DWS-Chef: DAX steigt auf 20 000 Punkte

Der vorerst beigelegte Budgetstreit in den USA hat eine Vertrauenskrise bei großen Investoren ausgelöst. "Ich werde nervös, wenn ich sehe, wie Regierungen ihr wichtigstes Finanzierungsinstrument zerstören", sagte Asoka Wöhrmann, Co-Chef der größten deutschen Fondsgesellschaft DWS, dem Tagesspiegel (Montagausgabe). Optimistisch zeigte sich Wöhrmann für den deutschen und europäischen Aktienmarkt: "Ich habe keine Angst davor zu sage

Porsche senkt Wochenarbeitszeit auf 34 Stunden

Der Autokonzern Porsche senkt bei vollen Lohnausgleich die Wochenarbeitszeit um eine Stunde. Für die 3.500 Beschäftigten im Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen werden in zwei Stufen die Arbeitszeit auf 34 Stunden reduziert, sagte Betriebsratschef Uwe Hück der Branchenzeitung "Automobilwoche". Grund dafür sei die jüngste Produktivitätssteigerung, die mit erheblichem Stress für die Mitarbeiter einhergegangen sei. Zum 1. September werde die Arbeitszeit a

IW-Chef Hüther warnt vor Einführung eines Mindestlohns

Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, hat Union und SPD eindringlich vor der Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns gewarnt. "Ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn ist beschäftigungsschädlich und verteilungspolitisch ineffizient. Die Politiker aller Parteien sollten das wissen", sagte Hüther "Handelsblatt-Online". "Doch nichts ist offenkundig beharrlicher, als eine einmal zurecht ge

BDI-Präsident Grillo fordert von Union mehr Einsatz für Wirtschaft

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, hat die Union zu mehr Einsatz für die Interessen der Wirtschaft aufgefordert. Nach dem Ausscheiden der FDP aus dem Bundestag hoffe er, dass der Wirtschaftsflügel in der Union "wieder gestärkt" wird, sagte Grillo in einem Interview in der neuen Ausgabe des "Manager Magazins" (Erscheinungstermin: 18. Oktober). Die Union habe lange darauf verweisen können, "dass sich die

Deutsche Unternehmen sparen Milliarden durch niedrige Zinsen ein

Die Niedrigzinsphase gibt den deutschen Unternehmen die einmalige Gelegenheit, sich durch einfache Umschuldung zu entlasten – ganz ohne schmerzhafte Sparprogramme. Rund acht Milliarden Euro Zinskosten sparen die Firmen allein in diesem Jahr, weil sie hochverzinste Bankkredite durch günstigere ablösten. Das zeigen Berechnungen des Finanzierungsspezialisten Barkow Consulting, die dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) vorliegen. "Es ist historisch einmalig, dass deutsche F

US-Haushaltsstreit: Top-Ökonomen warnen vor globaler Krise

Führende Ökonomen in Deutschland rechnen für den Fall eines Zahlungsausfalls der USA mit drastischen Folgen für die globale Konjunktur und die Weltfinanzmärkte. "Käme es zu einer Zahlungsunfähigkeit der US-Regierung droht als erstes eine Panik auf den Finanzmärkten, die rasch auch die Realwirtschaft im globalen Maßstab zum Erliegen bringen würde", sagte der Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK

„Deutscher Arbeitsmarkt uneingeschränkte Erfolgsgeschichte“ / Arbeitgeberverband Gesamtmetall zu den Sondierungsgesprächen

Für den Arbeitgeberverband Gesamtmetall ist bei den
weiteren Sondierungsgesprächen der Parteien entscheidend, dass der
beschäftigungsfreundliche Kurs auf dem Arbeitsmarkt fortgesetzt wird.

"Der deutsche Arbeitsmarkt ist eine uneingeschränkte
Erfolgsgeschichte", so Hauptgeschäftsführer Oliver Zander.
"Einschränkungen werden die Chance auf Vollbeschäftigung
beeinträchtigen. Dabei hat das Votum der Wähler gezeigt: Deutschland

EU-Kommission gegen neue Hilfen für Stromkonzerne

Die EU-Kommission sperrt sich gegen neue Subventionen für die Energiekonzerne. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) in ihrer Freitagsausgabe. Nur im Ausnahmefall sollen diese künftig Geld für die Bereitstellung konventioneller Gas- oder Kohlekraftwerke für wind- und sonnenarme Zeiten erhalten dürfen. Das geht aus einem Entwurf der EU-Energieleitlinien hervor, die Energiekommissar Günther Oettinger noch im Oktober offiziell vorstellen will. Der E

BDA-Präsident lobt Schröders Agenda 2010

Nach 17 Jahren Verantwortung als Arbeitgeberpräsident hat Dieter Hundt in einer Bilanz die vom früheren SPD-Bundeskanzler Gerhard Schröder durchgesetzte Agenda 2010 als wichtige politische Leistung nach Innen gewürdigt. "Die Schaffung der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion ist ein großer und historischer Schritt. Eine national äußerst wichtige politische Leistung war die Agenda 2010", sagte Hundt im Gespräch mit der "Lei