Ökonom Hüther: „Standort Deutschland schreckt nicht mehr ab“ / IW-Direktor sieht „normalen Strukturwandel statt Erosion“ – Verweis auf Anstieg der Direktinvestitionen

Ökonom Hüther: „Standort Deutschland schreckt nicht mehr ab“ / IW-Direktor sieht „normalen Strukturwandel statt Erosion“ – Verweis auf Anstieg der Direktinvestitionen

Osnabrück. Ökonom Michael Hüther rechnet mit einer Trendwende zu mehr Wirtschaftswachstum und hält Warnungen vor einer Deindustrialisierung für nicht triftig. "Wir sehen gerade Licht am Ende eines langen Tunnels. Ich gehe davon aus, dass wir in diesem Jahr mindestens ein Prozent Wachstum schaffen", sagte der Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz, Samstagsausgabe). "Schon im

Ökonom Hüther: „Standort Deutschland schreckt nicht mehr ab“ / IW-Direktor sieht „normalen Strukturwandel statt Erosion“ – Verweis auf Anstieg der Direktinvestitionen

Ökonom Hüther: „Standort Deutschland schreckt nicht mehr ab“ / IW-Direktor sieht „normalen Strukturwandel statt Erosion“ – Verweis auf Anstieg der Direktinvestitionen

Osnabrück. Ökonom Michael Hüther rechnet mit einer Trendwende zu mehr Wirtschaftswachstum und hält Warnungen vor einer Deindustrialisierung für nicht triftig. "Wir sehen gerade Licht am Ende eines langen Tunnels. Ich gehe davon aus, dass wir in diesem Jahr mindestens ein Prozent Wachstum schaffen", sagte der Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz, Samstagsausgabe). "Schon im

Leere Speicher: BSW kritisiert Gaslieferungen an die Ukraine / Reserven bald unter 20 Prozent? – Wagenknecht: „Wirtschaftsministerin sollte zurücktreten“

Leere Speicher: BSW kritisiert Gaslieferungen an die Ukraine / Reserven bald unter 20 Prozent? – Wagenknecht: „Wirtschaftsministerin sollte zurücktreten“

Osnabrück. Angesichts der sich einem Allzeittief nähernden Gasreserven hält das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) soeben angelaufene Gaslieferungen in die Ukraine für unverantwortlich. "Dass Deutschland Gas in die Ukraine liefert, während sich bei uns die Gasspeicher leeren, ist unglaublich. Bundeswirtschaftsministerin Reiche ist heillos überfordert und sollte zurücktreten", sagte BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht der "Neuen Osnabrücke

Ökonom Hüther: Merz muss gegenüber Xi unfaire Handelspraktiken adressieren / IW-Direktor fordert „selbstbewusstes Gespräch auf Augenhöhe“ – „Müssen nicht befürchten, von China überrollt zu werden“

Ökonom Hüther: Merz muss gegenüber Xi unfaire Handelspraktiken adressieren / IW-Direktor fordert „selbstbewusstes Gespräch auf Augenhöhe“ – „Müssen nicht befürchten, von China überrollt zu werden“

Osnabrück. Top-Ökonom Michael Hüther hat Bundeskanzler Friedrich Merz vor dessen Gesprächen mit der chinesischen Führung (an diesem Mittwoch) zu klaren Ansagen aufgerufen. "Er sollte adressieren, dass unfaire Handelspraktiken keinen langen Atem haben, sondern Gegenmaßnahmen provozieren. Das muss man den Chinesen sehr deutlich machen", sagte der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitu

Wirtschaftslage – Die Politik muss jetzt die Fesseln lösen

Wirtschaftslage – Die Politik muss jetzt die Fesseln lösen

Die Lage ist ernst, aber sie ist nicht hoffnungslos. Damit aus der Krise ein neuer Aufschwung wird, braucht es jetzt weniger staatliches Mikromanagement und mehr Vertrauen in das, was das Land so stark gemacht hat. Wenn die Politik die Fesseln löst, die sie der Wirtschaft über Jahrzehnte angelegt hat, wird aus dem heutigen Drama das Drehbuch für ein Comeback. Jetzt entscheidet sich, ob wir die Zukunft gestalten wollen oder nur noch resigniert nach hinten blicken.

