Berliner Zeitung: Kommentar zum Problempräsidenten Wulff

Zu Christian Wulff – dem in den vergangenen Wochen
verdampften Bundespräsidenten – ist alles gesagt, und es ist auch von
allen auf jede nur denkbare Weise gesagt. Allein die Justiz hat sich
noch nicht verbindlich geäußert. Nach Lage der Dinge ist es nur
eine Frage der Zeit, bis auch sie die richtigen Worte für ihn finden
wird. Dann hätte die Republik nicht nur erstmals in ihrer Geschichte
einen Bundespräsidenten, der ungestraft Lügner genannt werden dar

Berliner Zeitung: Kommentar zu Niebels Personalpolitik

Offenbarlässt sich Niebel von zwei Einsichten
leiten. Erstens: Das zu erwartende Ende der FDP zumindest als
Regierungspartei legt nahe, mit "warmer Hand" zu schenken, denn mit
"kalter Hand" wird bald nichts mehr zu vergeben sein. Zweitens: Es
genügt nicht, FDP-Mitglieder mit Leitungspositionen zu bedenken, sie
sollten dafür auch möglichst keine Qualifikation mitbringen. Es ist
kein Trost, sondern Ausdruck eines schwer beschädigten Bewusstseins

Schäuble „nicht unglücklich“ ohne Bundespräsidentenamt / „2004 kein Bedauern, als es anders kam“ / Finanzminister kann sich prinzipiell auch Leben ohne Politik vorstellen

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble bedauert
nicht, dass ihm das Amt des Staatsoberhauptes in seiner Karriere
verwehrt geblieben ist. "Ich bin nicht unglücklich, dass es anders
gekommen ist", sagte der CDU-Politiker der taz-Wochenendausgabe.

"Wir reden ja über 2004. Als mir Richard von Weizsäcker damals
sagte: –Sie müssen das machen–, da war ich geschmeichelt. Trotzdem
habe ich zu meiner Frau gesagt: –Ich weiß nicht, ob wir so gl&uuml

Berliner Zeitung: Kommentar zu Merkels Schweigen in der Wulff-Affäre

Merkel verfährt mit Wulff nach derselben Methode
wie im Fall Guttenberg. Sie überlegt täglich neu: Nutzt er noch oder
schadet er schon. Derzeit nutzt er noch. Die Kanzlerin wird alles
tun, um nicht den zweiten Bundespräsidenten zu verlieren. Die
Kollateralschäden nimmt sie in Kauf. Aus der Affäre Guttenberg ist
Merkel ohne große Blessuren rausgekommen. Aber Wulff ist
Bundespräsident. Lässt Merkel zu, dass er nicht nur Anstand, sondern
auch Re

Die Regierung der Republik China (Taiwan) trifft Maßnahmen wegen gesundheitsschädlicher Substanzen in taiwanischen Produkten

Pressemitteilung, Hamburg 31. Mai 2011

Bei einer landesweiten Prüfaktion am 23. Mai 2011 wurden Spuren von DEHP in Getränken und eine ähnliche Chemikalie DINP in Säften entdeckt. Es hat sich herausgestellt, dass zwei Firmen dafür verantwortlich sind, Yu Shen Chemical Co. und Pin Han Perfumery Co.. Sie haben DEHP bzw. DINP in ihrem Trübungswirkstoff verwendet und an Lebensmittelhersteller verkauft.

Diese Chemikalien sind dafür bekannt, den weiblichen Hormons

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