Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat angesichts des Atomunfalls in Japan eine Überprüfung der deutschen Atomkraftwerke angekündigt. Diese soll gemeinsam mit den zuständigen Länderministern vollzogen werden. Merkel sagte, dass "die Geschehnisse in Japan ein Einschnitt für die Welt" seien. Wenn ein derartiger Unfall in einem so hoch entwickelten Land wie Japan passieren könne, dann könne "auch Deutschland nicht einfach zur Tagesordnung &uum
Als Reaktion auf die Atomkatastrophe in Japan hat der CSU-Bundestagsabgeordnete Josef Göppel eine Untersuchung und gegebenenfalls eine Nachrüstung deutscher Kernkraftwerke gefordert. "Es muss ausgeschlossen werden, dass die Notkühlsysteme im Ernstfall ähnliche Probleme mit der Stromversorgung bekommen", sagte der Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Umweltausschuss dem in "Tagesspiegel" (Sonntagausgabe). Die Kernschmelze in Japan stelle die von der Koalition bes
Agrarministerin Ilse Aigner hat keine Angst vor grüner Gentechnik. "In Ländern, in denen viele Lebensmittel Gentechnik enthalten, "esse ich, was alle essen," sagte die CSU-Politikerin in einem Interview des Nachrichtenmagazins "Focus". "Ich selbst habe keine Angst vor Nahrungsmitteln aus Gentechnik-Pflanzen, aber ich nehme die Besorgnis unserer Verbraucher ernst." Die Ministerin hatte im April 2009 den Anbau von gentechnisch verändertem Mais in D
Auch nach dem "Benzin-Gipfel" vom Dienstag lehnen die Bürger das neue Superbenzin E10 weiter mehrheitlich ab. In einer N24-Emnid-Umfrage sagten 59 Prozent der Befragten, E10 schade den Automotoren. Nur 27 Prozent glauben den Beteuerungen von Öl-Industrie und Autoherstellern und halten E10 nicht für schädlich. Das Chaos bei der E10-Einführung lasten die Deutschen mehrheitlich Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) an. 37 Prozent der Befragten glauben, das Umw
Die am Bau der Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee beteiligten Firmen kümmern sich nach Ansicht der Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Beate Jessel, zu wenig um die Auswirkungen der Windkraft auf die Natur. Jessel sagte der "Frankfurter Rundschau", die Baufirmen ignorierten Vorgaben der Behörden beim Lärmschutz für den sensiblen Schweinswal. Den Betreibern der Windparks seien schon seit Jahren die negativen Folgen des Baulärms auf di
Nach dem Benzingipfel der Bundesregierung hat es Kritik von Experten, der Opposition und selbst aus den Reihen von CDU/CSU und FDP gegeben. In der "Bild-Zeitung" (Mittwochausgabe) bezeichnete der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Gerd Billen, die Ergebnisse des Treffens als "enttäuschend". Der Zeitung sagte Billen, der selbst Teilnehmer des Benzingipfels war: "So geht es nicht. Wir brauchen eine Garantieerklärung der Hersteller für jeden Wagen.
Der Biosprit E10 ist nach Meinung des Verbraucherschützers Holger Krawinkel ohne verbindliche Garantien der Autoindustrie nicht vermittelbar und werde über kurz oder lang wieder aus dem Verkehr gezogen. "Wer tatsächlich an E10 festhalten will, der muss jetzt dafür sorgen, dass es verbindliche Garantien der Autohersteller gibt für diejenigen Fahrzeuge, deren Motoren E10 tatsächlich vertragen", sagte Krawinkel am Dienstag in einem Interview mit dem Deutschla
Die Bundesregierung hält trotz des Chaos bei der Einführung am neuen Kraftstoff E10 fest, allerdings werde man die Informationen für die Verbraucher deutlich verbessern. Das erklärten Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) und Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) am Dienstag nach dem sogenannten "Benzin-Gipfel" in Berlin. Man habe sich dabei auf eine "gemeinsame Position" und "gemeinsame Maßnahmen" geeinigt. Aus Gründen de
Die EU-Kommission plant eine drastische Reduzierung der Autoabgase in Innenstädten und tiefgreifende Einschnitte in den Verkehrssektor. Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf das "Weißbuch Verkehr" berichtet, solle der Anteil konventionell betriebener Fahrzeuge in den Innenstädten bis 2030 halbiert werden. Spätestens im Jahr 2050 soll es in den europäischen Städten dann überhaupt keine Autos und leichten Nutzfahrzeuge mit Verbrennungsmot
Das Wirtschaftsministerium von Rainer Brüderle (FDP) warnt vor dem von Umweltminister Norbert Röttgen favorisierten CO2-Reduktionsziel von 30 Prozent für die Europäische Union. Bei einer solchen Verringerung der Treibhausgase bis 2020 im Vergleich zu 1990 würden "innerhalb der EU Länder überdurchschnittlich belastet, in denen Industrie eine wichtige Rolle spielt, die einen hohen Exportanteil haben und die eine eher hohe CO2-Intensität haben", hei