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Österreichischer Finanzminister glaubt an mehrheitsfähige linke Wirtschaftspolitik

Österreichischer Finanzminister glaubt an mehrheitsfähige linke Wirtschaftspolitik

Der österreichische sozialdemokratische Finanzminister Markus Marterbauer findet, dass grundsätzlich "jede Erbschaft, so wie Arbeitseinkommen, ab dem ersten ersten Euro besteuert werden" sollte. Bei einer Vermögensteuer ginge es aber auch um die Wirkung auf die Demokratie – weswegen sie wiederum vor allem "die ganz Reichen" zahlen sollen, erklärt er im Interview mit "nd.Die Woche" (Freitagsausgabe).

Marterbauer ist Ur-Keynesianer und Verfechter

Kommentar von „nd.DerTag“ zu den alten Argumenten gegen Vermögensteuer und Co. Ranziges Mantra.

Kommentar von „nd.DerTag“ zu den alten Argumenten gegen Vermögensteuer und Co. Ranziges Mantra.

Berlin. Die deutsche Wirtschaft kommt seit geraumer Zeit nicht aus der Rezession, und das, obwohl gerade den großen Unternehmen unter anderem in der Coronakrise Milliarden an Staatsknete zugute kamen. Obwohl die Bundesrepublik seit Jahrzehnten eine Steueroase ist. Und obwohl trotz all der legalen Schlupflöcher Großaktionäre und Konzernlenker trotzdem noch jedes Jahr geschätzt 100 Milliarden Euro Steuern hinterziehen. Trotz all dieser "Pull-Faktoren" für

Bauen statt Regulieren

Bauen statt Regulieren

Justizministerin Stefanie Hubig nimmt sich einen realen Missstand vor: Kurzzeitmieten und möblierte Wohnungen werden oft genutzt, um mit teuren Pauschalen die Mietpreisbremse zu umgehen. (…) Doch noch so viele Verschärfungen des Mietrechts ändern nichts an der Kennziffer, die wirklich zählt: Hunderttausende Wohnungen fehlen. Solange Baurecht, Baukosten, Genehmigungen und Steuern Investoren und private Bauherren ausbremsen und selbst Gutverdiener immer größere Pro

Arbeitgeber-Chef Kampeter kritisiert Zögerlichkeit der Bundesregierung bei Reformen

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Bielefeld. Die deutschen Arbeitgeber kritisieren das Durcheinander von unterschiedlichen Reformvorschlägen und die Zögerlichkeit der Bundesregierung. Das sagte der Hauptgeschäftsführer der deutschen Arbeitgeberverbände, Steffen Kampeter, der in Bielefeld erscheinenden "Neuen Westfälischen" (Samstagausgabe). "Wir brauchen Veränderungen in unserem Land. Und richtig ist auch, dass diese nur gemeinsam mit der Bevölkerung unternommen werden k&oum

Arbeitszeiten – Faulheit ist nicht das Problem

Arbeitszeiten – Faulheit ist nicht das Problem

Anstatt die Arbeitnehmer anzublöken, sollte die Politik endlich ihre Hausaufgaben machen. Wer Wachstum will, braucht Anreize statt Zwang: Überstunden steuerfrei, Hinzuverdienstgrenzen rauf, Arbeitszeiten flexibler. Die neuerdings steuerbefreite Arbeit von Rentnern zeigt bereits, wie Erfolg aussieht. Flexibilität statt Bürokratie: Das ist das richtige Rezept gegen die Flaute, nicht der spätere Feierabend.

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Straubinger Tagblatt
Ressort Politik/Wirtschaft/Ve