Ein zu hoher Tarifabschluss gefährdet laut Lufthansa-Chef Christoph Franz die Existenz des Tochterunternehmens Germanwings. Franz sagte zu "Bild" (Montagausgabe): "Germanwings muss günstig bleiben. Wenn dies durch zu hohe Tarifabschlüsse nicht mehr gegeben ist, hat auch die Germanwings ihre Existenzgrundlage verloren." Kein Verständnis hat Franz für die in dieser Woche endende Urabstimmung über Streiks. Diese würde Flugreisende abschrecken.
Die Industrieländerorganisation OECD hat ihren mit Spannung erwarteten Aktionsplan gegen legale Steueroptimierung durch internationale Konzerne wie Apple und Google fertiggestellt. Der bisher vertrauliche Bericht über künftige Grenzen für Steuervermeidung und Gewinnverlagerung – englische Abkürzung BEPS – liegt dem "Handelsblatt" (Montagausgabe) vor. Der Aktionsplan beschreibt, was Staaten national und international tun können, um zu verhindern, dass Firme
Der Sportkonzern Puma ist nach Ansicht von Verwaltungsratschef Jean-François Palus bisher viel zu behäbig. Der Franzose will mehr Tempo sehen: "Vom Design eines Schuhs bis zur Auslieferung vergehen häufig anderthalb Jahre", sagte der Manager dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Das dauert Palus viel zu lange: "Den Entwicklungsprozess wollen wir künftig schneller und flexibler gestalten." Das umzusetzen ist nun die Aufgabe von Bjørn Gulden
Im deutschen Einzelhandel droht in den kommenden Wochen eine massive Streikwelle. "80.000 Mitarbeiter haben bereits protestiert. Und wir werden die Streiks nochmal massiv ausweiten", kündigte eine Sprecherin der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi gegenüber der "Welt" an. Grund für den Arbeitskampf ist der laufende Tarifstreit zwischen Verdi und dem Handelsverband Deutschland (HDE), der Supermärkte, Modeketten und Warenhäuser in den Verhandlungen vertri
Die Pläne einiger Ministerpräsidenten, nach der Flutkatastrophe eine Pflichtversicherung für Elementarschäden einzuführen, stoßen bei Deutschland größtem Versicherer auf Widerstand: Die Allianz will das Ansinnen nicht unterstützen. "Unserer Meinung nach setzt eine Pflichtversicherung falsche Signale, denn sie unterstützt falsche Besiedlungspolitik in vom Hochwasser gefährdeten Gebieten", sagte Jens Lison, Vorstand der Allianz Ver
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat von den Amerikanern und Briten Aufklärung darüber gefordert, ob ihre Spähprogramme auch der Wirtschaftsspionage dienen. "Als Bundesminister für Wirtschaft und Technologie sei mir der Hinweis gestattet: Ich gehe davon aus, dass die Informationsbeschaffung ausschließlich das Ziel hat, den Terrorismus zu bekämpfen", sagte der FDP-Vorsitzende der "Welt". Wirtschaftsspionage sei "zumindest
Die Entwicklung der Schiefergas-Lagerstätten stellt einen
strategischen Meilenstein in dem Bestreben der Ukraine nach
Energieunabhängigkeit dar, mit der die nationale Sicherheit für Kiew
und Washington und die Integration der Ukraine in Europa unterstützt
wird. So lautete, dem Wall Street Journal zufolge, die Aussage von
Taras Kuzio, dem US-Experten zur ukrainischen Politik. Er merkte an,
dass die Ukraine innerhalb eines Jahrzehnts ihren Energiebedarf durch
die inl&
Die deutsche Telekommunikationsindustrie wehrt sich gegen die von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) geplante Verordnung zur Netzneutralität: In einem erbosten Brief vom 27. Juni an das Kanzleramt üben die sechs führenden Telekommunikationsverbände ungewohnt harsche und offene Kritik an dem Verordnungsentwurf aus dem Bundeswirtschaftsministerium. Das Werk, heißt es in dem dreiseitigen Schreiben, werde der "Komplexität der Thematik nicht gerech
Der Werbevermarkter Ströer will sein Internet-Geschäft kräftig ausbauen. "Wir haben zuletzt schon vier Online-Werbevermarkter übernommen und dazu ein Start-up aus Berlin. Diese fünf Übernahmen waren allerdings erst der Anfang. Es werden mit Sicherheit noch ergänzende Akquisitionen folgen", sagte Vorstandschef Udo Müller der "Welt am Sonntag". Der stark zersplitterte Markt der Online-Werbung stehe vor einer Konsolidierung. "Wir habe
Die Deutsche Telekom will ihren transatlantischen Datenverkehr ungeachtet von Spionageenthüllungen weiter über Großbritannien leiten. "Uns liegen aktuell keine Erkenntnisse zu `Tempora` vor", teilte ein Telekom-Sprecher der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" mit. Der frühere NSA-Mitarbeiter Edward Snowden hatte berichtet, im Rahmen des Abhörprogramms "Tempora" zapfe der britische Geheimdienst auch Datenleitungen im britischen Kü