Dürre-geplagte Bio-Höfe – Branchenverband hofft auf Kundentreue / BÖLW-Vorsitzende Andres: „Jeder Cent in Bio ist eine Investition in Resilienz“

Dürre-geplagte Bio-Höfe – Branchenverband hofft auf Kundentreue / BÖLW-Vorsitzende Andres: „Jeder Cent in Bio ist eine Investition in Resilienz“

Osnabrück. Angesichts der diesjährigen Wetterextreme und drohender Ertragsausfälle bei Sommergetreide, Gemüse und Kartoffeln hat die Vorsitzende des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Tina Andres, an die Verbraucher appelliert, den regionalen Bio-Betrieben treu zu bleiben. "Der Klimawandel macht vor Bio nicht Halt. Für Bio-Bäuerinnen und -Bauern ist es jetzt wichtig, dass ihre Kundschaft ihnen angesichts der klimatischen Herausforderung

Kommentar von „nd.DerTag“ zu den Waldbränden in Deutschland

Kommentar von „nd.DerTag“ zu den Waldbränden in Deutschland

Im Eifelstädtchen Hürtgenwald mussten am Freitagmorgen 2000 Menschen wegen eines Waldbrands evakuiert werden. Verglichen mit den Evakuierungszahlen aus Frankreich und Spanien, die in den vergangenen Wochen für Schlagzeilen sorgten, mag das nach wenig klingen. Für einen Waldbrand in Deutschland ist die Zahl allerdings enorm hoch. Selbst bei großen Bränden wie in Treuenbrietzen 2022 oder der Lübtheener Heide 2019 mussten weniger Menschen evakuiert werden. Besond

Rentenexperte Bofinger lehnt österreichisches Renten-Modell für Schwerarbeiter ab / Mitglied der Rentenkommission warnt vor Abgrenzungsproblemen und Bürokratie

Rentenexperte Bofinger lehnt österreichisches Renten-Modell für Schwerarbeiter ab / Mitglied der Rentenkommission warnt vor Abgrenzungsproblemen und Bürokratie

Der Ökonom Peter Bofinger lehnt die vom Parlamentarischen Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Dirk Wiese, ins Spiel gebrachte Schwerarbeitspension nach österreichischem Modell für Deutschland ab. "Das Österreich-Modell würde zu Rechtsstreitigkeiten und massiven Abgrenzungsproblemen führen, welcher Beschäftigte überhaupt als Schwerarbeiter gilt", sagte Rentenkommissionsmitglied Bofinger im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker

Stresstest für die gesamte Volkswirtschaft

Stresstest für die gesamte Volkswirtschaft

Besonders folgenschwer ist das Niedrigwasser am Rhein. Der Strom ist nicht nur ein wichtiger Transportweg. Kraftwerke, Chemie-, Stahl- und andere Industriebetriebe und Raffinerien nutzen sein Wasser für Kühlung und Produktion. (…) Produktionsdrosselungen und Lieferkettenbrüche bedeuten steigende Preise bis hin zum Endverbraucher. Niedrigwasser ist deshalb kein Randphänomen der Schifffahrt, sondern ein harter Standortfaktor und ein Stresstest für die gesamte Volkswirtsc

Energiepolitik – Katherina Reiche ist eine Fehlbesetzung

Energiepolitik – Katherina Reiche ist eine Fehlbesetzung

Erneuerbare Energien sind kein Nischenthema mehr, sondern ein bedeutender Standortfaktor. Sogar China baut die erneuerbaren Energien rasant aus, wenngleich bei dem exponentiell steigenden Energiehunger des Riesenreiches auch noch Atom-, Öl- und Gaskraftwerke gebaut werden. Eine Wirtschaftsministerin, welche die Energie-Transformation nur verwaltet oder gar verzögert oder falsche Wege geht, statt sie aktiv zu gestalten und energisch voranzutreiben, brauchen wir nicht. Denn wenn sich die

Kassen-Skandal: Verbraucherschützer rügen „verzockte“ Kassen-Millionen / Vzbv fordert lückenlose Aufklärung nach riskanten Finanzgeschäften -„Beitragsgelder dürfen nicht zur Spekulationsmasse werden“

