Köln. SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf will die unterschiedliche Altersversorgung von Beamten und Angestellten beenden. "Für mich ist der entscheidende Punkt zur Stabilisierung unseres Rentensystems, dass endlich alle in das gleiche System einzahlen", sagte Klüssendorf dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwochausgabe). Dies betreffe zu verbeamtende Menschen genauso wie Politiker und Ärzte oder Anwälte, die sich "bislang mithilfe eig
Die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden bekommen einen neuen Chefkontrolleur: Auf der Hauptversammlung der Mitteldeutschen Flughafen AG am Donnerstag soll der Luftfahrtexperte Karsten Mühlenfeld zum neuen Aufsichtsratschef gewählt werden, erklärten zwei mit den Vorgängen vertraute Personen der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Mittwoch-Ausgabe). Mühlenfeld wird die 60-jährige Hiltrud Werner ersetzen, die das Amt nach eigenen Abgaben abgeben wollte
Die Sanierung der finanziell angeschlagenen Papenburger Meyer Werft macht nach Angaben des scheidenden Geschäftsführers Bernd Eikens gute Fortschritte, wird das Unternehmen aber noch jahrelang fordern.
In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte der 61-jährige Manager mit Blick auf die finanzielle Stabilisierung des Schiffbauers: "Die Sanierung ist damit nicht abgeschlossen, der Pfad läuft noch bis Ende 2028."
Eingefleischte Militärs haben mit Zivilisten so ihr Problem. Diese tanzen gerne aus der Reihe, tolerieren auch mal andere Meinungen und kennen keinen unbedingten Gehorsam. Es ist, als ob zwei Welten aufeinanderprallen. So sieht es offenbar auch Rheinmetall-Chef Armin Papperger inzwischen: Er will den Mischkonzern in eine reine Waffenschmiede ummodeln. Und ist nun einen guten Schritt vorangekommen beim Versuch, die Autozuliefersparte loszuwerden.
Angesichts der laufenden Haushaltsverhandlungen warnt der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Joachim Rock, eindringlich vor den geplanten Einschnitten bei der sozialen Sicherung. "Die Kürzungspläne der Bundesregierung machen uns wirklich große Sorgen. Vor allem, dass an genau den Stellen gekürzt wird, wo wir ohnehin ein großes Armutsrisiko beobachten", sagte Rock im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zei
In der Debatte um die Reform des Arbeitszeitgesetzes hat der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Jörg Dittrich, sich für einen mehrjährigen Testlauf für eine flexible Wochenarbeitszeit ausgesprochen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte Dittrich: "Ich bin dafür, die Wochenhöchstarbeitszeit auszuprobieren. Wenn wir nach zwei oder drei Jahren feststellen sollten, dass es unerwünschte Auswüchse gibt, ko
Vor dem anstehenden Treffen der Bundesregierung mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden hat der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Jörg Dittrich, eine Senkung der Lohnzusatzkosten auf 40 Prozent als "Game Changer" für die Wirtschaft bezeichnet. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte Dittrich: "Wenn wir die Lohnzusatzkosten von fast 43 Prozent dauerhaft in Richtung 40 Prozent senken, reden wir über Entlastun
Für die Blockade der österreichischen Brennerautobahn durch Anwohner*innen gibt es viel Verständnis. Das ist bemerkenswert. Reisende nehmen stundenlange Wartezeiten und Umwege in Kauf – ähnlich wie bei einem Streik, der als legitimes Mittel der Interessenvertretung gilt. Dieses Wohlwollen ist keineswegs selbstverständlich.
Als die Letzte Generation Kreuzungen und Flughäfen blockierte, war die Empörung groß. Aktivist*innen wurden beschimpft, tätlich
Angesichts der schweren Vorwürfe gegen Bedienstete der Justizvollzugsanstalt Augsburg-Gablingen dringt der Bund der Strafvollzugsbediensteten (BSBD) auf konsequente personelle Konsequenzen, sollten sich die Straftaten bestätigen.
"Wenn JVA-Beamte sich kriminell verhalten – und das ist das passende Wort für diese Vorwürfe – gehören sie selbstredend vom Dienst suspendiert", sagte der BSBD-Vorsitzende René Müller im Gespräch mit der "Neuen O
Meldungen zu Cyberangriffen auf Krankenhäuser sind auch in Deutschland keine Seltenheit. Im Fokus der Angreifer stehen sensible Patientendaten, die vom Arztgeheimnis geschützt sind. Angaben zu Diagnosen, Therapien, Krankheits- und Genesungsverläufen sind ausschließlich Sache der Behandler und ihrer Patienten und gehen sonst niemanden etwas an. Entsprechend großer Druck entfaltet sich, wenn diese Daten gestohlen und zur Erpressung genutzt werden. Ein Desaster für d