Halle. Die Stilllegung des Chemiewerks von Leuna Polyamid könnte das Land Sachsen-Anhalt weitere Millionen kosten. Das Landesverwaltungsamt hat nach eigenen Angaben die Kosten eines sicheren Abfahr- und Sicherungsprozesses des insolventen Chemiebetriebs gutachterlich bewerten lassen. Das Ergebnis: Die voraussichtlichen Kosten werden auf 30 Millionen Euro geschätzt. "Eine solche Kostenschätzung ist für die Gefahrenabwehr erforderlich", teilte die Behörde der in
Pallas Management muss die Sanierungen nicht nur langsamer, sondern klüger planen: erst belastbare Ausweichwege schaffen, dann die Hauptstrecke schließen. Der neue Verkehrsminister Steffen Bilger wiederum hat dafür zu sorgen, dass sich die Bahn nicht weiter von Notprogramm zu Notprogramm hangeln muss, sondern mit dauerhaft gesicherten Mitteln bauen kann. Die Bahn braucht einen verlässlichen Ausbaukurs über viele Jahre. Klar ist: Bevor Reisende und Wirtschaft sich wieder
Halle. Das große Chemiewerk des insolventen Unternehmens Leuna Polyamid droht, eine Industrieruine zu werden. "Wir haben bisher leider kein verbindliches Angebot eines Investors erhalten", sagte Geschäftsführer Martin Naundorf der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstag-Ausgabe). Die Anlagen würden bis Ende September noch produzieren, um Kundenaufträge abzuarbeiten. "Danach wollen wir die Anlagen in Eigenregie herunterfahren", so Nau
Dass sich der Vorstand verpflichtet hat, für die vier von Schließung bedrohten Werke Alternativen zur VW- beziehungsweise Audi-Produktion zu finden, kann der Betriebsrat sich auf die Fahnen schreiben. Hauptsache, der Vorstand versucht nicht nur, Zeit zu schinden, sondern bemüht sich ernsthaft um tragfähige Perspektiven. Was die Kosten angeht, wird es VW auch in Zukunft nicht mit China aufnehmen können. Doch wenn es um Qualität geht, um Service, aber auch um Sicherh
Halle. Um Ostdeutschland wirtschaftlich voranzubringen, ist Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) offen für Sondergebiete. "Vielleicht muss man auch nachdenken, ob man Sonderwirtschaftszonen schafft", sagte Merz beim Besuch des Chemiestandortes Leuna. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung.
Sonderwirtschaftszonen sind abgegrenzte Gebiete, in denen gesetzliche Ausnahmeregeln, beispielsweise im Steuer-, Verwaltungs- oder Arbeitsrecht, gelten können, die In
Osnabrück. Die Sparmaßnahmen bei Volkswagen reichen nach Einschätzung des Automobilexperten Stefan Bratzel nicht aus, um aus der Krise zu kommen. "Einsparungen allein werden Volkswagen nicht retten", sagte der Leiter des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).
Zwar müsse VW "seine Kosten drastisch senken und das auch zügig". Die Überkapazitäten in den heimischen Werke
Osnabrück. Vor der entscheidenden Aufsichtsratssitzung bei VW in Wolfsburg an diesem Freitag appelliert Grünen-Co-Parteichef Felix Banaszak an die Konzernspitze, sowohl Werke als auch Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern. Auf die Auszahlung von Boni sollten die Vorstände verzichten. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte Banaszak: "Die VW-Spitze sollte ihren Kahlschlag auf Eis legen und beim Konfrontationskurs gegenüber Beschäftigten abr&
In Deutschland gibt es gerade viel aufzuklären: Schäden an der Strominfrastruktur in Brandenburg und in Nordrhein-Westfalen, eine Explosion in Augsburg. (…) Auffällig ist die Häufung der Vorfälle vor den Landtagswahlen und im Umfeld einer Bekanntmachung der Bundesregierung: Demnach ist Russland für den gescheiterten Drohnen-Anschlag in Leipzig verantwortlich. Die Nachricht von der russischen Täterschaft lässt erschauern: Die Atommacht Russland nimmt Deut
Nahezu jedes Popelunternehmen schickt seine Chefs in Kurse für Personalführung. Dort sollen sie lernen, "eine vertrauensvolle Beziehung zu den Mitarbeitern aufzubauen, um ein motiviertes Team erfolgreich zu den gesetzten Zielen zu führen", wie es im Managementsprech gerne heißt. Bei Volkswagen, immerhin Deutschlands größtem Industriekonzern bei Umsatz und Beschäftigtenzahl, hat die Führung offenkundig geschwänzt.
Der niedersächsische Bezirksvorsitzende der IG Metall in Niedersachsen kritisiert die diskutierten Sparpläne bei Volkswagen und die Kommunikation des Konzernvorstands. "Die Zeichen stehen auf Konflikt", sagte Thorsten Gröger im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). Es sei "klar, dass man eine Auseinandersetzung provoziert, die wir uns nicht wünschen. Aber auf die wir uns natürlich vorbereiten."