Kassen-Skandal: Verbraucherschützer rügen „verzockte“ Kassen-Millionen / Vzbv fordert lückenlose Aufklärung nach riskanten Finanzgeschäften -„Beitragsgelder dürfen nicht zur Spekulationsmasse werden“

Osnabrück. Angesichts mutmaßlich verzockter Millionen an Beitragsgeldern hat der Verbraucherzentrale Bundesverband riskante Finanzgeschäfte der gesetzlichen Krankenkassen scharf verurteilt. "Beitragsgelder dürfen nicht zur Spekulationsmasse werden", sagte der Leiter des Teams Gesundheit, Thomas Moormann, im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). "Wenn die Verbraucherinnen und Verbraucher ab dem kommenden Jahr ihre Gürtel a

„nd.DerTag“: Gegen den KI-Leinenzwang – Kommentar zur neuen Sicherheitsallianz von US-Hard- und Software-Konzernen

„nd.DerTag“: Gegen den KI-Leinenzwang – Kommentar zur neuen Sicherheitsallianz von US-Hard- und Software-Konzernen

Was tut man gegen einen "Rottweiler, der sich am Problem festbeißt und nicht mehr loslässt, bis es gelöst ist"? So bewirbt die KI-Firma Open-AI ihre zunehmend aggressiven Produkte. Geht es nach einer neuen Sicherheitsallianz von rund 30 US-Hardware- und Softwarekonzernen, bestünde der beste Schutz in öffentlich zugänglichen Instrumentenkästen, aus denen sich jeder nach seinem Bedarf gegen Gebühr bedienen kann.

Dass KI-Agenten ein erhebliches Ge

Betreiber von Giftmülldeponie in Sachsen-Anhalt ist insolvent

Betreiber von Giftmülldeponie in Sachsen-Anhalt ist insolvent

Halle. Die Grube Teutschenthal Sicherungs-GmbH (GTS), Betreiberin der Untertagedeponie im ehemaligen Salzbergwerk bei Teutschenthal, hat Insolvenz angemeldet. "Der Betrieb läuft zunächst weiter", teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung aus Halle mit. Die Löhne der etwa 100 Beschäftigten seien für die kommenden drei Monate durch das Insolvenzgeld gesichert. In dem ehemaligen Salz-Bergwer

„nd.DerTag“: KI-Regulierung als Luftnummer – Kommentar zum Zwischenfall beim Testlauf neuer KI-Modelle der US-Techfirma Open-AI

„nd.DerTag“: KI-Regulierung als Luftnummer – Kommentar zum Zwischenfall beim Testlauf neuer KI-Modelle der US-Techfirma Open-AI

Wie gefährlich ist Künstliche Intelligenz (KI)? Der aktuelle Vorfall mit dem aus dem Ruder gelaufenen Test neuer Modelle beim US-Softwarekonzern Open-AI gibt der schon lange laufenden Debatte neue Nahrung. Das Unternehmen selbst gibt sich reumütig und räumt ein, in dem letztlich glimpflich abgelaufenen Vorfall fahrlässig gehandelt zu haben. Und verspricht künftig bessere Sicherheitsvorkehrungen.

Doch dabei kann man es nicht belassen, denn es geht nicht um einen Ein

12-Uhr-Regel an Tankstellen in Sachsen-Anhalt massenhaft verletzt

12-Uhr-Regel an Tankstellen in Sachsen-Anhalt massenhaft verletzt

Halle – Die seit April gültige 12-Uhr-Regel an Tankstellen ist in Sachsen-Anhalt seit ihrem Bestehen in mehreren tausend Fällen nicht eingehalten worden. Wie die in Halle (an der Saale) erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Samstagsausgabe) unter Berufung auf das Landeswirtschaftsministerium berichtete, sind bisher rund 10.000 Abweichungen registriert worden. Betroffen war demnach allein im April jede dritte Tankstelle im Land – 151 von 450 Stationen.

Eine Ministeriumssprecherin betont