BDI warnt EU vor Maßnahmen gegen Deutschland wegen hoher Exporte

Der Chef des Außenwirtschaftsausschusses des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Axel Heitmann, warnt die EU vor einem Verfahren gegen Deutschland wegen seines hohen Export-Überschusses. "Niemand profitiert davon, wenn man Deutschlands Export schwächt. Die Bundesrepublik ist nicht deswegen im Außenhandel so stark, weil wir Preisdumping betreiben oder mit anderen unzulässigen Mitteln unsere Wettbewerber an die Wand drängen. Unser Überschuss ents

Chemieindustrie warnt vor Zusatzbelastung durch Ökostrom-Reform

Die Chemieindustrie warnt vor Zusatzbelastungen durch eine Reform der Industrie-Rabatte bei der Ökostrom-Förderung. "Die chemische Industrie steht im internationalen Wettbewerb und kann keinerlei Mehrbelastungen verkraften. Alles, was unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter gefährdet, würde dazu führen, dass einige Produkte in Deutschland nicht mehr rentabel hergestellt werden könnten", sagte Axel Heitmann, Chef des DAX-Konzerns Lanxess, gegenüber der

SPD plant Staatsprivileg für Zeitarbeit: Verdi und Industrie empört

Eine neue Bundesratsinitiative SPD-geführter Länder sorgt in der Industrie und in der Gewerkschaft Verdi gleichermaßen für Empörung: Die Länder wollen die öffentlichen Arbeitgeber durch eine Sondervorschrift von den ihrer Ansicht nach zu bürokratischen Regeln für Zeitarbeit und Arbeitnehmerüberlassung befreien. Einen Entschließungsantrag dazu haben Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein in die Bundesratssitzung am Frei

Operations-Effizienz-Radar 2014: FRUGAL Products können das Produktportfolio vieler Unternehmen ergänzen und auch in Schwellenländern profitables Wachstum ermöglichen

– Schwache Konjunktur im Jahr 2014 wird für langsameres Wachstum
in den Industrienationen und auch in den Schwellen- und
Entwicklungsländern sorgen
– Neue Studie von Roland Berger und dem Internationalen Controller
Verein (ICV) zeigt: Maßgeschneiderte Produkte sind für
profitables Wachstum in einzelnen Märkten entscheidend
– Doch 75 Prozent der Unternehmen haben kein Verständnis für die
Marktbedürfnisse der Schwellenl

Europas Aluminiumhersteller erhalten Staatshilfe

Die Europäische Kommission will der in Bedrängnis geratenen Aluminiumindustrie zu Hilfe kommen. Das berichtet die F.A.Z. in ihrer Mittwochsausgabe. Die Kommission stützt sich dabei auf eine jetzt in ihrem Auftrag veröffentlichte Studie. Darin rechnet das unabhängige Brüsseler "Centre for European Policy Studies" (Ceps) vor, dass EU-Auflagen zu Klimaschutz und Strommarkt die energieintensive Herstellung von Primäraluminium um bis zu 228 Euro je Tonne v

Industrie 4.0: elektronisch vernetzt zum Erfolg

Die deutsche Industrie ist in Sachen
Arbeitsproduktivität weltweit nur Durchschnitt. Die US-Wirtschaft ist
deutlich besser aufgestellt. Vor allem diejenigen Industrien, die
Informations- und Kommunikationstechnologien (ITK) nutzen, weisen
höhere Wachstumsraten auf. Der Schlüssel zum Erfolg heißt somit
"Industrie 4.0", die Verschmelzung von Produktion, IT und Internet.
Unternehmen brauchen eine individuelle und leistungsstarke Software,
um den Produktivit&auml

Zeitung: Schwarz-Rot will Freihandelsabkommen mit USA vorantreiben

Entgegen anderslautender Äußerungen aus der SPD und der CSU im Zuge der NSA-Affäre will die mögliche große Koalition das geplante Freihandelsabkommen mit den USA offenbar weiter forcieren. "Die angestrebte Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) ist entschlossen voranzutreiben", heißt es im Abschlusspapier der Arbeitsgruppe Wirtschaft von Union und SPD, das der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe) vorliegt. Es soll den

Gewerkschaften lehnen Mindestlohn für Praktikanten ab

Die Pläne von SPD und Union, Praktikanten mit abgeschlossener Ausbildung künftig einen Mindestlohn zu gewähren, stoßen bei den Sozialpartnern auf Ablehnung. Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB)gaben an, dass ein Mindestlohn nicht helfe, weil es in dieser Gruppe gar keine Praktikanten geben sollte. "Wir wollen keine Praktikanten nach abgeschlossener Berufsausbildung, deswegen stellt sich die Frage nach einem Mindestlohn für diese Gruppe nicht", sag

Göring-Eckardt fordert Karenzzeit für Wechsel in die Wirtschaft

Nach der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den früheren Staatsminister im Kanzleramt, Eckart von Klaeden, wegen seines geplanten Wechsels in die Privatwirtschaft, fordert die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckhart eine Karenzzeit zwischen öffentlichem Amt und Wirtschaftsposten. Unabhängig vom Ausgang der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen zu einer möglichen Vorteilsnahme, "beweist der Fall einmal mehr, dass wir dringend eine Regelung f&