Wirtschaftslage – Die Politik muss jetzt die Fesseln lösen

Wirtschaftslage – Die Politik muss jetzt die Fesseln lösen

Die Lage ist ernst, aber sie ist nicht hoffnungslos. Damit aus der Krise ein neuer Aufschwung wird, braucht es jetzt weniger staatliches Mikromanagement und mehr Vertrauen in das, was das Land so stark gemacht hat. Wenn die Politik die Fesseln löst, die sie der Wirtschaft über Jahrzehnte angelegt hat, wird aus dem heutigen Drama das Drehbuch für ein Comeback. Jetzt entscheidet sich, ob wir die Zukunft gestalten wollen oder nur noch resigniert nach hinten blicken.

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Österreichischer Finanzminister glaubt an mehrheitsfähige linke Wirtschaftspolitik

Österreichischer Finanzminister glaubt an mehrheitsfähige linke Wirtschaftspolitik

Der österreichische sozialdemokratische Finanzminister Markus Marterbauer findet, dass grundsätzlich "jede Erbschaft, so wie Arbeitseinkommen, ab dem ersten ersten Euro besteuert werden" sollte. Bei einer Vermögensteuer ginge es aber auch um die Wirkung auf die Demokratie – weswegen sie wiederum vor allem "die ganz Reichen" zahlen sollen, erklärt er im Interview mit "nd.Die Woche" (Freitagsausgabe).

Marterbauer ist Ur-Keynesianer und Verfechter

Kommentar von „nd.DerTag“ zu den alten Argumenten gegen Vermögensteuer und Co. Ranziges Mantra.

Kommentar von „nd.DerTag“ zu den alten Argumenten gegen Vermögensteuer und Co. Ranziges Mantra.

Berlin. Die deutsche Wirtschaft kommt seit geraumer Zeit nicht aus der Rezession, und das, obwohl gerade den großen Unternehmen unter anderem in der Coronakrise Milliarden an Staatsknete zugute kamen. Obwohl die Bundesrepublik seit Jahrzehnten eine Steueroase ist. Und obwohl trotz all der legalen Schlupflöcher Großaktionäre und Konzernlenker trotzdem noch jedes Jahr geschätzt 100 Milliarden Euro Steuern hinterziehen. Trotz all dieser "Pull-Faktoren" für

Bauen statt Regulieren

Bauen statt Regulieren

Justizministerin Stefanie Hubig nimmt sich einen realen Missstand vor: Kurzzeitmieten und möblierte Wohnungen werden oft genutzt, um mit teuren Pauschalen die Mietpreisbremse zu umgehen. (…) Doch noch so viele Verschärfungen des Mietrechts ändern nichts an der Kennziffer, die wirklich zählt: Hunderttausende Wohnungen fehlen. Solange Baurecht, Baukosten, Genehmigungen und Steuern Investoren und private Bauherren ausbremsen und selbst Gutverdiener immer größere Pro

Arbeitgeber-Chef Kampeter kritisiert Zögerlichkeit der Bundesregierung bei Reformen

Arbeitgeber-Chef Kampeter kritisiert Zögerlichkeit der Bundesregierung bei Reformen

Bielefeld. Die deutschen Arbeitgeber kritisieren das Durcheinander von unterschiedlichen Reformvorschlägen und die Zögerlichkeit der Bundesregierung. Das sagte der Hauptgeschäftsführer der deutschen Arbeitgeberverbände, Steffen Kampeter, der in Bielefeld erscheinenden "Neuen Westfälischen" (Samstagausgabe). "Wir brauchen Veränderungen in unserem Land. Und richtig ist auch, dass diese nur gemeinsam mit der Bevölkerung unternommen werden k&oum

Arbeitszeiten – Faulheit ist nicht das Problem

Arbeitszeiten – Faulheit ist nicht das Problem

Anstatt die Arbeitnehmer anzublöken, sollte die Politik endlich ihre Hausaufgaben machen. Wer Wachstum will, braucht Anreize statt Zwang: Überstunden steuerfrei, Hinzuverdienstgrenzen rauf, Arbeitszeiten flexibler. Die neuerdings steuerbefreite Arbeit von Rentnern zeigt bereits, wie Erfolg aussieht. Flexibilität statt Bürokratie: Das ist das richtige Rezept gegen die Flaute, nicht der spätere Feierabend.

