Deutsche Hersteller haben im Jahr 2010 Fahrräder im Wert von 360 Millionen Euro produziert. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, ist das ein Anstieg von 10,4 Prozent gegenüber 2009. Dagegen sank die Zahl der produzierten Fahrräder um 2,6 Prozent auf 1,3 Millionen Stück. Im Mittel werden damit höherwertige Fahrräder hergestellt. Dieser Trend ist seit einigen Jahren zu beobachten: Lag der Durchschnittswert der in Deutschland produzierten Fahrräd
Die IG Metall in NRW will die Rückkehr zu Dauerarbeitsplätzen tariflich erzwingen. Bezirksleiter Oliver Burkhard kündigte im Gespräch mit den Zeitungen der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" an, dafür den Beschäftigungstarifvertrag mit den Arbeitgebern zum 31. Mai kündigen und neu verhandeln zu wollen. Er will notfalls mit Arbeitskampfmaßnahmen durchsetzen, dass Auszubildende künftig unbefristet übernommen werden. Für jeden Betri
Die SPD hat ihre Zustimmung zum Atomausstieg an die Bedingung geknüpft, dass es ein konkretes Datum gibt und dass die alten Meiler abgeschaltet bleiben: "Wir wollen den schnellen Ausstieg ohne Wenn und Aber. Die Altmeiler und Krümmel müssen abgeschaltet bleiben", sagte SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann der "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Er forderte zudem: "Der Strom muss für Verbraucher und Unternehmen bezahlbar bleiben. Die
Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche hat den raschen Atomausstieg der Bundesregierung kritisiert und auf die Gefahren für die deutsche Industrie hingewiesen. In einem Interview mit der "Bild-Zeitung" (Montagausgabe) sagte Zetsche: "Es gibt einige Risiken für den Industriestandort Deutschland. Die Abkehr von einer bezahlbaren Energieversorgung ist klar ein Risiko." Die Entscheidungen der Politik nach der Atomkatastrophe in Japan seien "sehr stark von Emotionen g
Der Wiesbadener Karbon-Hersteller SGL Carbon pocht auf seine Unabhängigkeit und sieht sich nicht bloß als Zulieferer für BMW und Volkswagen: "In der Öffentlichkeit hat man uns sehr schnell BMW zugeordnet", sagte Robert Koehler, der Vorstandsvorsitzende der im Börsenindex MDAX gelisteten Firma, der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe). Dabei seien "Leichtbaumaterialien für die Automobilbranche nur eines von vielen Geschäftsfelde
Der Aufsichtsrat des Essener Energiekonzerns RWE hat nach Informationen des Nachrichten-Magazins "Der Spiegel" für Anfang August überraschend zu einer Sondersitzung geladen. Einziger Tagesordnungspunkt: Die Energiewende und somit auch die umstrittene Rolle von RWE-Chef Jürgen Großmann. Großmann steht nicht nur wegen seines kompromisslosen Pro-Atom-Kurses in der Kritik. Ihm wird auch angekreidet, dass er bereits seit Monaten versucht, ausländische Fusions
Die Tschechische Republik ist der wichtigste Rohholz-Lieferant für Deutschland. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Rund ein Fünftel der gesamten deutschen Rohholzeinfuhren, und zwar 1,3 Millionen Kubikmeter im Wert von 87 Millionen Euro, kam demnach im Jahr 2010 aus dem östlichen Nachbarland. Insgesamt standen deutschen Rohholz-Exporten von 3,3 Millionen Kubikmeter im Wert von 265 Millionen Euro Einfuhren von 6,8 Millionen Kubikmeter Rohholz im Wert von 424 Mi
Die Auftragseingänge im deutschen Bauhauptgewerbe sind im März 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Dabei nahm die Baunachfrage im Hochbau um 5,8 Prozent zu, im Tiefbau dagegen um 1,6 Prozent ab. Der Gesamtumsatz belief sich im März 2011 auf rund 6,6 Milliarden Euro und stieg damit gegenüber dem Vorjahr um 21,3 Prozent. Ende März 2011 waren in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 702.000 Personen
Hildegard Müller, Chefin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), fordert von der Bundesregierung "Klarheit" über die angekündigte "begrenzte Förderung des Neubaus von Kraftwerken". Es müsse genau untersucht werden, "ob Marktanreize allein in Zukunft noch ausreichen, um neue Kraftwerke zu bauen", sagte sie dem "Tagesspiegel" (Sonntagsausgabe). Schon im Energiekonzept des vergangenen Herbstes hatte die Bundesregi
In Deutschland sind 2011 erstmals mehr Blu-ray-Player als DVD-Spieler verkauft worden. Wie der Branchenverband Bitkom am Donnerstag mitteilte, wurden insgesamt zwei Millionen Geräte der Nachfolgetechnologie Blu-ray verkauft. Hingegen lagen die Verkaufszahlen von DVD-Spielern mit 1,7 Millionen Geräten dahinter. Der Absatz mit Blu-ray-Playern steigt in diesem Jahr um 70 Prozent. Der Umsatz erhöhte sich um 65 Prozent auf fast 350 Millionen Euro. Er ist damit mehr als doppelt so hoch