Wie sehr uns in krisengeschüttelten Zeiten der Kompass abhandengekommen ist, zeigt ein Blick auf die Nachrichten. Am Dienstag lud die Bundesregierung zum Wirtschaftsgipfel. Kanzler Friedrich Merz (CDU) und sechs Minister warben um Investitionen. Unternehmen sagten 228 Milliarden Euro zu. Die Zufriedenheit war groß – Investitionen sichern schließlich den Wirtschaftsstandort. Vom Klimaschutz war an diesem Tag nicht die Rede.
Am Vorabend hatte Eintracht Frankfurt seine Mitgliederv
Niemand sollte glauben, dass diese ersten Schwalben schon einen herrlichen Sommer machen würden. Wenn die Investitionen jetzt anziehen, dann geschieht dies sozusagen als Vorschusslorbeeren auf die angekündigten Reformen bei den Sozialversicherungen, der Arbeitszeit und den Bürokratiehemmnissen. Es wäre fatal, wenn sich auf der Regierungsbank jetzt eine Stimmung breitmachen würde, die da lautet: Läuft ja. (…) Und noch eines muss passieren, damit Deutschland dauerha
Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Jörg Dittrich, erwartet vom neuen Bundesarbeitsminister Alexander Schweitzer (SPD), dass er die im Koalitionsvertrag vereinbarte flexible Arbeitszeit zeitnah umsetzt. Im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte Dittrich: "Minister Schweitzer muss endlich den Arbeitsmarkt flexibler machen und Betrieben wie Beschäftigten mehr Spielraum bei der Arbeitszeitgestaltung geben." Das
Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Jörg Dittrich, erwartet vom neuen Bundesarbeitsminister Alexander Schweitzer (SPD), dass er die zugesagten Reformen zeitnah umsetzt. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Dittrich: "Mit Respekt vor Person und Amt würde ich ihm gerne Zeit gönnen, um anzukommen. Die wirtschaftliche Lage lässt das aber nicht zu. Es gibt keine Schonfrist." Schweitzer müsse "umgehend an die Arbeit g
Wenn es nach Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU) geht, sollen die Bundesbürger noch jahrzehntelang weiter munter mit Öl heizen. Das Ampel-Verbot des Einbaus neuer Anlagen hat sie gekippt, zur Freude aller Parteien rechts der Mitte. Die völlig aus der Zeit gefallene Wahlfreiheit ist aber nicht nur klimapolitisch fatal, sie lässt nicht wenige Hausbesitzer in die Gefahr laufen, sich für einen langen Zeitraum in eine fatale Abhängigkeit von der Preispolit
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat sich vor dem EU-Gipfel gegen eine Aussetzung der CO2-Bepreisung gestellt. "Um es noch einmal deutlich zu machen: Die deutsche Industrie steht zu den Klimazielen und zum europäischen Emissionshandel, das ist ein klares Bekenntnis", sagte Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz, Dienstagsausgabe).
Italien und Tschechien haben vor dem am Donnerstag
Die von der Bundesregierung geplanten Kürzungen bei der Migrations- und Asylberatung könnten die Wohlfahrtsverbände im nächsten Jahr bis zu 630 Arbeitsplätze kosten. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (noz) unter Berufung auf Berechnungen der Arbeiterwohlfahrt (AWO).
Demnach ist die AWO selbst massiv betroffen. Dort sind 112 von 466 Stellen in der vom Bund geförderten Migrationssozialarbeit gefährdet – fast jeder vierte Arbeitsplatz. V
Die Bauindustrie erwartet wegen der gestiegenen Kosten einen weiteren Einbruch beim Wohnungsbau und hat die Regierung zum Eingreifen aufgerufen: "Um aus der Krise zu kommen, muss jetzt das Finanzierungsdebakel aufgelöst werden. Hier muss auch der Staat ein Eigeninteresse haben. Ein Finanzierungsturbo ist der einzige Turbo, der sofort Schub gäbe", sagte Baupräsident Olaf Demuth im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz, Samstagsausgabe).
Die Pläne der Linkspartei zur Vergesellschaftung von Wohnungen in Berlin haben nach den Worten von Bauindustrie-Präsident Olaf Demuth "schon jetzt eine verheerende Wirkung". "Baugesellschaften, die in Berlin Darlehen aufnehmen wollen, um dort Wohnraum zu schaffen, kommen nicht mehr an frisches Geld", sagte Demuth im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz, Samstagsausgabe). "Die Kreditgeber sind plötzlich zurückhaltender. Das
Halle. Der VW-Konzern plant offenbar, das Audi-Modell A8 ins Porsche-Werk nach Leipzig zu verlagern. "Wir stehen im engen Austausch mit Audi, um mögliche Produktions-Szenarien des A8 zu evaluieren", sagte eine Porsche-Sprecherin der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Samstag-Ausgabe). "Wir bitten aber um Verständnis, dass wir Planungsstände nicht weiter kommentieren."
Bisher wird der A8 im Audi-Werk im baden-württembergischen Neckarsulm produ