlingshilfe. Laut dem Refugee Funding Tracker (https://refugee-funding-tracker.org/) des UN-Flüchtlingshochkommiss
Nach rund eineinhalb Jahren Krieg hat die akute Unterernährung im Gazastreifen ein Ausmaß vergleichbar mit seit vielen Jahren krisengeplagten Ländern erreicht. Das zeigt ein alarmierender Bericht (https://www.aerztederwelt.org/sites/default/files/Gaza-acute-malnutrition-report-mdm2025.pdf) der medizinischen Hilfsorganisation Ärzte der Welt.
Die Ursache für den dramatischen Ernährungszustand der Bevölkerung des Gazastreifens ist die Blockade durch Israel. &Au
Obwohl im Südsudan ein Bürgerkrieg droht, 80 Prozent der Bevölkerung auf humanitäre Hilfe angewiesen sind und die Vereinten Nationen vor einem "humanitären Albtraum" warnen, werden weiter Nothilfeprojekte im Land eingestellt. Auch Projekte der internationalen Hilfsorganisation Help – Hilfe zur Selbsthilfe sind betroffen. Der Grund: die drastischen Mittelkürzungen der US-Entwicklungsbehörde USAID.