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Straubinger Tagblatt
Ressort Politik/Wirtschaft/Ve

Arbeitsmarkt – Kein vorübergehender Durchhänger

Arbeitsmarkt – Kein vorübergehender Durchhänger

Unternehmen brauchen in diesem Umfeld nicht Appelle an "Standortpatriotismus", sondern verlässliche, investitionsfreundliche Rahmenbedingungen. Das heißt: weniger Bürokratie beim Einstellen, planbare Energiepreise, schnellere Genehmigungen und spürbare Entlastungen bei Abgaben und Lohnnebenkosten. Doch statt einer klaren Agenda, die Betriebe dazu animiert, Jobs zu schaffen, erlebt die Wirtschaft ein Hin und Her bei Industriestrom, Steuern und Arbeitsrecht, das viel

Die Wochenarbeitszeit ist kein Freibrief für Ausbeutung

Die Wochenarbeitszeit ist kein Freibrief für Ausbeutung

Dass die Regierung flankierend unter anderem Überstundenzuschläge steuerfrei stellen möchte, ist auch kein Nachteil – zumindest für jene, die solche Zuschläge erhalten. Letztlich geht es um eine Flexibilisierung und eine Anpassung des Erlaubten an die Anforderungen des jeweiligen Jobs, nicht um einen Zwang zu immer längeren Arbeitstagen. Dazu gehört aber auch, dass die Arbeitszeiten und Pausen genau erfasst werden: Die neuen Regeln dürfen kein Freibrief f&

Star-Investor Carsten Maschmeyer will deutsches Verwaltungspersonal „quasi komplett“ streichen / Maschmeyer: „Genehmigungen, Förderanträge, Verwaltungsakte: Das kann alles ein Computer machen“

Star-Investor Carsten Maschmeyer will deutsches Verwaltungspersonal „quasi komplett“ streichen / Maschmeyer: „Genehmigungen, Förderanträge, Verwaltungsakte: Das kann alles ein Computer machen“

In der Diskussion um den Bürokratieabbau in Deutschland hat der deutsche Finanzunternehmer und TV-Investor Carsten Maschmeyer ("Die Höhle der Löwen") eine nahezu vollständige Automatisierung deutscher Verwaltungsakte ins Spiel gebracht. "Die deutsche Verwaltung muss durch KI ersetzt werden, und zwar quasi komplett. Dann hätten wir eine Entscheidung binnen Sekunden. Damit wären wir endlich mal wieder weltweit Vorreiter", sagte der Tech-Experte im

Star-Investor Carsten Maschmeyer sieht keine Zukunft mehr für deutsche Autobauer um VW/ Maschmeyer: „Zombie-Unternehmen künstlich als Industriemuseen am Leben zu erhalten, ist keine Zukunftsstrategie“

Star-Investor Carsten Maschmeyer sieht keine Zukunft mehr für deutsche Autobauer um VW/ Maschmeyer: „Zombie-Unternehmen künstlich als Industriemuseen am Leben zu erhalten, ist keine Zukunftsstrategie“

Der deutsche Finanzunternehmer und TV-Investor Carsten Maschmeyer ("Die Höhle der Löwen") hat den Untergang der deutschen Automobilindustrie vorausgesagt. "Deutschlands Geschäftsmodell basierte lange auf industrieller Fertigung, aber die Massenfertigung ist abgewandert. Die Chinesen produzieren günstiger bei längeren Arbeitszeiten", sagte Maschmeyer im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). Zugleich seien deutsche Autobaue