Abfahrtszeiten und Gleise sollen in Echtzeit in einer neuen App auf dem Handy angezeigt werden, an den Bahnhöfen Tausende neue Bildschirme installiert werden. Die künstliche Intelligenz soll für präzise Auskünfte sorgen. Das hört sich gut an, als Bahnfahrer hat man aber viele Aktionsprogramme kommen und gehen sehen. Die Qualität verbessert haben sie nicht. Das liegt daran, dass sie Symptome behandeln, nicht jedoch die Ursache der Probleme. Der Schienenkonzern b
Der Rückstand des deutschen Luftverkehrs auf die Entwicklung der Branche im Rest Europas ist so groß wie noch nie seit Ende der Corona-Pandemie. Zu diesem Ergebnis kommt eine bisher unveröffentlichte Erhebung des Bundesverbandes der Deutschen Fluggesellschaften (BDF), aus der die "Neue Osnabrücker Zeitung" (noz) zitiert.
Demnach verharrte das angebotene Sitzplatzvolumen bei Flügen von und nach Deutschland im ersten Halbjahr 2026 bei 87 Prozent im Vergleich zu
Niedrige Preise und die jüngste Hitzewelle verschärfen die wirtschaftliche Lage vieler Landwirtschaftsbetriebe in Sachsen-Anhalt. "Viele Höfe geraten in Liquiditätsengpässe", sagte Sachsen-Anhalts Bauernpräsident Olaf Feuerborn der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Freitag-Ausgabe). Das nehme Ausmaße an, die so bislang nur vereinzelt beobachtet wurden.
Zwar habe das feuchte Frühjahr zunächst gute Ertragsaussichten versprochen
Von wegen noch einmal günstig vollmachen. Obwohl sich an der Versorgung mit Öl nichts geändert hat, werden Benzin und Diesel über Nacht teurer. (…)
Die Weltenergieagentur geht davon aus, dass im nächsten Jahr Ölförderung und Transport das Vorkriegsniveau erreichen werden. Die Preise sind bereits beinahe dort wieder angekommen.Die Öl-Giganten kommen mit ihrer Abzocke durch, weil es kaum Wettbewerb gibt. (…)
Der linke Europapolitiker Martin Schirdewan hat die neuen EU-Zölle auf Stahlimporte verteidigt. "Die europäische Stahlindustrie muss vor unfairem Wettbewerb geschützt werden", sagte der Ko-Vorsitzende der Linksfraktion im Europaparlament im Interview mit der Zeitung nd.DerTag (Mittwochausgabe).
Zölle allein reichen aus Sicht von Schirdewan aber nicht aus: "Wir brauchen eine europäische Industriepolitik aus einem Guss, die Investitionen an harte soziale Kr
Umweltschützer sind schuld an quälend langsamen Genehmigungsverfahren und jahrelangen Verzögerungen bei zentralen Verkehrsprojekten. Dieser Satz ist zwar völliger Unsinn, wie nicht nur die Fehlplanungen bei Megaprojekten wie dem Flughafen BER und Stuttgart 21 belegen, und Vertreter der Bundesregierung würden ihn so auch nicht in den Mund nehmen. Aber das jetzt vom Bundestag beschlossene Infrastruktur-Zukunftsgesetz ist genau mit diesem Vorurteil gebacken. Die schwarz-rot
Es ist ein Einschnitt für die Gewerkschaftsbewegung: Hans-Jürgen Urban, geschäftsführender Vorstand der IG Metall, zieht sich nach bald zwanzig Jahren von seinem Posten zurück und geht am 30. Juni in den Ruhestand – und das, obwohl er noch bis 2027 hätte weitermachen können. "Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, noch zu bleiben. Aber der Kampf um die Zukunft des Sozialstaates, der Demokratie und der Gewerkschaften wird weit länger dauer
Es geht nicht um Angstmache, es geht um das Anerkennen der Wirklichkeit, um dann endlich ins Tun zu kommen. Klimaschutz ist wichtig, er dämmt die Ursachen für die steigenden Temperaturen im besten Fall langfristig ein. Kurz- und mittelfristig wird es ohne Klimaanpassung nicht gehen. Städte müssen sich verändern, wenn man es dort das ganze Jahr aushalten will. Dickere Wände, kleinere Fenster, außen liegende Läden, Schirmkonstruktionen auf öffentlichen
Angesichts des anhaltenden Rückgangs von Industrie-Arbeitsplätzen warnt der Arbeitgeberverband NiedersachsenMetall vor einer gravierenden Deindustrialisierung in Deutschland und fordert ein rasches politisches Gegensteuern. "Deutschland verliert schleichend industrielle Substanz", sagte Hauptgeschäftsführer Volker Schmidt im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). Schmidt betonte weiter: "Denn wo Investitionen ausbleiben, Produkt
Köln. SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf will die unterschiedliche Altersversorgung von Beamten und Angestellten beenden. "Für mich ist der entscheidende Punkt zur Stabilisierung unseres Rentensystems, dass endlich alle in das gleiche System einzahlen", sagte Klüssendorf dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwochausgabe). Dies betreffe zu verbeamtende Menschen genauso wie Politiker und Ärzte oder Anwälte, die sich "bislang mithilfe eig