Der frühere SPD-Politiker Wolfgang Clement hat vor rot-rot-grünen Gedankenspielen gewarnt. "Die Unterschiede zwischen SPD und Linkspartei in der Außen-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik sind so gewaltig, dass ein solches Bündnis für die Bundesrepublik einer politischen Katastrophe gleichkäme", sagte Clement dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Wenn der linke Parteiflügel auf eine Koalition mit der Linkspartei drängen sollte, droht
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat eine Abschaffung des Solidaritätszuschlags ausgeschlossen. "Der Soli bleibt", sagte Seehofer im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin "Focus". Er wolle nur das versprechen, was auch zu halten sei, so der CSU-Chef. Es werde "keine neuen Schulden geben, sondern nach Möglichkeit einen Abbau der Altschulden". Es gebe aber auch keine zusätzlichen Belastungen des Steuerzahlers, versprach Seehofer. D
Der Ehemann von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Joachim Sauer, beschwert sich nach Aussage der Kanzlerin nur selten über das von Merkel zubereitete Essen. In dem noch unveröffentlichten CDU-Wahlprospekt für die Bundestagswahl, aus dem das Nachrichtenmagazin "Focus" zitiert, präsentiert sich die Parteivorsitzende auch als Haus- und Ehefrau. Sie erzählt darin, dass ihr Mann an ihrer Kartoffelsuppe und ihren Rouladen meist wenig auszusetzen hat. "Mein Ma
FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle hat sich dagegen ausgesprochen, eine Ampelkoalition formal auf einem Sonderparteitag der Liberalen auszuschließen. "Wir haben eine Woche vor der Bundestagswahl die bayerische Landtagswahl. Da ist es schwierig, noch einen Parteitag unterzubringen", sagte Brüderle der "Welt am Sonntag". Allerdings werde es am 12. September bei einem Wahlkonvent in Mainz "eine klare Aussage gegen die Ampel geben". Die Forderung nach e
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) wünscht sich, in der kommenden Legislaturperiode bei einer Regierungsbeteiligung der CDU dieses Amt erneut auszuüben. Auf die Frage der "Welt am Sonntag", ob sie gerne Arbeitsministerin bleiben würde, antwortete sie. "Ja, das würde ich gern". Als Ziel gab sie an, in Deutschland Vollbeschäftigung zu erreichen. "Das kann der Arbeitsmarkt schaffen", sagte von der Leyen. Ins Gesundheitsministeri
Der Spitzenkandidat der Linkspartei, Gregor Gysi, ist davon überzeugt, dass die Staatsanwaltschaft gegen ihn keine Anklage wegen eidesstattlicher Falschaussage im Zusammenhang mit angeblichen Stasi-Kontakten erheben wird. Gysi sagte "Bild am Sonntag": "Ich halte es für ausgeschlossen, dass die Staatsanwaltschaft Anklage gegen mich erheben wird. Ich habe keine falsche eidesstattliche Versicherung abgegeben. Das wird auch der Staatsanwalt einsehen." Gysi hat nach eige
Auch sieben Wochen vor der Bundestagswahl hat keines der beiden politischen Lager eine Mehrheit. Im aktuellen Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich im Auftrag von "Bild am Sonntag" erhebt, kommt die Union auf unverändert 40 Prozent und die FDP weiter auf 5 Prozent. Damit liegt Schwarz-Gelb zusammen bei 45 Prozent. Die SPD verharrt bei 25 Prozent, die Grünen stehen weiterhin bei 13 Prozent und die Linkspartei bei 8 Prozent. Damit wäre SP
Der Spitzenkandidat der Linkspartei, Gregor Gysi, hat SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück schon abgeschrieben. Gysi sagte "Bild am Sonntag": "Steinbrück hat nach meiner Überzeugung so gut wie keine Chance, Merkel abzulösen." Und weiter: "Steinbrück wird nach der Wahl lieber wieder Vorträge halten. Das kann man in seinem Fall auch verstehen." Zur Begründung sagte Gysi: "Er wirkt arrogant und verkehrt für einen Sozialdemokr
Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach fordert eine unverzügliche Aufklärung über ein vermeintlich staatlich finanziertes Doping in der BRD. "Wir müsse klären: Ist es richtig, dass mit Wissen des Bundes und unter Einsatz von Steuermitteln systematisches Doping gefördert wurde? Wer hat das auf welche Weise veranlasst? Und wie lange hat diese Praxis gedauert?", sagte Bosbach der "Welt am Sonntag". Eine solche Praxis sei "unter keinen Gesichts
Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt sieht ihre Partei für den Bundestagswahlkampf auch ohne Unterstützung durch Joschka Fischer gut gerüstet. "Wir kämpfen mindestens genauso leidenschaftlich wie damals Joschka Fischer", sagte die Grünen-Politikerin dem "Tagesspiegel" (Sonntagausgabe). "Wir leben in anderen Zeiten und haben andere Spitzenkandidaten." Fischer wurde in seiner eigenen Partei wegen seines energischen, aggress