Nach NRW-Wahl: Bayer-Chef fordert von Rot-Grün Besinnung auf Industrie

Nach der Wahl zum Düsseldorfer Landtag hat der Vorstandsvorsitzende des Leverkusener Chemie- und Pharmakonzerns Bayer, Marijn Dekkers, SPD und Grüne dazu aufgefordert, sich auf die Industrie zu besinnen. Das Land sollte sich wieder auf seine Stärken besinnen, sagte der Bayer-Chef dem "Tagesspiegel" (Dienstagausgabe). "Dazu gehört seit jeher eine starke Industrie", betonte Dekkers im Gespräch mit der Zeitung. Bei der Landtagswahl am gestrigen Sonntag k

BVB-Geschäftsführer Watzke wirbt für Kanzlerkandidat Steinbrück

Der Geschäftsführer von Borussia Dortmund, Hans-Joachim Watzke, hat sich für den ehemaligen Finanzminister Peer Steinbrück als Kanzlerkandidaten der SPD ausgesprochen. "Es wäre gut für Deutschland, würde Peer Steinbrück Kanzlerkandidat der SPD", wird Watzke in der Biografie "Peer Steinbrück" zitiert, wie "Welt online" berichtet. Das Buch des "Welt"-Korrespondenten Daniel Friedrich Sturm erscheint in dieser Woche

CSU-Politikerin Bär fordert Sondertopf für Kita-Ausbau

Die familienpolitische Sprecherin der Union, Dorothee Bär (CSU), hat sich dagegen ausgesprochen, zusätzliche Mittel aus dem Etat von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) für den Kita-Ausbau zur Verfügung zu stellen und ihrerseits einen Sondertopf gefordert. "Es kann nicht sein, dass zusätzliche Mittel aus unserem Familien-Etat zulasten anderer familienpolitischer Leistungen fließen, wenn dann muss es hier einen Sondertopf geben", sagte si

Grünen-Politiker Palmer gegen Festlegung auf Rot-Grün

Der grüne Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer hat die Festlegung von Grünen-Chefin Claudia Roth auf ein rot-grünes Bündnis im Bund als Konsequenz aus der NRW-Wahl kritisiert. "Ich freue mich sehr über den Rückenwind aus NRW für uns Grüne und über die Bestätigung der rot-grünen Landesregierung. Ich wehre mich aber dagegen, dass die Parteivorsitzende Claudia Roth jetzt versucht, uns Grüne mit der SPD einzumauern",

Thüringer Linken-Chef bringt Gysi für Parteivorsitz ins Gespräch

Der thüringische Linksparteivorsitzende Knut Korschewsky hat Linksfraktionschef Gregor Gysi als neuen Vorsitzenden der Linkspartei ins Spiel gebracht, sollte sich die Partei nicht auf einen Konsenskandidaten einigen können. "Es gibt neben Oskar Lafontaine und Dietmar Bartsch noch Gregor Gysi, der durchaus in der Lage wäre, die Partei in die nächste Bundestagswahl zu führen – auch als Parteivorsitzender", sagte Korschewsky der "Mitteldeutschen Zeitung"

Nach NRW-Wahl: CDU-Politiker Strobl empfiehlt seiner Partei Profilschärfung

Baden-Württembergs CDU-Chef Thomas Strobl empfiehlt seiner Partei als Lehre aus der verlorenen NRW-Wahl eine Profilschärfung. "Wir können bei Themen wie der Kriminalitätsbekämpfung und der Vorratsdatenspeicherung mit einem klaren Kurs unser Profil weiter schärfen", sagte Strobl der "Schwäbischen Zeitung". Darüber hinaus sei es wichtig, ein noch klareres Bekenntnis zum Wirtschafts – und Industriestandort Baden-Württemberg und Deutsc

BGA-Präsident Börner fordert von CDU Änderungen in Wirtschaftspolitik

Der Präsident des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Anton F. Börner, hat die Bundes-CDU aufgefordert, angesichts des Wahldebakels in Nordrhein-Westfalen programmatische Konsequenzen bei ihrer Wirtschaftspolitik zu ziehen. "Es wird niemanden verwundern, dass die wirtschaftspolitischen Vorstellungen von Herrn Lindner, FDP, der Wirtschaft näher stehen, als die von Bundesumweltminister Norbert Röttgen oder dem CDU-Fraktionsvorsitzend

Lafontaine ist zur Rückkehr an Spitze der Linkspartei bereit

Oskar Lafontaine, ehemaliger Vorsitzender der Partei Die Linke, hat sich bereit erklärt, wieder an die Spitze der Linken zurückzukehren. Eine tatsächliche Kandidatur hänge aber vom Ergebnis der Sitzungen des Bundesvorstands und der Landesparteichefs am Montag ab: "Ich werde mir zuerst anhören, was die anderen sagen", sagte Lafontaine einen Tag nach der Wahl in Nordrhein-Westfalen im Deutschlandradio Kultur. "Es kann ja auch sein, dass niemand jetzt nach di

Unions-Politiker gegen CDU-Neuausrichtung

Trotz des Debakels ihrer Partei bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen und der Forderung aus der Wirtschaft, daraus Konsequenzen zu ziehen, sehen CDU-Politiker keine Notwendigkeit für einen Kurswechsel. "Die CDU ist und bleibt die Volkspartei. Arbeitnehmer und Wirtschaft werden sich nicht dort wohler fühlen, wo Steuern und Abgaben erhöht werden", sagte Unions-Fraktionsvize Michael Meister "Handelsblatt-Online". Die CDU sei zudem die Zukunftspartei. Sie hab

Steinmeier sieht SPD nach NRW-Wahl auch bundesweit im Aufwärtstrend

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier sieht seine Partei nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen auch bundesweit im Aufwärtstrend. "Wenn die SPD in den Ländern überall gewinnt, jetzt auch nach der Schleswig-Holstein-Wahl die Mehrheit im Bundesrat übernommen hat, dann können Sie darin doch einen Trend ablesen, der jedenfalls nicht gegen uns läuft", sagte Steinmeier im Deutschlandfunk. Der Fraktionsvorsitzende zeigte sich optimistisch, da