Niemand sollte glauben, dass diese ersten Schwalben schon einen herrlichen Sommer machen würden. Wenn die Investitionen jetzt anziehen, dann geschieht dies sozusagen als Vorschusslorbeeren auf die angekündigten Reformen bei den Sozialversicherungen, der Arbeitszeit und den Bürokratiehemmnissen. Es wäre fatal, wenn sich auf der Regierungsbank jetzt eine Stimmung breitmachen würde, die da lautet: Läuft ja. (…) Und noch eines muss passieren, damit Deutschland dauerha
Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Jörg Dittrich, erwartet vom neuen Bundesarbeitsminister Alexander Schweitzer (SPD), dass er die im Koalitionsvertrag vereinbarte flexible Arbeitszeit zeitnah umsetzt. Im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte Dittrich: "Minister Schweitzer muss endlich den Arbeitsmarkt flexibler machen und Betrieben wie Beschäftigten mehr Spielraum bei der Arbeitszeitgestaltung geben." Das
Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Jörg Dittrich, erwartet vom neuen Bundesarbeitsminister Alexander Schweitzer (SPD), dass er die zugesagten Reformen zeitnah umsetzt. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Dittrich: "Mit Respekt vor Person und Amt würde ich ihm gerne Zeit gönnen, um anzukommen. Die wirtschaftliche Lage lässt das aber nicht zu. Es gibt keine Schonfrist." Schweitzer müsse "umgehend an die Arbeit g
Der BDI verlangt Klarheit über die Rücknahme des sogenannten Verbrennerverbotes. "Es gibt seit Langem eine Vereinbarung, das de facto Verkaufsverbot neuer Diesel und Benziner in der EU ab 2035 aufzuheben, damit mehr Zeit für den Umstieg auf E-Mobilität bleibt", sagte die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Tanja Gönner, im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). "Aber der Gesetzentwurf l
Die Industrie hat Union und SPD zum Festhalten an den Reformen bei Rente, Gesundheit und Pflege aufgerufen. "Die Reformen sind Bedingung dafür, dass Deutschland wieder auf einen nachhaltigen Wachstumspfad kommt. Deswegen würde es ein bitteres Ende nehmen, wenn die Reformen gestoppt oder verwässert werden sollten", sagte Tanja Gönner, Hauptgeschäftsführerin vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Ze
Der neue Chef der Meyer Werft, Dr. André Walter, geht mit großer Zuversicht in die Restrukturierung des finanziell angeschlagenen Traditionsunternehmens und sieht den Kreuzfahrtschiffbauer auf einem guten Kurs. "Die Werft hatte finanzielle und wirtschaftliche Probleme, das ist bekannt. Aber es gibt einen klaren Plan, um da herauszukommen, und den arbeiten wir jetzt konsequent ab", sagte der 60-jährige Manager im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitu
Pallas Management muss die Sanierungen nicht nur langsamer, sondern klüger planen: erst belastbare Ausweichwege schaffen, dann die Hauptstrecke schließen. Der neue Verkehrsminister Steffen Bilger wiederum hat dafür zu sorgen, dass sich die Bahn nicht weiter von Notprogramm zu Notprogramm hangeln muss, sondern mit dauerhaft gesicherten Mitteln bauen kann. Die Bahn braucht einen verlässlichen Ausbaukurs über viele Jahre. Klar ist: Bevor Reisende und Wirtschaft sich wieder
Osnabrück. Die Ökonomin Monika Schnitzer fordert die Bundesregierung auf, an der Abschaffung der "Rente mit 63" auch gegen Widerstände festzuhalten. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte Schnitzer: "Die Rente mit 63 wird von überdurchschnittlich gesunden Menschen genutzt. Durch den früheren Renteneinstieg beziehen sie zwei Jahre länger Rente – finanziert von den Beitragszahlern. Das ist unsolidarisch gegenüber den Jünger
Konzerne entscheiden mit ihren Investitionsplänen, ihren Standortentscheidungen und ihrem Umgang mit Zulieferern darüber, ob aus der geforderten wirtschaftlichen Erneuerung tatsächlich Wachstum und Beschäftigung werden. Ja, die Politik muss die Bedingungen für Investitionen verbessern. Doch auch die Konzerne sind in der Bringschuld.
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Osnabrück. In der Debatte um die anstehende Pflegereform fordert der Städtetag die Einführung einer Pflegevollversicherung. "So würden Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben, nicht mehr wegen der Pflegekosten in die Sozialhilfe fallen", sagte dessen Präsident Burkhard Jung (SPD) im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). Für die kommunalen Haushalte wäre eine solche Umstellung "Jahr für Jahr eine E