Der BDI verlangt Klarheit über die Rücknahme des sogenannten Verbrennerverbotes. "Es gibt seit Langem eine Vereinbarung, das de facto Verkaufsverbot neuer Diesel und Benziner in der EU ab 2035 aufzuheben, damit mehr Zeit für den Umstieg auf E-Mobilität bleibt", sagte die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Tanja Gönner, im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). "Aber der Gesetzentwurf l
Die Industrie hat Union und SPD zum Festhalten an den Reformen bei Rente, Gesundheit und Pflege aufgerufen. "Die Reformen sind Bedingung dafür, dass Deutschland wieder auf einen nachhaltigen Wachstumspfad kommt. Deswegen würde es ein bitteres Ende nehmen, wenn die Reformen gestoppt oder verwässert werden sollten", sagte Tanja Gönner, Hauptgeschäftsführerin vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Ze
Dass der VW-Vorstand in seiner breit angelegten Kürzungsstrategie nun auch noch zahlreiche Tarifverträge kündigen will, ist wirklich dreist. Das scheint der Dank dafür zu sein, dass Gewerkschaft und Betriebsrat den umstrittenen Stellenabbauplänen zähneknirschend zugestimmt haben.
Dabei hatte die Arbeiterseite bereits beim hart erkämpften Tarifabschluss 2024 den Abbau von 35.000 Jobs in Deutschland bis 2030 sowie Kürzungen von Boni und Zulagen hingenommen.
Unterzieht man den Hype um eine angebliche Renaissance der Atomkraft einem Realitätscheck, zeichnet sich ein klares Bild ab: Ungeachtet einer leichten Zunahme der nuklearen Stromproduktion ist der weltweite Anteil von Atomstrom auf ein 45-Jahres-Tief von 8,8 Prozent abgerutscht. Dies belegt klar, dass die Kernkraft mit dem rasanten Wachstum des globalen Strombedarfs und dem Wachstum der erneuerbaren Energien nicht Schritt halten kann.
Der aktuelle Statusreport zeigt zudem: Atomkraft im Jah
Das Problem ist, dass viele Menschen mit ihren Steuern das Deutschlandticket subventionieren, die schon froh wären, wenn bei ihnen überhaupt Busse und Bahnen regelmäßig führen. Gerade auf dem Land müsste viel Geld für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in die Hand genommen werden. Doch das fehlt auch deshalb, weil es für die Entlastung der Bus- und Bahnfahrer in Ballungsräumen ausgegeben wird. Ziel muss es sein, dass mehr Menschen von einem
Die Bundesregierung muss jetzt die Weichen stellen, damit ab 1. Januar, nach Auslaufen des Tankrabatts, ein Klimageld ausgezahlt werden kann – und wenn die Spritpreise dann weiterhin so hoch sein sollten wie derzeit, auch noch ein Zuschlag für einkommensschwache Haushalte und gesonderte Hilfen für Unternehmen. Sollte die Koalition das wieder auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschieben, muss sie sich nicht wundern, wenn sich die Leute frustriert abwenden.
Die sächsische Kleinstadt Heidenau ist weit weg. Und doch betrifft das, was der dortige Gemeinderat jetzt beschlossen hat, uns alle oder sollte uns alle betreffen. Denn die mit Stimmen von AfD, der CDU und einer lokalen Gruppierung getroffene Entscheidung, Stolpersteine auf öffentlichem Grund zu verbieten, sendet ein fatales Signal: Erinnern stört, macht Arbeit, wir sind dem überdrüssig.(…) Doch Stolpersteine sind keine toten Steine. Sie sind eine sehr persönliche
Halle. Die US-Rüstungsfirma Covenant schreibt für die Produktion von Marschflugkörpern in Leipzig die ersten Stellen aus. Neben Führungskräften, wie einem Werk- und Produktionsleiter, werden auch technische Produktionsmitarbeiter gesucht. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstag-Ausgabe).
Das Unternehmen listet auf der Firmenhomepage die Stellen und erforderlichen Qualifikationen auf. So werden Produktionsmitarbeiter zur "Durchfü
Der neue Chef der Meyer Werft, Dr. André Walter, geht mit großer Zuversicht in die Restrukturierung des finanziell angeschlagenen Traditionsunternehmens und sieht den Kreuzfahrtschiffbauer auf einem guten Kurs. "Die Werft hatte finanzielle und wirtschaftliche Probleme, das ist bekannt. Aber es gibt einen klaren Plan, um da herauszukommen, und den arbeiten wir jetzt konsequent ab", sagte der 60-jährige Manager im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitu
Sinkende Strompreise verspricht die US-Umweltbehörde EPA den Bürgern. Grund ist die Aufhebung zentraler Vorschriften zur Begrenzung klimaschädlicher Treibhausgasemissionen von Kohle- und Gaskraftwerken. Dass der Behördenchef von Donald Trumps Gnaden, Lee Zeldin, dies auch noch bei einem G20-Ministertreffen angekündigt hat, kann man nur als bewusste Provokation interpretieren.
Mit dem billigen Strom wird es freilich nichts werden. Das gilt nicht nur auf lange Sicht, wenn